Apple Watch

Es ist kaum zu glauben, aber die Gerüchte die vor gut einem Jahr gestreut worden sind, scheinen der Wahrheit zu entsprechen – Fitnesstracker und somit auch die Apple Watch sollen nämlich von Krankenkassen subventioniert werden. Die „AOK Nordost“ (Deutschland) hat bestätigt, dass man die Uhr mit 50 Euro gerne unterstützt, da man eine Verbesserung der Gesundheit des Kunden erwartet und über die Gesundheitsdaten natürlich deutlich mehr über den Alltag des Kunden sagen kann. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht: Die „Techniker Krankenkasse“ einen Schritt weiter und wollen die Uhr mit 250 Euro unterstützen und somit wird die Uhr für viele Kunden schon interessanter.

Allerdings muss auch eine Gegenleistung erbracht werden: Wenn der/die Versicherte innerhalb eines Jahres an neun verschiedenen Maßnahmen des Bonusprogramms der Krankenkasse teilnimmt, hat er/sie einen Anspruch auf den Zuschuss. Darunter fallen zwei Früherkennungs- oder Vorsorgeuntersuchungen, zwei Gesundheitskurse und fünf andere Aktivitäten – beispielsweise die aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein oder ein Sportabzeichen. Die Aktion soll übrigens „in Kürze“ starten.

Wenn viele Krankenkassen auf diesen Zug aufspringen, könnte damit der Absatz der Apple-Uhren und anderer Fitnesstracker deutlich steigen. Wir sind sehr gespannt, ob österreichische Kassen auch mit diesem Gedanken spielen, um ihre Kunden besser bei einer gesunden Lebensführung zu unterstützen.

Wer würde das Angebot in Anspruch nehmen?

QUELLEGründerszene
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2 comments

  • Und im nächsten Jahr bekommt dann jeder eine Prämie, der seine Fitnessergebnisse überträgt. Und 2017 bekommt dann jeder eine Prämie, der seine gesamten Gesundheitsdaten überträgt. Und 2018 bekommt dann jeder eine Prämie, der seine Schlafdaten übertragen lässt. Und 2020 werden Strafzahlungen fällig, wenn die gesendeten Daten nicht mit den Anforderungen der Krankenkasse an die Apple Watch übereinstimmen. Kennt man doch schon von den Autoversicherern. Die machen das doch alle nicht um gesundheitsbewusste Nutzer zu belohnen, sondern um Wege zu finden, die Kosten weiter zu senken und den Nutzer dafür verantwortlich zu machen. Und wer sich aus Krankheit zwei Wochen nicht bewegt oder beim Auto zu scharf bremst, weil er ein Kind nicht überfahren will, der muss dann eben höhere Beiträge zahlen. Pech.