Swatch-Logo

Anscheinend hat man bei Apple mit der Apple Watch einen wunden Punkt bei den Uhrenherstellern in der Schweiz getroffen, den man nicht so einfach auf sich sitzen lassen möchte. Offenbar will man in den Schweizer Uhrenwerken nicht nur eine Smartwatch bauen, sondern auch gleich einen Bezahldienst anbieten, der ähnlich aufgebaut sein soll, wie der Bezahldienst von Apple. Man möchte nicht das Smartphone, sondern die Uhr als zentrales Element für die Bezahlung nutzen, um somit dem Kunden mehr Komfort zu bieten.

Es wird schwer
Viele Experten sind der Meinung, dass man sich zu weit vom Kerngeschäft wegbewegt und damit ein großes unternehmerisches Risiko eingeht. Generell lässt sich die Stimmung derzeit so zusammenfassen, dass man wenig Hoffnung in den Erfolg der Produkte aus dem Hause Swatch legt, da der technische Background einfach fehlt. Zwar könnte man eine Kooperation mit Google oder anderen Herstellern anstreben, aber ob dies das Goldene vom Ei ist, ist schwer zu sagen.

QUELLE9to5mac
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5 comments

  • Mir gehts ja hier eher um die haltung von swatch. Wenn man sagen würde die großen it hersteller setzen hier einen trend. Auf den trend wollen und werden wir auch aufspringen wäre das eine friedliche aussage. Gesunde konkurrenz schadet ja nicht. Man hat mehr designs zur auswahl und wenn die uhren mit verschiedenen systemen kompatibel sind ist das durchaus ok. Aber ich denke es wird noch ein oaar jahre dauern bis eine smartwatch in sachen akkuleistung wirklich passabel ist. Aber sich gleich angegriffen fühlen da man jemanden das geschäft wegnehmen könnte ist nicht der richtige weg. Vor allem da swatch ja hier noch keinen berührungspunkt hat. Ich bin zwar kein fan der swatch uhren aber vielleicht schaffen die es ja eine smartwatch rauszubringen die gut ist. Ich sage aber auch das unternehemen ist nicht schlecht. Vielleicht sollte apple hier auch mit anderen herstellern kooperieren und gemeinsam was bedeutendes schaffen.
  • Swatch ist nicht gleich Swatch... http://de.wikipedia.org/wiki/Swatch_Group#Unternehmen die können sich genauso positionieren wie Apple. Eine günstige Swatch, eine mittelpreisige Tissot und eine eine Luxusversion von zb. Glashütte. Klar ist aufjedenfall dass, sofern die Apple Watch ein Erfolg wird, das gleiche wie am Smartphone Markt passieren wird. Wir werden mit sehr viel billiger und ein bisschen gleichwertiger Konkurrenz überschwemmt. Egal welcher Name draufsteht.
  • Man da fühlt sich ein billiguhrenhersteller auf den schlips getreten weil jemand einen computer fürs handgelenk auf den markt bringt der mit dem dazugehörigen smartphone kommuniziert und eventuell mit healthkit. Und dann muss man da gleich ein bezahlsystem integrieren. Mir hat man als kind gesagt. Eine swatch ist was besonderes als ich meine erste geschenkt bekam. Die hab ich selbst zwrstört. Die zweite gab nach zwei jahren den geist auf. Neue batterie rein. Uhrwerk im arsch. Nach der garantie. Arbeiten ja auch nur mit asiatischen zulieferern und bauen in der schweiz zusammen. Das ist dann auch swissmade. Der klassiker uhr wird nie aussterben und ist ein statussymbol. Den kult swatch aus den 90er gibts schon lang nicht mehr. Und mit welchem system soll die uhr kommunizieren. Mit dem iphone wohl kaum. Anstatt das man hier auf die großen hersteller zugeht und kooperiert macht man sowas. Eine smartwatch aus den 90ern hatte einen kompas höhenmesser und luftdruckmesser. Wenn die apple den kampf ansagen müssten sie auch samsung den kampf ansagen. Pebble und motorola. Es ist ok wenn man funktionsfähige smartwatches herstellt die auf mehreren systemen funktionieren würde. Dann hätte der kunde eine wahl. Apple kauft swatch ja mit dem kleingeld in der hosentasche auf.