Apple-Watch

Das Weihnachtsquartal war für Apple wieder ein Rekord-Quartal doch der Konzern versucht die aktuellen Verkaufszahlen der Apple Watch immer noch unter Dach und Fach zu halten. Doch nun haben sich Analysten wieder gemeldet, welche die Verkaufszahlen der Smartwatches wirklich genau unter die Lupe genommen haben. Demnach hat Apple im Weihnachtsquartal rund 5 Millionen Geräte verkaufen können, was einem neuen Rekord in diesem Bereich entsprechen würde.

Schweizer Uhrenindustrie in der Krise
Doch hat genau solch ein gutes Produkt auch große Auswirkungen auf andere Märkte. So ist der Schweizer Uhrenmarkt im Weihnachtsquartal sogar rückläufig und kann sich von der Apple-Watch nicht erholen. Samsung hingegen kann seine Verkäufe noch etwas steigern und liegt anscheinend bei ca. 1,5 Millionen verkauften Geräten. Apple ist und bleibt Platzhirsch in diesem Segment und kann rund 60 Prozent des Marktes einnehmen. Es könnte gut sein, dass Apple mit der Apple Watch 2 dann den großen Durchbruch schaffen könnte.

Wie seht ihr die Zukunft der Apple Watch?

QUELLE9to5mac
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5 comments

  • Doch, auch die Apple Watch ist schuld an der Schweizer Uhren Krise. Die die eine richtige Uhr wollen, haben schon 1-10 Stück zuhause. Die kaufen sich zur Zeit eben keine neue zusätzliche normale Uhr, jetzt ist halt mal eine Smartwatch dran. Und nein, nicht jeder Uhrenhersteller ist davon betroffen, aber sehr viele. Wenn wir gerade bei der Schweiz und Autos sind, schaut mal was Tesla mit dem S zur Zeit in der Schweiz verkauft. Die verkaufen mehr, als Audi, Mercedes, BMW und Porsche zusammen. Mit jeweils einem ca gelochtem Modell, wie zB A8 von Audi und 7er von BMW
  • Meiner Meinung nach gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Apple Watch und der "krisengebeutelten" Schweizer Uhrenindustrie. Sollte es einen Bezug geben, dann ist dieser verschwindend gering. Denn vielmehr liegt es an dem stärker gewordenen Franken als an den Smartwatches an sich.  Es kann mir niemand erzählen, dass eine Jaeger-Lecoultre Reverso für 7TEUR, die Jahrzehnte übersteht und fast ein Anlagegegenstand ist, sich durch eine Smartwatch um 400/600EUR, die noch dazu jedes Jahr vom Hersteller erneuert wird, auch nur ansatzweise substituieren lässt. Außerdem ist der potentielle Kundenkreis einer Reverso äußerst gering im Vergleich zu den möglichen Abnehmern einer Smartwatch. Es ist ein Vergleich mit Äpfel und Birnen: Mercedes-Benz S-Klasse gegen Opel Corsa, Yacht gegen Ruderboot, Hotel Sacher gegen Jugendherberge. Oder meint hier jemand wirklich, ein möglicher Käufer des Frank Muller Chronographen "Black Dial Date" wählt stattdessen die Apple Watch!? just my 2 cents.
    • Die Hersteller von Luxusuhren, aus der die Schweizer Uhrenindustrie größtenteils besteht, wird niemals eine Smartwatch herstellen. ist auch nicht ihre Kernkompetenz. Rolex mit TouchScreen? Jaeger-Lecoultre mit WiFi? Breguet mit Fitness-Apps? Eine Torbillion von Lange & Söhne oder eine IWC sind das Schmuckstück für den Mann, eine AppleWatch hingegen ein Spielzeug für den Alltag.