Wir haben in den letzten Wochen einige Anfragen dahingehend erhalten, welche Einstellungen bei iPads und iPods (touch) zu treffen sind, wenn Kinder damit werkeln. Grundsätzlich ist es immer schwierig, wenn Erwachsene und Kinder ein iDevice miteinander nutzen, da eventuell Mails oder andere wichtige Daten versehentlich gelöscht oder Apps ungewollt gekauft werden werden können. Leichter ist es, wenn ausschließlich Kinder z.B. das iPad verwenden. Hier können Einschränkungen bei den Einstellungen getroffen werden, um den Zugriff zu gewissen Funktionen zu verhindern. Somit kann man auch als Elternteil bestimmen, was der Sprössling darf und was nicht.

Die Einschränkungen finden sich bei iOS 5.x in den „Einstellungen“ unter „Allgemein“ und „Einschränkungen“. Um sie zu aktivieren muss zunächst ein vierstelliger Code eingegeben werden. Somit wird verhindert, dass das technisch interessierte Kind diese selbst wieder ändern kann. Folgende Apps und Funktionen können dann auf dem Gert eingeschränkt werden.

▪   Safari
▪   YouTube
▪   Kamera (deaktiviert auch FaceTime)
▪   FaceTime
▪   iTunes
▪   Ping
▪   App-Installation
▪   Apps löschen
▪   Multiplayer-Spiele in Game Center
▪   Freunde in Game Center hinzufügen

Es können auch die folgenden Einstellungen/Accounts ausgewählt werden, die nicht geändert werden sollen:

▪   Ortungsdienste
▪   Accounts (deaktiviert Änderungen an Mail, Kontakte, Kalender, iCloud und Twitter-Accounts)

Zudem gibt es Einstellungen bezüglich des zulässigen Inhalts:

▪   Altersfreigaben (wählen Sie im Bereich für die Altersfreigaben das Land aus, damit die Altersfreigaben für die entsprechende Region automatisch angewendet werden)
▪   Musik und Podcasts
▪   Filme
▪   Fernsehsendungen
▪   Apps
▪   In-App-Käufe
▪   Kennwort erforderlich (Zeitangabe, wie lange das Kennwort bei einem Kauf nicht erneut eigegeben werden muss)

Werden einige dieser Einschränkungen aktiviert (uns somit bestimmte Funktionen deaktiviert), kommt es dazu, dass die dazugehörigen Apps auf dem Home-Bildschirm verschwinden – z.B. Safari, die Kamera oder YouTube.

Sollte dem Kind der Zugang zum WLAN erlaubt sein und man ist auch im Besitz eines PCs oder Mac, sollte in den Einstellungen bei iTunes unter Punkt „Kindersicherung“ noch nachgeschaut werden, auf welche Inhalte der Mediathek zugegriffen werden darf.

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