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Umsatz

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Über die vor einigen Tagen stattgefundene Mitarbeiterversammlung des Konzerns werden immer mehr interessante Details bekannt. Offenbar plant CEO Tim Cook auf Grund des enden wollenden Wachstums des iPhones, das Unternehmen zunehmend als Anbieter von Dienstleistungen zu positionieren. Im Visier hat Cook dabei auch den größten Konkurrenten Android.

Strategieänderung
Weltweit gesehen hat Apple mit seinem iPhone einen Marktanteil von ca. 16 Prozent. Android hingegen kontrolliert 80 Prozent des Marktes. So erscheint es nur logisch, dass Apple Dienste und Apps auch auf die Konkurrenzplattform bringen will. Mit Apple Music wurde dies schon realisiert. Nun könnten beispielsweise bald Apple Pay oder auch iCloud folgen. Damit versucht der Konzern sich breiter aufzustellen, um weniger abhängig vom größten Umsatzbringer zu sein. Immerhin sorgt das iPhone für gut zwei Drittel davon. Mit dem Anbieten von Diensten und Inhalten auf Android-Smartphones könnte Apple die Umsätze in diesem Bereich deutlich ausbauen. Allerdings müsste dann aber auch die Qualität passen, die ja vielfach kritisiert wird.

 

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Für Otto-Normalverbraucher ist die momentane Situation der Apple-Aktie schwer zu verstehen. Da liefert das Unternehmen ein Rekord-Quartal nach dem anderen, hat Gewinne, wovon Mitbewerber nur träumen können, aber dennoch hat die Aktie seit ihrem hoch vom Mai 2015 stetig verloren und musste ein Minus von 28 Prozent hinnehmen. In Zahlen ausgedrückt ist Apple heute um 218 Mrd. US-Dollar weniger wert als damals.

Was ist der Grund?
Laut NZZ „schmort Apple in der Gerüchteküche“. Gemeint sind damit jene Informationen, wonach Apple die iPhone-Produktion um ca. 30 Prozent zurückgefahren hat. Dies macht die Anleger nervös, denn das iPhone hat sich seit seinem Start zum Umsatzkaiser des Unternehmens entwickelt. Während zu Beginn des  Jahres 2009 das iPhone lediglich gut 20 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuerte, sind es jetzt über 60 Prozent – also annähernd das Dreifache.

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Das iPhone ist für Apple also Fluch und Segen zugleich. Geht es dieser Sparte gut, profitiert auch der Aktienkurs. Gibt es allerdings negative iPhone-Gerüchte, so wie jetzt, werden die Anleger nervös, da sie einen Rückgang des Wachstums befürchten. Für ein wenig Entspannung könnte die am Dienstag stattfindende Quartalskonferenz sorgen.

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Einige von euch werden sich eventuell noch an die Anfänge des iPhones und den damit verbundenen App Store zurückerinnern. Dieser wurde Mitte 2008 ins Leben gerufen und startete mit ca. 500 Apps. Damals war die Erfolgsgeschichte noch nicht abzusehen und keiner hätte geglaubt, dass gut sieben Jahre später rund eine halbe Million Apps zur Auswahl stehen. Aber nicht nur diese Zahl ist beeindruckend. Für Apple ist der App Store inzwischen auch eine wichtige Einnahmequelle geworden, denn im vergangenen Jahr haben alle Nutzer weltweit mehr als 20 Milliarden US-Dollar für Programme ausgegeben.

Milliarden für App-Entwickler
Bekanntlich gehen 70 Prozent der Einnahmen an die Entwickler. Aufsummiert haben diese seit 2008 rund 40 Mrd. US-Dollar verdient. Wie Apple bekannt gab sind dadurch alleine in Europa mehr als 1,2 Mio. Arbeitsplätze direkt oder indirekt entstanden. In den USA sind es überhaupt 1,9 Mio.!

Neujahrstag sorgt für Rekord
Das Ende des Wachstums ist offensichtlich noch nicht erreicht, denn in der Weihnachtszeit vom 21. Dezember 2015 bis zum 3. Jänner wurden iDevice-Besitzern 1,1 Mrd. US-Dollar im App Store ausgegeben. Dabei sticht der Neujahrstag besonders heraus, denn alleine an diesem Tag konnte Apple 144 Mio. US-Dollar umsetzen, was einen neuen Rekord für Apple bedeutet.

 

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angry-birds-2

Erneut gibt es schlechte Nachrichten vom finnischen Spielehersteller „Rovio“, der vor allem für seine Angry-Birds-Reihe bekannt ist. Nachdem bereits Ende 2014 von den ca. 700 Beschäftigten rund 130 ihren Hut nehmen mussten, sollen jetzt weltweit weitere 213 Arbeitsplätze aus allen Abteilungen gestrichen werden. Die Ausnahme bildet das Film-Team, welches derzeit in den USA und Kanada den Angry-Birds-Film produziert.
Der Grund dafür ist, dass Rovio nicht an den Erfolg von „Angry-Birds“ anschließen konnte und dadurch der Vorsteuergewinn um mehr als zwei Drittel eingebrochen und auch der Umsatz um fast neuen Prozent zurückgegangen ist.

Konzentration auf Geschäftsbereiche
Die schlechten Geschäfte haben es nötig gemacht, das Unternehmen zu straffen. Rovio will sich deshalb in Zukunft auf die Geschäftsbereiche „Games“, „Media“ und „Consumer Products“ konzentrieren. Es bleibt zu hoffen, dass der Film ein Erfolg wird, damit sich das Unternehmen wieder konsolidieren kann. Dieser kommt übrigens am 20. Mai in die österreichischen Kinos.

 

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Angry Birds 2

Wiederum gibt es schlechte Nachrichten vom finnischen Spielehersteller „Rovio“, der vor allem für seine Angry-Birds-Reihe bekannt ist. Nachdem bereits Ende 2014 von den ca. 700 Beschäftigten rund 130 ihren Hut nehmen mussten, sollen jetzt weitere 260 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Grund dafür ist, dass Rovio nicht an den Erfolg von „Angry-Birds“ anschließen konnte und dadurch der Vorsteuergewinn um mehr als zwei Drittel eingebrochen und auch der Umsatz um fast neuen Prozent zurückgegangen ist.

Konzentration auf Kernbereiche
Wie Rovio selbst mittgeteilt hat, will man sich künftig auf die Kernbereiche, also wohl die App-Entwicklung, konzentrieren. Der Nachfolger Angry Birds 2 ist im ersten Monat immerhin schon annähernd 50 Millionen Mal heruntergeladen worden. Allerdings setzt Rovio hier auf In-App-Käufe, weshalb noch nicht abgeschätzt werden kann, wie viele User die Option auch wirklich nutzen und wie viel Geld somit schon in die Kassen gespült worden ist.

 

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iOs - Android Patentstreit News Info Mac Apple

Das Wall Street Journal hat vor wenigen Tagen eine neue Auswertung der Download- und Umsatzzahlen des Google Play Stores und des iOS App Stores für das erste Quartal 2015 veröffentlicht. Es ist unschwer zu erkennen, dass Google bezüglich der Downloadzahlen ein großen Vorsprung auf Apple hat, was aber angesichts des hohen Marktanteils von Android nicht verwunderlich ist. In Zahlen gefasst, wurden über den Google Play Store 70 Prozent mehr Apps heruntergeladen als über den iOS App Store.

Beim Umsatz ergibt sich ein umgekehrtes Bild. Apple konnte mit seinen App-Downloads um 70 Prozent mehr Einnahmen generieren als Google mit seinem Play Store. Gegenüber dem dritten Quartal 2014 konnte Apple seinen Vorsprung sogar noch um 10 Prozent ausbauen. Für diese Steigerung ist vor allem der chinesische Markt verantwortlich.

iOS App Store

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