T-Mobile preise ändern

Vergangenen Donnerstag hat T-Mobile-Chef Bierwirth in einer Pressekonferenz aufhorchen lassen, als es um den zu T-Mobile gehörenden Billig-Anbieter tele.ring ging. Demnach soll tele.ring einer Schlankheitskur unterzogen werden und zur „SIM-Only-Company“ werden.

Wie kommt es dazu?
In seinen Ausführungen beklagt der T-Mobile-Chef den zunehmenden Preiskampf unter den Mobilfunkbetreibern und den dadurch entstehenden Kostendruck. Aber auch die eingeführte 60-Euro-Grenze beim Datenroaming und die generell gesenkten Roaming-Gebühren setzen dem Unternehmen zu.  Im abgelaufenen Jahr musste T-Mobile deshalb einen Umsatzrückgang von 5 Prozent hinnehmen und auch der Gewinn vor Steuern sank um 7,5 Prozent auf 234 Mio. Euro. Der Durchschnittsumsatz pro Kunde ist von 18 auf 16 Euro gesunken. Wobei hier zu beachten ist, dass pro Prepaid-Kunde nur 4 Euro Umsatz generiert werden konnte, hingegen bei Vertragskunden 24 Euro.

Da viele Prepaid-Kunden von tele.ring kommen und somit für wenig Umsatz sorgen, soll hier auch eingespart und die Strategie geändert werden. Laut Bierwirth wird von den 30 tele.ring-Shops nur eine Handvoll übrig bleiben. Zudem wird man sich auf SIM-Only-Angebote konzentrieren, was bedeutet, dass zB Gratis-Handys und Zwei-Jahres-Verträge der Geschichte angehören werden. Mit dieser Vorgangsweise sollen die beiden Unternehmen stärker voneinander abgegrenzt werden. T-Mobile soll somit vorwiegend den „Premium-Sektor“ mit Vertrags- und Geschäftskunden abdecken, tele.ring hingegen im Billigsegment angesiedelt sein. Mit dieser Vorgansweise erhofft sich T-Mobile für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung zu erreichen.

Nachdem Google mit seinem Betriebssystem Android bereits rund 75 Prozent des Marktes bei Smartphones kontolliert und damit den Hauptkonkurrenten Apple schon lange überflügelt hat, scheint es so, dass der Internetriese auch beim App Store bald die Spitzenposition übernehmen wird bzw. schon eingenommen hat.

Das Portal „The Sociable“ hat nämlich nun eine Prognose angestellt, wonach der Google Play Store mit der darin enthaltenen Anzahl der angebotenen Apps die magische Grenze von einer Million bereits im Juni erreichen könnte – und somit vor Apples App Store.

 

Erstaunlich ist, dass der Play Store wirklich sehr schnell wächst und die Anzahl der Apps sich alle acht Monate verdoppelt hat. Dieses rasche Wachstum ist auch Grundlage der Prognose und man nimmt an, dass Apple da nicht mithalten kann. Im Oktober lagen beide App Stores bei ca. 700.000 Apps.

Da es aber nicht nur um die Anzahl der enthaltenen Apps geht (die Qualität wollen wir hier jetzt einmal ausklammern), sondern auch um den damit generierten Umsatz geht, sieht die Sache in Bezug auf Apples Führungsposition schon wieder ganz anders aus. In Apples App Store werden nämlich täglich ca. 15 Mio US-Dollar umgesetzt. Im Google Play Store dagegen nur 3,5 Mio. US-Dollar. Allerdings auch hier wächst Google im Verhältnis zu Apple schneller, wird aber noch einige Zeit benötigen, um Apple auch hier den Rang abzulaufen.

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Die Überschrift klingt etwas komisch, jedoch ist es wirklich so! Das reine iPhone-Geschäft von Apple überholt das komplette Geschäft von Microsoft. Sollte Apple also die iPad, Notebook und iPod-Produktion einstellen, könnte der Umsatz des iPhones immer noch den Umsatz von Microsoft erreichen. Im letzten Geschäftsquartal hat Apple über das iPhone ca. 24 Milliarden US-Dollar generieren können. Microsoft hat im gleichen Quartal mit seinen gesamten Produkten (Xbox, Software, Windows etc.) einen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar erzielen können.

Doch dieses Spiel kann man nicht nur auf der Umsatzseite machen. Microsoft kann einen satten Gewinn von 8 Milliarden US-Dollar vorweisen. Apple hat alleine mit dem iPhone einen Gewinn von 9 Milliarden US-Dollar erzielt. Wenn man sich diese Entwicklung nun etwas genauer ansieht, merkt man, dass der damals “kleine” Apfel zu einem ernstzunehmenden Gegner für Microsoft und Co. geworden ist.

Die Entwicklung hat sich schon abgezeichnet, nachdem in den letzten Wochen über den weiteren Rückgang der Marktanteile von Nokia berichtet wurde. In Westeuropa ist es nun auf jeden Fall soweit: Nokia wurde entthront und vom südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung überholt. Das Marktforschungsinstitut IDC hat die Zahlen für das erste Quartal 2011 erhoben, wo Samsung bei den Handys einen Marktanteil von 29 Prozent erreicht, Nokia aber nur noch auf 28 Prozent gekommen ist.

Laut IDC haben die Verkäufe von Samsung innerhalb eines Jahres um 5 Prozent zugelegt, während Nokia 10 Prozent weniger verkauft hat. Auch bei den hochwertigen Smartphones hat Nokia den Konkurrenten – vor allem Apple – nichts mehr entgegenzusetzen und im niederpreisigen Segment graben die „billigen Asiaten“ den Finnen das Wasser ab. Das macht sich auch im Umsatz bemerkbar. Auch hier wurde Nokia überholt. Allein Apple macht laut Marktforschern mit dem iPhone einen größeren Umsatz, als Nokia mit seiner ganzen Handy-Palette. Ob die Kooperation mit Microsoft die Finnen retten wird, darf bezweifelt werden. Die Verkäufe von Mobiltelefonen mit Windows Phone 7 laufen, laut Information die letzte Woche durchgesickert sind, äußerst schleppend.

 

Marktforscher des Unternehmens IHS Screen Digest glauben, dass sich in diesem Jahr Social Mobile Games zum Umsatzturbo der Gaming-Industrie entwickeln könnten. Schon jetzt seien sie ein Bombengeschäft! Bis vor kurzem waren Mobile Games hauptsächlich in Japan erfolgreich, jedoch haben sie sich im letzten Jahr auch in Europa und Amerika durchsetzen können.

Den Löwenanteil der profitablen Spiele läuft auf Apples iOS-Geräten (iPhone, iPad, iPod touch). Der Umsatzanteil des App Stores liegt gegenüber anderen Anbietern in diesem Bereich bei sagenhaften 91 Prozent. Die beiden größten Entwickler von Mobile Games auf dem Markt, EA Mobile und Gameloft, haben 2010 Rekordumsätze von 215 bzw. 187 Mio. US-Dollar erwirtschaften können. Da die Konkurrenz nicht schläft, wird der Vorsprung in den kommenden Jahren stark schmelzen, so die Analysten. Dennoch werde Apples App Store das Wachstum in dieser Branche weiter antreiben und wahrscheinlich die Vormachtstellung behaupten können.

 

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Wir haben euch versprochen, in den Tagen vom 27. Dezember bis zum 30. Dezember, unsere erste Artikelserie vorzustellen. Dazu haben wir uns das Apple Jahr 2010 näher angesehen und werden es euch – zusammengefasst in Quartalen – in einer umfangreichen Zusammenfassung präsentieren. Natürlich werden wir hier die Höhepunkte wie das iPad oder das iPhone 4 nicht auslassen. Also schaut jeden Tag bei uns vorbei und lest die Artikelserie “Das Apple Jahr 2010″ – und nun viel Spaß beim Lesen unseres Jahresrückblicks:

5. Januar 2010:

Der iPhone App Store übertrifft die 3 Millionen Downloads Marke. Damit ist der App Store eines der erfolgreichsten Shop-Modelle der Welt. Natürlich ist das iPhone der ausschlaggebende Punkt für diesen Erfolg. Den iPod Touch darf man in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht vergessen. Apple ist damit einer der erfolgreichsten Publisher von Software für das Handy.

25. Januar 2010:

Apple gibt die Quartalszahlen für das abgelaufene Quartal bekannt und übertrifft das Ergebnis des Vorjahres deutlich. Somit ist dieses Quartal das erfolgreichste Quartal in der Geschichte von Apple. Weiters ist Apple ab diesem Quartal ein 50 Milliarden Dollar Unternehmen – sogar Steve Jobs lässt dieses Ergebnis nicht unberührt.

27. Januar 2010:

Apple stellt das neue und revolutionäre iPad vor. Natürlich wird das iPad von CEO Steve Jobs höchst persönlich vorgestellt. Steve Jobs ist immer noch sehr gekennzeichnet von seiner Krankheit. Jedoch lässt er sich nicht die Freude nehmen, das wohl beliebteste Produkt des Jahres 2010 vorzustellen. Nach der Vorstellung gingen die Wogen in den Foren hoch – jedoch haben sich diese bald wieder gelegt und das iPad wurde ein Verkaufsschlager.

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9. Februar 2010:

Apple stellt überraschend den dritten Teil von Aperture vor. Aperture ist eines der besten Fotobearbeitungs- und verwaltungsprogramme die es für den Mac gibt. Natürlich hat Apple die Funktionen wie “Faces” oder “Places” auch in Aperture 3 integriert. Weiters hat Apple neue Bildbearbeitunswerkzeuge hinzugefügt und damit den Geschmack der Anwender getroffen.

25.Februar 2010:

In iTunes wurde die magische Marke von 10 Milliarden Downloads geknackt. Zu diesem Anlass hat Apple auch gleich ein kleines Gewinnspiel veranstaltet und hat an den Gewinner 10.000 US Dollar verlost (natürlich in iTunes Gutscheinen). Der Store hat in dieser Zeit 12 Millionen Songs, 55.000 TV Serien und 8.500 Spielfilme beinhaltet.

2. März 2010:

Apple verklagt HTC wegen Patentverletzungen. Hier nimmt der ewige Patentstreit seinen Anfang. Apple reicht Klage gegen HTC ein weil diese gegen 20 Patente von Apple bezüglich iPhone und weiteren Technologien verstoßen haben sollen. Steve Jobs zitiert diesen Fall wie folgt: “Wir können entweder still dasitzen und dabei zusehen, wie Konkurrenten unsere patentierten Erfindungen stehlen, oder wir unternehmen etwas dagegen. Wir haben beschlossen, etwas dagegen zu tun“.

12. März 2010:

Das iPad ist ab dem 3. April in Amerika verfügbar. Apple hat am 12.März endlich bekannt gegeben, wann das erste iPad über den Ladentisch geht. Der Verkaufsstart in Europa wurde jedoch weiter verschoben und auch die Releasdati in den anderen Ländern wurden verschoben. Ende April sollte es dann auch in Deutschland, Schweiz, Italien und Großbritannien soweit sein.

18. März 2010:

Jerome B. (Jerry) York Aufsichtsrat von Apple verstirbt. Dies war ein schwerer Schock für alle Apple Fans, da Jerome B. (Jerry) York, Apple in der schwersten Zeit beigestanden ist. Steve Jobs hat seinen Tod wie folgt kommentiert: “Es war eine Ehre, Jerry zu kennen und mit ihm arbeiten zu dürfen und ich werde ihn sehr vermissen.”

Dies war das erste Quartal von Apple – sehr geprägt von dem neuen iPad und dessen Release – natürlich wird auch das 2te Quartal stark vom iPad geprägt sein – doch lasst euch überraschen. Morgen kommt der nächste Teil unserer Serie “Das Apple Jahr 2010″ – also schaut morgen wieder vorbei.