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Apple wurde heute vom südkoreanischen Telekommunikationsregulator zu einer Strafe von umgerechnet 2.000 Euro verdonnert. Die Strafe wurde wegen der illegalen Speicherung von Standortdaten bei iPhone-Besitzern verhängt. Die 2.000 Euro werden Apple sicherlich keine Kopfschmerzen bereiten, eher die Tatsache, dass knapp 28.000 Südkoreaner eine Sammelklage gegen Apple planen. Der Antrag der Sammelklage stützt sich auf ein Urteil vom Juli, wo ein Anwalt erfolgreich auf Schadenersatz in dieser Angelegenheit geklagt hat und umgerechnet ca. 670 Euro erhalten hat.

Aber auch diese Summe ist bei Apple Barvermögen von geschätzten 60 Mrd. US-Dollar kein Problem für das Unternehmen. Anders sieht die Sache aus, wenn das Beispiel Südkorea international Schule macht. Dann konnte es für Apple teuer werden.

Apple iTunes jetzt auch Filme für Österreich in iTunesDer südkoreanische Filmregisseur Park Chan Wook hat nach Angaben seiner eigenen Agentur weltweit den ersten Kinofilm per iPhone gedreht. Der Regisseur meinte nach der Premiere: „Es war eine neue Erfahrung im Vergleich zu einem genau geplanten Film, sogar spontane und zufällige Aufnahmen sorgten für überraschende Ergebnisse!“

Im 30-minütigen Film, wird die unwirkliche Begegnung zwischen einem Fischer und einer Schamanin erzählt. Er soll ab dem 27. Jänner in den südkoreanischen Kinos anlaufen.

Der Film trägt den Titel „Night Fishing“ und hat nach Angaben der Agentur dieselbe Auflösung wie konventionelle Filme. Es wurden für die Produktion nur 10 Tage und 80 Leute benötigt. Das Unterfangen kostete umgerechnet 103.000 Euro.

Es wurde mit zwei iPhones aus unterschiedlichen Blickwinkeln gedreht. Es wurden aber auch von den Mitarbeiter Szenen mit ihren eigenen iPhone gedreht. Park ist international für seine Filme „Oldboy“ und „Thirst“ bekannt, die Preise beim Filmfestival in Cannes gewannen.

Quelle: orf.at