Os X 10.8 Mountain Lion veröffentlicht

In der Nacht auf heute hat Apple nun die 7. Version von 10.8.4 (Version 12E52) an die Entwickler verteilt und weist – so wie auch bei den letzten Beta-Versionen – darauf hin, dass man speziell auf Safari, WLAN und die Performance des Systems achten soll. Wahrscheinlich wird es in dieser Tonart bis zur WWDC weitergehen, wo wir dann endlich erfahren werden, wann OS X 10.9 auf den Markt kommen wird und welche neuen Funkionen beinhaltet sein werden. OS X 10.8.4 wird aller Voraussicht nach die letzte Version von Mountain Lion sein.

Apple macht mit seinen iDevices anscheinend irgendwas richtig, denn der Browseranteil von Safari liegt nun wieder auf einen Rekordhoch von rund 61 Prozent des gesamten Marktes. Android verkauft zwar mehr Smartphones, dennoch kann man sich in diesem Bereich weiterhin nicht behaupten, da viele Android-Nutzer das Internet auf dem Smartphone überhaupt nicht nutzen. Daher liegt Android mit knapp 22 Prozent deutlich abgeschlagen hinter iOS. Überraschend ist, dass Opera Mini und auch Chrome die Plätze 3 und 4 belegen. Unklar ist, von welchem Betriebssystem die beiden Apps geladen worden sind.

Microsoft, BlackBerry und Nokia abgeschlagen!
Leider sieht es für die oben genannten Hersteller etwas schlechter aus und man kann sich zusammen nur rund 4 Prozent des gesamten Marktes sichern. Bei BlackBerry dürfte sich dieser Fakt aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten drastisch verändern, da das neue BlackBerry 10 einiges an Boden gut machen wird. Bei Microsoft hingegen sieht es etwas übel aus, da auch die Tabletsparte nicht viel zum Erfolg des mobilen Internet-Explorers beitragen konnte.

Es ist schon länger Fakt, dass Apple mit seinen Geräten stark im Internet vertreten waren. Nun ist wieder eine Statistik aufgetaucht, die bestätigt, dass Apple mit seiner mobilen Version von Safari immer noch den größten Anteil beim Webtraffic für sich beansprucht. In Summe gehen rund 60 Prozent des mobilen Traffics auf die Kappe von Apple. Daher ist die Plattform auch für Werbetreibende, wie Google oder andere Netzwerke, sehr interessant und wird es auch für längere Zeit bleiben.

Android immer noch abgeschlagen!
Obwohl Android den Wettstreit um die Vorherrschaft im Smartphone-Bereich gewonnen hat, surfen die Kunden verhältnismäßig wenig im Internet und nutzen das Smartphone nur zum Telefonieren und SMS versenden. Wahrscheinlich wird auch der schwache “Tabletbereich” bei Android für den großen Unterschied sorgen. Wir sind gespannt, ob Apple hier weiterhin die Vorreiterrolle übernehmen kann und wie die anderen System-Hersteller darauf reagieren.

Wir haben gestern darüber berichtet, dass es bei Java 7 eine schwere Sicherheitslücke gibt und deshalb das U.S. Departement of Homeland Security und auch das BSI (Behörde für IT-Sicherheit, Deutschland) dazu geraten haben, das PlugIn zu deaktivieren bzw. zu deinstallieren. Apple hat schnell reagiert und das Java 7 Plugin über das Anti-Malware System in OS X deaktiviert. Gestern hat es seitens der Java-Entwickler von Oracle noch keine Reaktion gegeben. Dies hat sich aber rasch geändert, denn wie die Kollegen von AppleInsider berichten, hat Oracle bekanntgegeben, eine Lösung für das Problem “in Kürze zur Verfügung zu stellen”. Eine genauere Zeitangabe konnte Oracle wahrscheinlich nicht machen, da man sicherlich fieberhaft an einem Fix arbeitet, aber einfach nicht abschätzen können wird, wie lange es wirklich dauert.

Das Verhältnis zwischen Apple und Oracle ist bekanntlich nicht das Beste. Immer wieder hat es Sicherheitslücken bei Java gegeben, die bei Apple für Probleme gesorgt haben. Das bekannteste Beispiel dürfte der “Flashback” Trojaner gewesen sein, wo im April des vergangenen Jahres über 600.000 OS X-Geräte davon betroffen waren. Nicht zuletzt deshalb hat Apple dann den Schritt gesetzt und im Oktober das PlugIn aus allen Browsern von Lion und Mountain Lion entfernt. Wer Java weiterhin in seinem Browser benötigt, muss seitdem auf das von Oracle angebotene Plugin setzen.

Kurz nach der Veröffentlichung von Build 12D43 für Entwickler hat Apple in der Nacht auf heute eine weiteres Pre-Release (Build 12D50) von OS X 10.8.3 Mountain Lion freigegeben. Es werden keine bekannten Probleme angezeigt. Zudem werden keine wesentlichen Änderungen aufgelistet, aber  man bittet die Entwickler sich noch einmal sich auf AirPlay, AirPort, das Game Center, die Grafik-Treiber und Safari zu konzentrieren.

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Und wieder kommt eine Geschichte ans Tageslicht, die schon ca. 10 Jahre her ist. Im Jahr 2002 haben sich Steve Jobs und einige andere kluge Köpfe bei Apple Gedanken darüber gemacht, wie man den neuen Browser für OS X nennen könnte. Anscheinend war dies eine sehr wichtige Entscheidung für Apple, da sogar Steve Jobs in die Entscheidung voll involviert war. Steve Jobs wollte den Browser ursprünglich “Freedom” taufen, jedoch kam dieser Vorschlag nicht gerade gut bei den anderen Mitarbeitern an. Daraufhin überdachte Steve Jobs seine Entscheidung nochmals. Zur Auswahl standen unter anderem noch Alexander oder iBrowse.

Dies lässt wieder einmal erkennen, dass Steve Jobs nicht gerade der beste Erfinder für “Namen” war, den er seinen Produkten geben wollte. So wollte Steve Jobs beispielsweise den iMac, MacMan taufen um hier einen bestimmte Assoziation herzustellen. Dennoch waren die Namen teilweise nicht für das Marketing tauglich und es setzen sich andere Namen durch.