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Kurz vor dem Wochenende hat Strategy Analytics eine Studie zur aktuellen Situation am Smartphone-Markt veröffentlicht. Insgesamt wurden im Jahr 2015 1,441 Milliarden Smartphones verkauft – ein absoluter Rekordwert. In Relation gesetzt, hat sich vergangenes Jahr jeder fünfte Weltbürger ein neues Smartphone gekauft. Doch die Zahlen zeigen, dass sich das Wachstum in diesem Bereich stark abkühlt. Zwar konnten 12,3 Prozent mehr Smartphones verkauft werden als im Jahr 2014, aber von 2013 auf 2014 betrug die Steigerung noch 29,8 Prozent. Somit scheint auch dem Smartphone-Sektor eine ähnliche Entwicklung wie dem Tablet-Sektor bevorzustehen.

Strategy analytics 2015

Kein grenzenloses Wachstum
Auch wenn Anleger und Spekulanten von den Unternehmen ständiges Wachstum fordern, wird es dies auch im Smartphone-Bereich nicht geben. Samsung und Apple können heuer noch mit guten Zahlen glänzen. Beide Unternehmen konnten im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr Geräte verkaufen, jedoch scheint diese Reihe von Rekordquartalen nun ein Ende zu nehmen. Der Ausblick für 2016 ist negativ – das haben auch die Chefs beider Konzerne bereits auf ihren Quartalskonferenzen verlauten lassen.

Natürlich wird in Bezug auf Apple das iPhone in den nächsten Jahren nach wie vor das wichtigste Produkt bleiben, aber Tim Cook ist sich der Situation bewusst und versucht wahrscheinlich gerade deshalb, das Unternehmen mit der Entwicklung neuer Produkte breiter aufzustellen.

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Seit Beginn des Jahres ist der österreichische Mobilfunkmarkt durch einige neue Anbieter ordentlich in Bewegung geraten. Oftmals werden aber wechselwillige Kunden auf Grund ihrer langen Kündigungsfrist (üblich sind derzeit 3 Monate) an einem raschen Wechsel gehindert und können so eventuell nicht auf aktuelle Angebote reagieren. Eine Gesetzesnovelle, welche vergangenen Mittwoch im Nationalrat beschlossen wurde, ändert genau das.

Demnach wird die Kündigungsfrist künftig maximal einen Monat betragen. Mit dieser Maßnahme soll der Wettbewerb weiter angekurbelt werden, da Konsumenten „zeitnaher auf aktuelle Angebote am Markt“ reagieren könnten. Die großen Mobilfunkbetreiber zeigen sich ob dieser neuen gesetzlichen Regelung erwartungsgemäß wenig begeistert. Beispielsweise ist 3-CEO Jan Trionow der Meinung, dass das Telekommunikationsgesetz zu einem „zweiten Konsumentenschutzgesetz“ wird.

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass man auch den Mobilfunkbetreibern entgegengekommen ist, indem sie neue Tarife künftig schneller einführen können. Die neue Regelung wird drei Monate nach der Kundmachung in Kraft treten, was somit Mitte bis Ende Februar der Fall sein dürfte.

 

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Amazing Apps

Wer an diesem heißen Wochenende nicht außer Haus will, kann sich mit den derzeitigen App-Angeboten seitens Apple beschäftigen. Insgesamt 24 Apps hat der Konzern auf 99 Cent reduziert und stellt diese bis nächsten Donnerstag zum Download zur Verfügung.
Es befinden sich darunter wirklich beachtenswerte Apps, wo man ein Schnäppchen machen kann. Mit dabei sind Spiele, aber auch Dienstprogramme und andere Apps, die das Leben erleichtern können. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Apps: 


Spiele:

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 Windows 8.1

 

Der Markt für mobile Endgeräte – angeführt von Apple und Google – setzt dem traditionellen PC-Markt weiterhin stark zu und die Marktanteile sinken dementsprechend. Betroffen davon ist natürlich auch Microsoft, da das Unternehmen vielfach in Form von Windows 8.1 das Betriebssystem für diese Geräte liefert und auf Grund dieser Entwicklung natürlich immer weniger Lizenzen verkaufen kann. Um diesen Trend etwas entgegenzusetzen hat Microsoft angeblich vor, die Windows-Lizenzgebühren drastisch zu senken.

Unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen, berichtet nun Bloomberg darüber, dass Microsoft angeblich die Windows-Lizenzgebühr für Low-Cost-Hardware um 70 Prozent reduzieren will. Damit soll verlorenes Terrain gut gemacht und mit iOS, Android oder Chrome betriebene Geräte wieder etwas zurückgedrängt werden. Momentan bezahlen Hersteller nämlich 50 US-Dollar pro Gerät, wenn sie Windows 8.1 vorinstallieren wollen. Für Geräte, die unter 250 US-Dollar kosten, soll dieser Preis nun auf 15 US-Dollar gesenkt werden. Der Rabatt wird für alle Produkte gelten, welche die Preisgrenze nicht überschreiten, ohne Einschränkungen auf die Größe oder Art des Geräts. Es könnte durchaus sein, dass Microsoft mit dieser Strategie die Verbreitung von Windows 8.1 ankurbeln kann und somit der Marktanteil wieder steigt.

 

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Launch Pad Pro

Launch Center Pro hat sich auf dem iPhone zu einer beliebten App gemausert. Sie ist vor allem bei Usern beliebt, die ihr iPhone optimal an ihre Bedürfnisse anpassen wollen. Nutz man sein iPhone ohne Launch Center Pro, werden Apps „normal“ gestartet, mit der App werden hingegen Funktionen aufgerufen. Somit können zB Arbeitsabläufe beim Verfassen einer iMessage optimiert bzw. verkürzt werden. Ein weiterer Vorteil der smarten App ist, dass Buttons und die damit verbundenen Funktionen frei definiert werden können. Ein weiteres Beispiel wäre, dass auch Anrufe direkt über einen Button initiiert werden können.

iPad-Version ist da!
Die gute Nachricht ist, dass es die App jetzt auch für das iPad gibt. Viele Anwender haben sich das bereits gewünscht. Durch das größere Display auf dem iPad steht natürlich für die App mehr Platz zur Verfügung. Während beim iPhone ein Raster von 3 x 4 Buttons zur Verfügung steht, kann man beim iPad 20 Funktionen (Raster 4 x 5) unterbringen. Ein Nachteil ist, dass die Entwickler die App nicht als Universal-Version anbieten. Dafür gibt es aber jetzt einen Einführungsrabatt von 40 Prozent. Die App schlägt derzeit mit 4,49 Euro zu Buche. Auch die iPhone-Version wird derzeit reduziert angeboten und ist um 2,69 Euro erhältlich.

Launch Pad Pro 2

Download iPad: Launch Center Pro for iPad – Contrast

Download iPhone: Launch Center Pro – Contrast

 

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Apple vs Samsung Gericht streitigkeiten

Im Prozess rund um die schon verhängte Strafzahlung von 1,05 Mrd. US-Dollar, die Samsung wegen verletzter Patente an Apple hätte leisten müssen, gibt es eine überraschende Wendung. Die zuständige Richterin Lucy Koh hat nämlich in der gestrigen Berufungsverhandlung die Summe drastisch um 450 Mio. US-Dollar reduziert. Die restlichen ca. 600 Mio. US-Dollar bleiben aufrecht.

Diese doch erhebliche Reduzierung der Strafzahlung begründet die Vorsitzende mit einer fehlerhaften Grundlage, auf derer die damalige Jury das Strafmaß festgelegt hat. Im Wesentlichen nennt die Richterin zwei Fehler: Einerseits wurden die Gewinne von Samsung zur Errechnung des Schadens herangezogen. Die Vorgangsweise wird allerdings nur bei der Verletzung von Geschmacksmustern, also Design-Patenten, angewandt und nicht bei technischen Patenten. Andererseits wurde offenbar der Schadenszeitraum zu weit gefasst. Lucy Koh erklärte, dass Apple erst seine Ansprüche ab jenem Tag stellen könne, an dem Samsung offiziell von Apple über den Verdacht der Patenverletzungen in Kenntnis gesetzt wurde. Im Verfahren wurde von Apple dahingehend der 4. August 2010 genannt. Offiziell wurde dem Konkurrenten dies aber erst am 15. April 2011 mitgeteilt.

Wie geht es weiter?
Im Prinzip hat sich am eigentlichen Grund der Klage, also der Verletzung von Patenten seitens Samsung, nichts geändert. Dennoch ist es für Apple ein herber Rückschlag, da die Strafzahlung erheblich reduziert wurde. Zudem könnte Samsung nun auf Grund des festgestellten Berechnungsfehlers einen neuen Prozess anstrengen und das Verfahren weiter in die Länge ziehen. Richterin Koh hat aber beiden Parteien empfohlen, zunächst dieses Berufungsverfahren zu Ende zu bringen, bevor ein neuer Prozess begonnen wird. Es darf bezweifelt werden, ob sich Apple bzw. Samsung an diesen Rat halten werden.