iPad 3 und iPhone 5 mit A6 Quadcore Prozessor

Nun ist es offenbar soweit und Apple macht hinsichtlich des Abziehens der Prozessorproduktion von Samsung Nägel mit Köpfen. Gerüchte hat es in letzter Zeit bereits genug über dieses Thema gegeben. Via AppleInsider bzw. der taiwanesischen Commercial Times wurde heute nämlich bekannt, dass die Liefermengen für den A6X-Prozessors (kommt im iPad 4 zum Einsatz) seitens Samsung bereits seit Oktober des vergangenen Jahres reduziert werden und bei TSMC dafür die Testproduktion noch in diesem Quartal anlaufen wird. Dabei wird es vor allem darum gehen, eventuelle Fehler auszuräumen und den Qualitätsstandard zu sichern. Zudem wird es sicherlich interessant werden, ob TSMC die geforderten Stückzahlen auch liefern kann.

Angeblich könnte es sogar sein, dass dazu im Bundesstaat New York eine eigene Chipfabrik gebaut wird. Um bei den Gerüchten zu bleiben, wird Apple in den kommenden Jahren auf 20-Nanometer-Quad-Core-Prozessoren setzen, die wiederum von TSMC gefertigt werden. Samsung dürfte somit endgültig weg vom Fenster sein.

Aus Quellen von Zulieferer-Betrieben wurde jetzt bekannt, dass nicht wie ursprünglich vermutet die Mac Pros, sondern künftig die Produktion der Mac minis in die USA verlegt werden sollen. Für die Fertigung soll Foxconn Electronics zuständig sein. Derzeit hat Foxconn etwa 15 Stützpunkte in den USA und das Unternehmen plant angeblich die Anwerbung von Arbeitskräften, um im kommenden Jahr die Produktion aufnehmen zu können.

Mac mini verkauft sich nicht schlecht!
Die Verkäufe des Mac mini werden voraussichtlich 1,4 Millionen Einheiten im Jahr 2012 erreichen. Das sind 40% mehr als im Vorjahr. Es wird erwartet, dass das Upgrade vom vergangenen Oktober im kommenden Jahr eine weitere Verkaufssteigerung von 30% bringen wird und somit 1,8 Mio. Einheiten verkauft werden können. Durch die bereits veröffentlichten Benchmark-Tests, hat sich herausgestellt, dass der Mac mini auf Grund seiner guten Leistungsdaten eine durchaus attraktive und vor allem günstige Alternative zum kleinen iMac darstellen kann.

Wer von euch hat einen Mac mini?

 

Wie in der Nacht auf heute via China Labor Watch bekannt wurde, sind ca. 3.000 bis 4.000 Arbeiter im Foxconnwerk Zhengzhou in Streik getreten. Dadurch sei die Produktion des neuen iPhone 5 an diesem Standort praktisch völlig zum Erliegen gekommen.

Der Grund für den Streik soll darin begründet liegen, dass die Arbeiter sogar während der, seit Montag laufenden Feierlichkeiten zur Goldenen Woche, arbeiten sollten. Kurz zur Erklärung: Die Goldene Woche in China umfasst eigentlich drei Wochen im Jahr, die grundsätzlich arbeitsfrei sind. Seit 1. Oktober findet eben die „Nationaltagswoche“ statt.

Außerdem seien die Qualitätsstandards auf Grund von mangelhaft ausgelieferten iPhones erhöht sowie Kontrollen verschärft worden – alles ohne eine entsprechende Schulung der betroffenen Mitarbeiter. Die Unternehmensführung habe angeblich auf die Problematik nicht reagiert, deshalb haben man sich entschlossen zu streiken, ist von Werksbeschäftigten zu hören.

Wir werden die Angelegenheit weiter für euch beobachten!

[UPDATE]: Wie versprochen, haben wir die Sache für euch weiter beobachtet. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet nun, dass sich ein Foxconn-Sprecher zu Wort gemeldet habe. Er bezeichnet den Streik als Falschmeldung. So habe es lediglich einen Streit zwischen dem Produktionsteam und der Qualitätskontrolle gegeben. Dieser Streit sei nun beigelegt worden. Mehr ist bis dato nicht bekannt. Wir werden hoffentlich noch erfahren, was wirklich vorgefallen ist.

Diese Befürchtung macht sich momentan in der Zubehör-Branche breit. Sollte das neue iPhone 5 wirklich den völlig überarbeiteten 9-poligen Dock-Anschluss bekommen, könnte das den gesamten Drittanbieter-iPhone-Zubehör-Markt ins Chaos zu stürzen. Denn knapp zwei Wochen vor der erwarteten Vorstellung des iPhone 5 verfügen die Zubehör-Produzenten über praktisch keine Informationen über den neuen Dock-Connector, da Apple es (natürlich) verweigert einen „kurzen Blick“ darauf zu werfen. Somit stehen alle betroffenen Unternehmen vor der Situation, praktisch kein Zubehör in Sachen iPhone und Dock zum Verkaufsstart anbieten zu können, da sie erst selbst das neue iDevice in Händen halten müssen, um mit der Produktion beginnen zu können. Dies wird natürlich Monate dauern und einige Firmen werden das wohl nicht überstehen.

Ein Profiteur und verärgerte Kunden?
Wer profitieren wird ist klar – natürlich Apple selbst. Apple wird zum Verkaufsstart selbstverständlich alle nötigen Adapter mitbringen und wahrscheinlich auch noch kräftig dafür verlangen. Zuverlässige Quellen von iLounge behaupten sogar, dass dies eine bewusste Strategie von Apple sei, um das Weihnachtsgeschäft in Sachen Dock-Zubehör dominieren zu können. Apple läuft damit allerdings Gefahr, seine Kunden zu verärgern, denn sollten die Preise für Adapter und Zubehör sich in den momentanen Preisregionen befinden, könnte sich der Kunde durchaus geneppt fühlen.

Der japanische Blog MacOtakara will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, dass die Produktion des neuen iPhone 5 in den chinesischen Fabriken begonnen hat. Wir schätzen de Wahrheitsgehalt dieses Gerüchts als eher hoch ein, da MacOtakara bereits im Jänner den Produktionsstart des neuen iPads verkündet und damit recht behalten hat. Zwischen Produktionsstart und Auslieferung liegen erfahrungsgemäß zwei bis drei Monate. Damit würde sich auch, der schon heiß gehandelte Veröffentlichungstermin Ende September bzw. Anfang Oktober, ausgehen.

Interessant!
Es soll auch noch eine Änderung am Design des iPhone gegeben haben – zumindest von jenen Design, wovon die Gerüchteküche überzeugt ist, dass es so aussehen wird. Während frühere Berichte quasi auf ein “Uni-Körper-Gehäuase” hinwiesen, welche die Rückseite in einer zweifarbigen Ganzmetall-Ausführung aus Aluminium zeigten, soll sich beim neuen Design am oberen und unteren Ende Rückseite ein Metallstreifen befinden. Das dazwischen eingelegte Teil soll, so wie beim iPhone 4 und iPhone 4S, wieder aus dem extrem widerstandsfähigen Gorilla-Glas bestehen.

Wir sind gespannt, ob sich dies bewahrheiten wird!

Foxconn Apple Produktion iPhone iPad Macbook

Tim Cook ließ sich auf der D10 zu einer sehr gewagten Aussagen hinreißen. So sei Tim Cook für die Belebung des heimischen Arbeitsmarktes und man überlege einige Bauteile wieder in den USA produzieren zu lassen. Es haben sich aber nun einige Experten zu Wort gemeldet, die genau diese Aussage sehr stark bezweifeln. Wie bekannt ist, ist Tim Cook ein knallharter Kalkulator und versucht so viel Geld wie möglich zu sparen. Daher sei der Produktionsstandort in Amerika für Apple nicht rentabel, da die Produktionskosten einfach zu hoch liegen würden.

Alle Fertigungsstraßen stehen in China!
Ein Vorteil, warum Apple eigentlich so schnell und “günstig” produzieren kann ist, dass die gesamten Zulieferer aus dem gleichen Land stammen, indem die Produktionslinien stehen. So fallen teuere Lieferkosten, Zollgebühren und auch unnötige Wartezeiten auf Bauteile weg. Auch das Risiko einer Verzögerung wird durch die geringe Distanz minimiert und die verschiedenen Ressourcen werden hauptsächlich in China gefördert und verarbeitet! So ist und bleibt China das ideale Produktionsland für Apple und auch andere Unternehmen. Ob Tim Cook mit dieser Aussage neue Produkte gemeint hat, ist natürlich nicht klar.