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Os X

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Time machine

Wir haben bereits vergangene Woche berichtet, dass sich auch OS X-Nutzer über den BitTorrent-Client Transmission mit der OS-X-Ransomware KeRanger ihr Gerät infizieren können. Sollte dies passiert sein, ist ein Backup nötig, um den Mac wiederherstellen zu können.

Wie jetzt bekannt wurde, haben die Entwickler aber auch in Erwägung gezogen, auch Time-Machine-Backups anzugreifen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass künftige Versionen des Trojaners auch Time-Machine-Backups befallen könnten.

Time Machine zu wenig geschützt
Es ist zwar mit normalen Benutzer-Rechten, mit denen der Trojaner arbeitet, nicht ohne weiteres möglich, Time Machine-Backups zu verändern oder zu löschen, da OS X das Backup mit Access Control Lists (ACL) absichert. Allerdings lässt sich dieser Schutz laut den Kollegen von Mac & I relativ leicht umgehen, wie sie in Tests herausgefunden haben. Somit wäre dies auch für eine dahingehend weiterentwickelte Version von KeRanger möglich.

Rotierendes Backup wird empfohlen
Um auf Nummer sicher zugehen, sollten OS X-Nutzer auf eine rotierendes Backup setzen. Time Machine kann nämlich zwischen zwei Backup-Laufwerken abwechseln. Das muss lediglich eine zweitens externe Festplatte an den Mac angeschlossen werden und in den Systemeinstellungen von Time Machine auf „Volume auswählen“ geklickt werden. Anschließend wird das neue Laufwerk ausgewählt und „Beide verwenden“ ausgewählt. Ab diesem Zeitpunkt sichert Time Machine abwechselnd auf beiden Festplatten.

Nach dem ersten Backup sollte aber das zweite Laufwerk vom physisch Gerät getrennt werden. Time Machine sichert dann auf der ursprünglichen Festplatte weiter. Das zweite Backup-Laufwerk sollte dann in regelmäßigen Abständen angeschlossen werden.

 

 

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Relativ überraschend hat Apple heute Abend zwei Updates veröffentlicht. Einmal für die mobile Platform iOS (iOS 9.2.1) und einmal für den Desktopbereich (OS X 10.11.3). Wesentliche Neuerungen gibt es bei beiden Updates nicht. Bei iOS gibt Apple an, dass das Update die Sicherheit betrifft und diverse Fehler behoben werden. Eventuell ist hier auch der Fehler mit der Akkuanzeige dabei, der beim iPhone 6S/Plus auftritt, dabei. Außerdem wird unter anderen ein Fehler behoben, der beim Verwenden von einem MDM-Server das Abschließen von App-Installationen verhindern könnte.

Unter OS X verhält sich die Situation ähnlich: Auch hier handelt es sich um ein Sicherheitsupdate und es werden Fehler behoben.

 

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Bereits letztes Wochenende haben wir darüber berichtet, dass Programme oder Apps, die im Mac App Store gekauft worden sind, immer wieder für Probleme sorgen. Dies hat sich durch eine Fehlermeldung beim Öffnen der App bemerkbar gemacht, wonach dies nicht möglich ist und die App beschädigt sei. Dafür verantwortlich war ein abgelaufenes Zertifikat.

Zunächst wollte Apple davon nichts wissen und hat den Entwicklern den schwarzen Peter zugeschoben. Nun hat der Konzern aus Cupertino aber doch reagiert und in einem Schreiben an die Entwickler angegeben, dass ein Caching-Problem des Mac App Store nach der erfolgten Aktualisierung eines Signierungszertifikates zu diesen Fehlern geführt hat. In den meisten Fällen hilft eine Neuanmeldung beim Mac App Store oder ein Neustart des Gerätes. Endgültig ausgeräumt soll das Problem mit einem OS X-Update werden. Dies wird wohl mit OS X 10.11.2 der Fall sein. Da hier vor wenigen Tagen schon die vierte Beta-Version veröffentlicht wurde, wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern.

Übrigens ist inzwischen auch der Apple Support über dieses Problem informiert worden, was letzte Woche viele betroffene Kunden bemängelt haben. Am Ende des Schreibens entschuldigt sich Apple übrigens für die Unannehmlichkeiten, die den Kunden und Entwicklern entstanden sind.

 

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Tim Cook Apple CEO

Wir können uns noch sehr gut daran erinnern als Tim Cook davon sprach, dass die Ära des Computers eigentlich vorbei ist und man viel lieber auf einem iPad arbeiten würde. Natürlich waren hier eher PC’s gemeint und nicht Macs. Dies hat Tim Cook nun in einem Interview klargestellt und gibt in diesem Zuge auch gleich einen kleinen Einblick in die Firmenpolitik von Apple. So sei man nicht gewillt iOS und OS X zusammenzuführen, da dies zu zu vielen Kompromissen führen würde und dadurch dem Kunden nicht das perfekt Produkt angeboten werden könne.
Deshalb wird es auch seitens Apple aus heutiger Sicht nie ein ähnliches Produkt wie das Surface Book geben. Gerade letze Woche hat sich Tim Cook dahingehend geäußert, dass er das Produkt für „verwässert“ halte, da es zu viel können will. „Wir haben das Gefühl, dass unsere Kunden das nicht wollen“, gab der Apple-CEO im Interview zu Protokoll.

Somit scheint es derzeit in Stein gemeißelt zu sein, dass wir nie mit einem OS X betriebenen iPad Pro rechnen können. Zwar werden immer mehr Funktionen von OS X auch auf iOS umgesetzt bzw. die Zusammenarbeit der beiden Systeme verbessert (zB Handoff), aber Apple wird nie ein einheitliches System entwickeln. In Summe gesehen sicherlich eine sehr wichtige Entscheidung von Apple, da man bei der Konkurrenz bereits gesehen hat, dass diese Vorgangsweise nicht immer reibungslos funktioniert und zu vielen Problemen führt.

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Mac App Store

Seit Donnerstag bereiten Programme oder Apps, die im Mac App Store gekauft worden sind, immer wieder Probleme. Beim Öffnen ist hin und wieder die Meldung gekommen, dass dies nicht möglich ist und die App beschädigt sei. Dafür verantwortlich war ein abgelaufenes Zertifikat. Eigentlich sollte dieses Problem gelöst sein, aber Nutzer von älteren OS X-Versionen berichten davon, dass bestimmte Programme weiterhin den Dienst verweigern. Im Gegensatz zu Nutzern von OS X 10.10 und 10.11 können sie ihre frühere App-Version nicht mehr erneut herunterladen. Auch ein Ab- und Anmelden im Mac App Store und ein Neustart schafft hier offenbar – im Gegensatz zu OS X 10.10 und 10.11 – keine Abhilfe.

Apple Support kennt Problem nicht
Momentan scheint der Apple Support mit diesem Problem überfordert zu sein, denn die Mitarbeiter scheinen dieses Problem nicht zu kennen. Sie verweisen lediglich darauf, sich an den jeweiligen Entwickler zu wenden, der aber auch nicht weiterhelfen kann. Derzeit kann nicht abgeschätzt werden, wie häufig diese Probleme sind.

 

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MacBook Pro

„Jeder Mac, den wir kaufen, spart uns Geld“, hat IBM-Vizepräsident Fletcher Previn vor kurzem, die darüber doch recht erstaunte Öffentlichkeit, wissen lassen. Die Überraschung war deshalb groß, da Apple wohl für viele Dinge bekannt ist, aber wahrlich nicht für niedrige Preise.

Zur Vorgeschichte: Seit vielen Monaten stellt IBM seine Hardware schrittweise von PCs auf Apple um. Mittlerweile sind schon 30.000 MacBooks im Einsatz und jeden Monat kommen 1.900 weitere Geräte dazu. Im Rahmen der vergangenen Quartalskonferenz von Apple hat Finanzchef Luca Maestri diese Entwicklung bei IBM hervorgehoben und betont, dass sich IBM dadurch pro Mitarbeiter rund 270 US-Dollar an Supportkosten spare.

Indirekt hat dies auch der bereits angesprochene IBM-Vizepräsident vor ein paar Monaten bestätigt. Es würden nämlich nur fünf Prozent der Mac-Mitarbeiter den Helpdesk anrufen, hingegen 40 Prozent der PC-User. Auch andere Unternehmen scheinen dies erkannt zu haben, denn laut Tim Cook ist das Wachstum des Enterprise-Bereichs mit 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr besonders stark. Alleine durch diese Sparte konnte Apple 25 Mrd. US-Dollar Umsatz generieren.

 

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