Tim Cook Apple CEO

Die Debatte rund um die Steuerzahlungen von Apple nimmt einfach kein Ende und Apple muss sich immer öfter rechtfertigen, warum man Steuern am Staat vorbeischmuggelt und nicht regulär bezahlt. In der Anhörung vor dem Senat hatte Tim Cook noch einen anderen Trumpf von Apple im Ärmel gab an, dass man mittlerweile über 100 Millionen US-Dollar in die neue Produktionslinie von Apple gesteckt habe, um den amerikanischen Markt wiederzubeleben. Mit dieser Aussage gab Tim Cook nun offiziell bekannt, dass die neuen Macs, die in den USA produziert werden, aus Texas stammen werden.

Apple ist größter Steuerzahler!
Tim Cook warf dem Senat zudem vor, dass man sich den größten Steuerzahler der USA herausgesucht habe, um im nochmals Vorwürfe zu machen, nicht genügend Steuern zu bezahlen. Umgerechnet zahlt Apple pro Stunde rund eine Million US-Dollar an Steuern an den Staat. Dem Senat scheint dies noch nicht genug zu sein und fordert von Apple ein Umdenken in der Steuerpolitik. Ob Apple dies wirklich tun wird, ist eine andere Geschichte, da alle Handlungen von Apple legal sind und nicht belangt werden können.

Das Thema “Fingerabdruck-Scanner” ist schon sehr lange ein Thema bei Apple und es wird schon fast “erwartet”, dass das neue iPhone 5S mit solch einem Feature veröffentlicht wird und man sich damit von anderen Smartphones abhebt. Nun hat sich das Blatt aber gewendet und eine chinesische Firma gab überraschend bekannt, dass man bald ein Smartphone vorstellen wird, welches mit einem Fingerabdruckscanner ausgestattet sein wird. Doch dem nicht genug, der Hersteller Konka, eigentlich bekannt für das Herstellen von TV-Geräten, will das Smartphone mit einem “Multi-User-Account” ausstatten, um es mehrere Personen gleichzeitig zugänglich zu machen.

Richtiges Konkurrenzprodukt!
Wenn man nun glaubt, dass der chinesische Hersteller eine “schwache” Hardware verbaut, hat sich geirrt. Unter anderem wird ein 4,8-Zoll Full-HD AMOLED-Display verbaut und im inneren schlummert ein 1,5 GHz Quad-Prozessor, der das Smartphone mit Rechenleistung versorgt. Erstaunlich soll der Kampfpreis des Smartphones sein: Angeblich soll das Handy nur umgerechnet 190 Euro kosten und schon bald verfügbar sein. Damit ist das Gerät, zumindest im asiatischen Bereich, ein ernstzunehmender Konkurrent für das iPhone.

Intel hat den mobilen Trend vor einigen Jahren komplett verschlafen und muss nun mit den Konsequenzen daraus leben. Damals schlug man das Angebot von Apple in den Wind, die mobilen Prozessoren für das iPhone zu entwickeln. Nun soll dies alles anders werden und man versucht sich auf neue Technologien einzustellen. Vor allem Apple liegt im Fokus von Intel und man ist der Meinung, dass man sich auf das nächste große “Ding” vorbereiten muss, um nicht den Anschluss zu verlieren. Grund dafür sind sicherlich die Gerüchte rund um eine iWatch oder um einen Fernseher direkt von Apple.

Man gründet eigene Abteilung!
Wie es den Anschein hat, macht Intel diesmal Nägel mit Köpfen und man gründet eine eigene Abteilung, die sich mit neuen und möglichen Technologien beschäftigt. Intel will es dadurch schaffen, auf die Bedürfnisse der großen Unternehmen eingestellt zu sein, um die passende Hardware liefern zu können. Ob Intel insgeheim schon mit Apple an einem neuen Prozessor arbeitet oder nicht, kann leider nicht bestimmt werden. Klar ist, dass der Fokus auf tragbaren Geräten liegt und der Desktop-Markt langsam aber sicher etwas in den Hintergrund rückt. Dies ist sicher eine sehr kluge Strategie von Intel und man wird hier auch seinen Weg finden.

Nachdem Google gestern das neue Update von Chrome veröffentlicht hat, hat der Konzern auch die angekündigte Sprachsteuerung auf dem Mac realisiert. Lädt man sich die neueste Version von Chrome (Version 27) herunter, navigiert auf Google.com und klickt auf das Mikrofon-Symbol, kann man den Sprachassistenten problemlos nutzen. Nachdem man die Erlaubnis erteilt hat, dass Google auf das interne Mikro zugreifen darf, kann man auch schon loslegen und die Suchmaschine via Sprachsteuerung befragen. Wir werden dies für euch in der nächsten Zeit ausprobieren und sind gespannt, wie es auf Dauer funktioniert.

Nicht alle Features online!
Anscheinend hat Google auf der diesjährigen I/O noch etwas zuviel versprochen. Die direkte Ansprache von Google Now funktioniert nämlich noch nicht. Von Google wäre es angedacht gewesen, dass man mit den Worten “OK, Google” direkt eine Suchanfrage an den Mac oder PC stellen kann. Anscheinend wird dieses Feature erst später nachgereicht. Wir sind sehr gespannt, wie Apple auf diesen Fakt reagieren wird und welche Optionen bei Apple geboten werden.

Immer wird behauptet, dass Google beim “Kartenmaterial” deutlich besser aufgestellt ist als Apple und dass Apple noch sehr viel “nachzuholen” hätte. Die Kollegen von AppleInsider haben nun in einigen Bereichen genau das Gegenteil bewiesen und vergleichen das 3D-Kartenmaterial von Apple mit dem Kartenmaterial von Google. Erstaunlicherweise gibt sich Apple deutlich mehr mühe bei der Realisierung der 3D-Karten als Google. Als erstes Beispiel wird ein Wolkenkratzer genauer unter die Lupe genommen und wie man erkennen kann, hat Apple deutlich mehr Details verarbeitet als Google. Natürlich ist dies nur ein Beispiel und man kann den Vergleich auch bei anderen Objekten durchführen.

Doch nicht nur Detailaufnahmen sind unter Google Maps noch nicht gerade gut herausgearbeitet. Wir können uns sicherlich noch an das “Maps-Disaster” von Apple erinnern – genau dies scheint nun auch Google zu passieren. Betrachtet man Straßen oder auch andere Gebäude, wird man noch markante Fehler erkennen können. Natürlich sind die Fehler nicht so gravierend wie die von Apple, dennoch kocht Google auch nur mit Wasser.

Fazit:
Google kann bei den normalen Karten und bei 3D-Großaufnahmen (viel Fläche) sehr gut punkten und bietet einen sehr guten Service. Will man jedoch ins Detail gehen, kann Apple seine Stärken ausspielen und man erkennt, dass sich Apple in diesem Bereich wirklich sehr stark verbessert hat und die Liebe zum Detail vorhanden ist. Eine Vereinigung beider Dienste wäre der wohl beste Kartendienst.

Wiederum meldet sich ein Analyst zu Wort, der glaubt, neue Informationen bezüglich der SmartWatch von Apple zu haben. Ming-Chi Kuo ist der Meinung, dass Apple die neue “iWatch” erst in gut einem Jahr auf den Markt bringen kann und die Uhr mit einem 1,5 bis 2-Zoll großen Touchdisplay ausstatten wird. Apple soll den Focus der Uhr auf die Erfassung von biometrischen Daten legen und eine tiefe Integration in iOS schaffen. Damit wären Sportarmbänder überflüssig und man hätte sicherlich ein sehr funktionelles Gerät von Apple, sollten die Gerüchte wirklich stimmig sein. Kuo merkt an, dass man sich vom Begriff “Watch” nicht täuschen lassen darf, die Angabe der Zeit sei für Apple wohl das unwichtigste bei dieser Uhr. Man soll das Gerät eher mit dem Innovationsgrad einer Datenbrille vergleichen.

Die SmartWatch soll sich bereits in Entwicklung befinden, aber erst in einem Jahr marktreif sein. Kuo sieht den Release in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf uns zukommen und meint, dass dies wieder eine großer Wurf für Apple sein dürfte. Man sollte sich nur vor Augen führen, dass in gut einem Jahr sehr viel passieren kann und sich auch die Technologie weiterentwickelt. Die Grundfunktionen der iWatch können zwar in einem gewissen Rahmen abschätzen, dennoch werden wir uns von Apple einfach überraschen lassen müssen.