Wir haben gestern darüber berichtet, dass es bei Java 7 eine schwere Sicherheitslücke gibt und deshalb das U.S. Departement of Homeland Security und auch das BSI (Behörde für IT-Sicherheit, Deutschland) dazu geraten haben, das PlugIn zu deaktivieren bzw. zu deinstallieren. Apple hat schnell reagiert und das Java 7 Plugin über das Anti-Malware System in OS X deaktiviert. Gestern hat es seitens der Java-Entwickler von Oracle noch keine Reaktion gegeben. Dies hat sich aber rasch geändert, denn wie die Kollegen von AppleInsider berichten, hat Oracle bekanntgegeben, eine Lösung für das Problem “in Kürze zur Verfügung zu stellen”. Eine genauere Zeitangabe konnte Oracle wahrscheinlich nicht machen, da man sicherlich fieberhaft an einem Fix arbeitet, aber einfach nicht abschätzen können wird, wie lange es wirklich dauert.

Das Verhältnis zwischen Apple und Oracle ist bekanntlich nicht das Beste. Immer wieder hat es Sicherheitslücken bei Java gegeben, die bei Apple für Probleme gesorgt haben. Das bekannteste Beispiel dürfte der “Flashback” Trojaner gewesen sein, wo im April des vergangenen Jahres über 600.000 OS X-Geräte davon betroffen waren. Nicht zuletzt deshalb hat Apple dann den Schritt gesetzt und im Oktober das PlugIn aus allen Browsern von Lion und Mountain Lion entfernt. Wer Java weiterhin in seinem Browser benötigt, muss seitdem auf das von Oracle angebotene Plugin setzen.

Nun hat Apple offensichtlich auf den Bug bei der ”Nicht-Stören-Funktion” reagiert. Zwar nicht mit einer Software-Lösung, sondern in einem Statement auf einer Apple-Support-Seite. Hier heißt es:

Symptoms
After January 1st, 2013, Do Not Disturb mode stays on past its scheduled end time.

Resolution
Do Not Disturb scheduling feature will resume normal functionality after January 7, 2013. Before this date, you should manually turn the Do Not Disturb feature on or off.

To turn off the scheduling feature, tap Settings > Notifications > Do Not Disturb and switch Scheduled to Off.

Kurz gesagt, schlägt Apple hier einfach vor, dem Problem aus dem Weg zu gehen, in dem man die Nicht-Stören-Funktion manuell deaktiviert und aktiviert. Das geht so:  Einstellungen –> Mitteilungen –> Nicht stören deaktivieren, in dem der Schieberegler bei “Planmäßig” auf “Aus” geschalten wird.

Apple News Österreich Google Motorola Fusion aufgekauft appleWir haben heute bereits darüber berichtet, dass die Patentrechtsstreitigkeiten zwischen Samsung und Apple eine neue Qualität erreicht haben und keine Ende in Aussicht ist. An einem anderen Schauplatz, aber mit vergleichbarer Thematik, scheint sich nun eine Lösung abzuzeichnen. Denn wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, wollen Google und Apple anscheinend nun wirklich Nägel mit Köpfen machen und ihren Streit über diverse Standardpatente in einem Schiedsverfahren außergerichtlich lösen. Es heißt (Zitat):

„Wir haben lange einen Weg zur Lösung patentrechtlicher Fragen gesucht, und wir begrüßen die Möglichkeit, auf den konstruktiven Dialog zwischen unseren Unternehmen zu bauen,” sagte Google General Counsel Kent Walker.

“Apple ist auch an der vollständigen Lösung der Auseinandersetzung mit Motorola interessiert und stimmt zu, dass ein Schiedsverfahren das beste Mittel sein könnte, den Streit der beiden Parteien beizulegen,“ stößt Apple in einem Gerichtsdokument ins gleiche Horn.

Das aktuelle Verfahren zwischen Motorola (Google-Tochter) und Apple läuft seit Anfang 2011. Es wäre zu hoffen, dass dieses Schiedsverfahren wirklich Früchte trägt und nach HTC wieder ein Patentstreit beigelegt werden könnte.

 

Wir haben letzten Sonntag darüber berichtet, dass es einem russischen Hacker gelungen ist, die In-App-Kauf-Funktion zu hacken. Apple hat schnell reagiert und in der Nacht auf heute eine Nachricht an die iOS-Entwickler versendet, in der sich darüber benachrichtigt werden, dass es für diese Lücke unter iOS 6 geschlossen sein wird, wenn es im Herbst erscheint. Zudem gibt es für die Entwickler auch ein Apple-Support-Dokument, wo sie für iOS 5 und darunter eine Anleitung finden, damit sie diesen Hack auch hier verhindern können.

 

Inzwischen ergibt sich aber ein neues Problem für Apple. Die russischen Hacker haben es offensichtlich geschafft, auch den In-App-Kauf im MacApp Store für OS X -Apps zu umgehen. Weitere Informationen wird es aber dieses Mal darüber bei uns nicht geben – außer, wenn eine Lösung für die Entwickler in Sicht ist. Es scheint sich hier aber ein wahrer Schlagabtausch zwischen Apple und den Hackern zu entwickeln.

Machelp, MacMania Problem und Hilfe bei Apple, iPhone und iPad Problemen

Wir wurden in den letzten Wochen über unseren MacHelp immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass sich bei diesen betroffenen Personen iPhoto kurz nach dem Start oder nach kurzer Zeit aufhängt. In den meisten Fällen war es so, dass ein fehlerhaftes Foto importiert wurde. Dies passiert in der Regel dann, wenn nicht mit der automatischen Import-Funktion von iPhoto gearbeitet wird, sondern Fotos manuell von einem Ordner, einer SD-Karte oder USB-Stick in iPhoto verschoben werden.
Wird iPhoto dann das nächste Mal geöffnet, hängt es sich früher oder später auf, weil iPhoto mit dieser beschädigten Datei, einfach formuliert, nicht umgehen kann. Sollte man den Zeitpunkt wissen, ab wann iPhoto Probleme gemacht hat, ist es die einfachste Lösung, diese Fotos bis zu diesem Zeitpunkt irgendwo zu sichern und anschließend aus iPhoto zu löschen. Sollte das nicht funktionieren, kann noch versucht werden, die Datenbank zu reparieren. Dazu hält man beim Start von iPhoto die Alt- und cmd-Taste gedrückt. Dann erscheint folgendes Fenster:

In einzelnen Fällen helfen aber diese Lösungsvarianten nicht. Dann ist wahrscheinlich die Mediathek von iPhoto beschädigt worden. Hier hilft auch keine Neuinstallation, es muss eine neue Mediathek angelegt werden oder ein Backup via TimeMachine eingespielt werden. Das funktioniert so:
Wir können hier natürlich nur generelle Lösungsvarianten anbieten. Solltet ihr weitere Lösungsmöglichkeiten bzw. Problemstellungen zu diesem Thema haben, könnt ihr euch gerne via Kommentar mitteilen oder euch an unseren MacHelp wenden.

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Ehrlich gesagt haben wir uns für einen Preis von 1,59 € nicht gerade viel von der neuen Navi-Software von Skobbler erwartet. Jedoch wurden wir im Laufe unseres Tests doch sehr positiv von der neuen, günstigen Navi-Lösung überrascht. Gleich vorweg waren wir sehr erstaunt, dass die App auch auf dem iPad funktioniert und hier eine extra Ansicht geboten wird. Leider wurden die Grafiken noch nicht auf das neue Retina-Display des iPad 3 aktualisiert, was jetzt aber nicht gravierend auffällt. Die Handhabung der App ist sehr einfach und funktioniert eigentlich wie jede normale Navi-App auf dem iPhone oder auf dem iPad. Doch nun zur eigentlichen App:

Online statt Offline
Anzumerken ist, dass bei dieser Art der Navi-Software kein Kartenmaterial inkludiert ist und man sich dieses direkt vom Server herunterladen muss. Es werden Karten von OpenStreetMap verwendet, daher sind die Karten immer Top-Aktuell und auch die Hinweise wie (Bahnhof, Restaurants etc.) sind aktueller als bei der Konkurrenz. Dieser Fakt ist sicherlich ein sehr großer PlusPunkt für die App. Auch die Aktualisierung des Kartenmaterials ist für jeden Nutzer kostenlos erhältlich.

Doch es gibt auch die Möglichkeit Kartenmaterial auf dem Smartphone zu speichern. Diese Speicherung ist aber mit zusätzlich Kosten verbunden, die sich aber sehr in Grenzen halten. So kostet eine Europa Map 5,99 € und ist damit deutlich billiger als die Konkurrenz. Beachten muss man nur, dass die Karten auch Speicherplatz auf dem iPhone belegen.

Benutzung und Userinterface
Wie schon angesprochen, beinhaltet die App ein Interface für das iPad und auch für das iPhone. Beim iPhone ist sogar eine Queransicht möglich. Weiters werden Geschwindigkeitsbegrenzungen und auch Points of Interests angegeben. Die Navigation an sich ist sehr angenehm und es können verschiedene Sprachpakete für die Richtungsansagen heruntergeladen werden. Eine 3D-Ansicht ist aber noch nicht in der App inkludiert.

Fazit:
Wünscht man sich eine verlässliche, günstige und topaktuelle Navi-App, die unter 10 € liegt, dann ist Skobbler eine sehr gute Alternative zu den großen wie TomTom oder Navigon. Wer noch keine Map-Packs kaufen möchte, sollte zuerst den Online-Modus testen und sich dann für ein passendes Länder-Pack entscheiden. Wir können die App nur weiterempfehlen.

Wäre diese App eine Alternative? Oder nutzt ihr die App schon lange?

Download iPhone: GPS Navigation 2 - skobbler - skobbler GmbH

Download iPad: GPS Navigation 2 - skobbler - skobbler GmbH