Eigentlich wurden die Gerüchte rund um ein iPhone 6 mit 5-Zoll-Display in die Gerüchteschublade gelegt. Nun kommen aber neue Analysen ans Tageslicht, die behaupten, dass Apple doch an einem größeren iPhone arbeitet, um gegen Samsung konkurrenzfähig zu bleiben. Angeblich wird LG das passende Display dazu liefern. Einen möglichen Kandidaten gibt es dazu schon und wird gerade von LG erprobt. Das sehr dünne und auch sehr leicht LCD (TFT)-Display soll es ermöglichen eine noch dünnere Bauweise des iPhones zu gestatten.

Drei Gerätekategorien!
Apple könnte damit wie bei der iPod-Serie eine Drei-Produkte-Stragie verfolgen, um den Markt so gut wie möglich abzudecken. Das kleine 3,5-Zoll, das mittlere 4-Zoll und das große 5-Zoll-iPhone wären dann das komplette Set-Up von Apple. Ob die User damit einverstanden sind, ist noch ungewiss und was die App-Entwickler zu einer weiteren Displaygröße sagen, können wir uns schon vorstellen – sie werden nicht erfreut sein. Wahrscheinlich werden wir diesen Fakt aber erst im Jahr 2014 genauer hinterfragen können.

Was sagt ihr? Wären 3 iPhone-Größen zu viel?

Tim Cook erwähnte bei der letzten Quartalskonferenz, dass die “großen Neuerungen” von Apple erst im Herbst und im Jahr 2014 vorgestellt werden und man sich noch etwas gedulden muss. Die kommende WWDC 2013 steht daher eigentlich unter keinem guten “Stern” und man ist sehr skeptisch, ob Apple tatsächlich viele Produkte vorstellen wird. Vorrangig wird es wahrscheinlich um das neue iOS 7 und die Entwicklung dahinter gehen. Auch OS X 10.9 wird einen Teil der WWDC 2013 einnehmen. Als mögliche Produkte sehen wir im Moment nur die Vorstellung des iPhone 5S und die Vorstellung einer überarbeiteten Notebook-Reihe (MacBook Air) als realistisch an. Vielleicht könnte es noch zur Vorstellung eines günstigeren iPhones kommen, was aber immer unwahrscheinlicher wird.

Keine großen Neuerungen!
Natürlich werden wir einen ersten Blick auf das neue iOS 7 erhaschen dürfen, dennoch können wir nicht erwarten, dass Apple schon vor dem Release das komplette Pulver von iOS 7 verschießen wird. Auch das iPhone 5S wird nicht viel Neues bringen und auch die Notebook-Serie dürfte nur mit einer Haswell-Chip-Architektur erweitert werden. Somit würde Apple zur WWDC ganz normale Produktpflege betreiben, um sich die “großen Neuerungen” auf Ende des Jahres oder auf das nächste Jahr aufzusparen.

Wir sind gespannt, ob es zur WWDC wieder enttäuschte Gesichter geben wird.

Der Nachrichtendienst BGR ist gestern Abend mit angeblichen Fotos des iPhone 5S an die Öffentlichkeit gegangen. Auf diesen Fotos sind unter anderem auch verschiedenen SIM-Karten-Slots zu sehen, die darauf hindeuten, dass Apple beim neuen iPhone 5S auf verschiedenen Farben setzen wird. Ob die Fotos wirklich der Wahrheit entsprechen, ist leider nicht klar. Wir können uns aber nicht vorstellen, dass Apple ein goldenes iPhone auf den Markt bringen wird. Vielleicht ist dies nur eine Zwischenstufe hin zur richtigen Farbe wie beispielsweise Gelb.

Innenleben wird überarbeitet!
Anscheinend bewahrheiten sich auch die Gerüchte rund um eine Erneuerung des Innenlebens des iPhone 5S. Es sind Bauteile aufgetaucht, die in dieser Form noch nicht veröffentlicht worden sind. Daher geht man davon aus, dass Apple das Innenleben des iPhone 5S stark verändern wird. Ob sich die Änderungen auch auf das Äußere niederschlagen, ist nicht zu erwarten.

Welche Farbe wäre euch am liebsten?

iPhone 5 Teaser

Das Interesse am iPhone 5 war bei der Veröffentlichung sehr groß und man hat fast kein Gerät mehr bekommen. Im ersten Quartal 2013 ist das Interesse aber deutlich abgeflacht und Apple kann sich gegen den Konkurrenten Samsung nicht mehr so stark behaupten, wie in den letzten Jahren. Zusätzlich kommt der Fakt hinzu, dass sich das iPhone 4S deutlich länger sehr gut verkauft hat, als das jetzige iPhone 5. Auch das Warten auf das neue iPhone 5S verschlechtert die Verkaufszahlen deutlich. Im zweiten Quartal erwartet man jedoch einen noch deutlicheren Einbruch der Verkaufszahlen.

Samsung zieht vorbei!
Auch wenn in vielen Augen Samsung nur “Plastik-Smartphones” herstellt, hat man den Marktanteil im ersten Quartal um 3 Prozent steigern können und liegt nun laut Einschätzungen bei einem Marktanteil von gut 30 Prozent (Vorjahr 27 Prozent). Apple hingegen muss einen drastischen Einbruch von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einstecken (18 Prozent jetzt – Vorjahr 22 Prozent). Ob sich diese Zahlen im Laufe des Jahres nochmals ändern werden, hängt vom Interesse am iPhone 5S ab.

Momentan schwirren viele iOS 7-Konzepte im Netz herum und auch wir haben schon einige davon vorgestellt. Es gilt praktisch schon als gesichert, das Apples Design-Guru Johnny Ive ein stark verändertes, eventuell sogar ganz neues iOS 7 vorstellen wird. Was wirklich kommen wird, weiß natürlich noch niemand und vielleicht ist auch nur der Wunsch der Apple-Fans, Vater des neuen iOS-Gedankens. Auf jeden Fall erwartet man sich, dass sich Apple vom Skeuomorphismus verabschieden wird und zu einem flachen und grafisch abgespeckten Design wechseln wird.

Nun melden sich, wenn Apple diesen Weg beschreiten sollte, aber bereits wieder Kritiker zu Wort, wie Mike Senese von wired berichtet. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Interaktionsdesign am kalifornischen Art Center in Pasadena Maggie Hendrie meint nämlich, das dies der falsche Weg für Apple ist.

Zusammengefasst ist sie der Meinung, dass es nicht wichtig sei, wer und wie etwa ein Icon designed sei, sondern man sich bei Apple vielmehr fragen sollte, welche Innovationen man mit dem neuen iOS bringen könnte. Vor allem im Bereich von neuen Interaktionsformen habe Apple Nachholungsbedarf und führt dabei Microsoft und Nintendo an, die etwa die gestenbasierte Steuerung dominieren.

“The very fact that we’re talking about who’s going to design the icons, who’s going to design the applications and the operating system is a little bit of a concern. Because that’s not innovative,” she explains.

Zudem habe Apple versäumt auf das Fernsehen und den sozialen Trend aufzuspringen und sie befürchtet, dass das Unternehmen den Schritt in Richtung natürliche User-Interfaces versäumt, weil man sich so auf die Beseitigung des Skeuomorphismus konzentriert.

“Apple kinda missed television and missed social,” she continues. “I’d be concerned that they’d miss natural user interfaces because they’re busy getting rid of skeuomorphism.”

Wie seht ihr das? Lieber neue Funktionen, als neues Design – oder beides?

Da bei einem unserer Redaktions-iPhone 5 der rechte Kontakt beim Ein-/Ausschalter bzw. dem Standby-Button nicht mehr funktioniert hat (übrigens ein eher häufig auftretender Fehler bei iPhone 5 der frühen Stunde), haben wir uns dazu entschlossen, das Smartphone von Apple tauschen zu lassen.

Wir wollen hier kurz den Ablauf erklären, der eventuell für einige interessant sein könnte. Der Apple-Support ist telefonisch unter 0800 201 037 zu erreichen. Hat man den zuständigen Mitarbeiter am Telefon wird kurz das Problem erklärt. Da in unserem Fall an einem Tausch des Gerätes kein Weg vorbeiführte – es wurde übrigens auch danach gefragt, ob das iPhone hinuntergefallen oder mit Feuchtigkeit in Kontakt geraten ist – wurden vom Support zwei mögliche Varianten aufgezählt, wie wir zu unserem neuen iPhon5 kommen können.

Variante 1:
Dies ist der sogenannte „einfache Austausch”. In diesem Fall wird das iPhone ohne Zubehör von einem Paketdienstleister bei euch abgeholt. Das wird von Apple organisiert. Von Apple wird das Gerät dann überprüft und entweder repariert, oder ihr bekommt innerhalb von 3 bis 5 Tagen ein Austauschgerät. Diese Variante ist zwar kostenlos, jedoch ist es für viele beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht möglich, einige Tage kein Smartphone zur Verfügung zu haben.

Variante 2:
Bei der zweiten Möglichkeit spricht man bei Apple vom „Vorabtausch“. Diese Variante kostet 29 Euro (außer man hat Apple Care) und es wird eine Kreditkarte benötigt. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht auf sein iPhone verzichten muss. Der Paketdienst bringt nämlich ein Austauschgerät gleich mit und man hat 10 Tage zur Verfügung, das defekte Gerät (ohne Zubehör) wieder zurückzuschicken. Dazu wird einfach wieder mit dem Paketdienst Kontakt aufgenommen, der dann das iPhone zum vereinbarten Termin abholt.

Man hat also genügend Zeit, um ein Backup zu erstellen und das neue iPhone zu konfigurieren. In der Zwischenzeit wird die Kreditkarte mit der Summe des Austauschgerätes vorbelastet. Sollte man das defekte iPhone nicht innerhalb der geforderten Zeit zurückgesendet werden, wird der vordefinierte Betrag für ein Austauschgerät von Apple eingezogen.

Bei uns hat der Austausch reibungslos funktioniert und nur ca. 19 Stunden gedauert. Wir haben am Vortag um 16:00 Uhr angerufen und am nächsten Tag um kurz nach 11 Uhr war das Austauschgerät vor Ort. Auch die Abholung hat perfekt funktioniert. Wir haben beim Paketdienstleister angerufen und das defekte iPhone wurde zum vereinbarten Termin abgeholt. Ein tadelloser Support von Apple, wie wir finden.

Welche Erfahrungen habt ihr?