Wie es den Anschein macht, bereitet sich Apple wohl auf einen sehr starken Herbst vor. Wie Digitimes berichtet, soll sich Apple bereits auf die Produktion des um fast 1/3 leichteren iPads vorbereiten. Die Produktion des iPad mini soll bereits im Juni starten, die Produktion des normalen iPads wird im Juli gestartet werden. Damit ist scheint auch klar zu sein, welches Produkt von Seiten Apple inzwischen den höheren Stellenwert hat. Das iPad mini hat das iPad in den letzen Monaten so stark überholt, dass man die Produktion des normalen iPads erst nach der Produktion des iPad mini startet.

Dünner und leichter!
Apple hat es mit dem iPad der fünften Generation geschafft, das LED-Display so dünn zu fertigen, dass man 33 Prozent des Gewichtes und einiges an Bauhöhe einsparen konnte. Das LED-Display wird außerdem nicht mehr von 2 Hintergrundbeleuchtungen betrieben, sondern nur noch von einer. Dies führt zu einer deutlichen Energieersparnis und einem kleineren Akku. Außerdem wird Apple eine bessere Front- und Backkamera verbauen. Wahrscheinlich wird es eine 8 MP Back- und 2 MP Frontkamera werden. Ausgeliefert soll das iPad 5 aber erst im September oder Oktober werden.

In letzter Zeit haben auch wir sehr viele iOS 7-Konzepte vorgestellt und das schon lange erwartete iTV von Apple ist in diesem Bezug in den Hintergrund gedrängt worden. Nun hat aber Sam Beckett mit einem interessanten iTV-Software-Konzept versucht, den potentiellen Apple-Fernseher – oder zumindest seine Bedienung – wieder etwas ins Rampenlicht zu rücken. Bei diesem Konzept steht das iPad mini als zentrale Bedienungseinheit des TVs im Vordergrund. Auch Siri wurde als Bedienungselement eingebaut. Wir finden das Konzept gut gelungen und hätten absolut nichts dagegen, wenn wir eventuell in einigen Jahren so vor unserem iTV sitzen würden.

 Was haltet ihr davon?

Es sind nun neue Gerüchte rund um das iPad mini 2 aufgetaucht, die auf eine neue Produktstrategie von Apple hinweisen. Laut NPD DisplaySearch Analyst Richard Shim, soll bereits im Herbst ein iPad mini 2 mit Retina-Display auf den Markt kommen. Wahrscheinlich wird sich aber nur das Display von der ersten Generation unterscheiden. Sowohl Prozessor als auch Aussehen sollen ident mit dem ersten Modell sein und dahingehend keinen Mehrwert bieten. Shim geht davon aus, dass Produktions- und Entwicklungsschwierigkeiten Apple zu diesem Schritt zwingen, um wenigstens etwas neues beim iPad mini 2 bieten zu können.

Neuer Prozessor und Design 2014!
Wie wir es schon vom iPad 4 kennen, wird Apple nur ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung ein weiteres iPad mini auf den Markt bringen, so die Gerüchte. Apple versucht damit Zeit zu schinden und die Kunden mit einem kleinen Feature zufrieden zu stellen, bis das große Release im Frühjahr auf den Markt kommen soll. Dieses Gerät soll dann auch mit einem besseren Prozessor und vielleicht sogar einem anderen Design ausgestattet sein. Natürlich sind dies vage Gerüchte, die nicht bestätigt werden können. Dennoch sollen die Gerüchte aus eine verlässlichen Quelle stammen.

Der Montag Morgen startet mit weniger guten Nachrichten aus der Apple-Welt. Wie Analysten von KGI Securities nun bekannt gegeben haben, soll es Probleme bei der Produktion des iPad Mini 2-Displays geben. Apple schafft es anscheinend nicht, die gewünschte Qualität mit der Retina-Funktion zu verbinden. So wird eine mögliche Massenproduktion erst im dritten Quartal des Jahres möglich sein, so die Quellen. Dies würde bedeuten, dass das iPad Mini mit Retina-Display erst kurz vor Weihnachten oder gar erst im neuen Jahr 2014 erscheinen könnte. Damit wäre der Zeitplan von Apple stark über den Haufen geworfen worden.

Sehr günstiges iPad als Zwischenlösung!
Die Analysten von KGI haben jedoch schon einen neuen Ansatz, wie sich Apple aus der Misere winden könnte. Man glaubt, dass Apple an einem sehr günstigen iPad arbeitet, welches zwischen iPad Mini und iPad Mini 2 veröffentlicht werden könnte. Das günstigere iPad Mini soll zwischen 199 und 249 US-Dollar kosten und möglicherweise auf der Basis des billigen iPhones aufbauen. Ob die Gerüchte stimmen oder nicht, ist natürlich fraglich.

Tablets befinden sich weiterhin auf starkem Wachstumskurs. Alleine Apple konnte im vergangenen Quartal knapp 19,5 Mio iPads + iPad minis verkaufen. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es „nur“ ca. 12 Mio. Einheiten.

Insgesamt gingen, laut den aktuellen Angaben von Strategy Analytics, weltweit insgesamt gut 40,6 Mio. Tablets über den Ladenstich. Apple hält demnach einen Marktanteil von knapp der Hälfte (48,2 %). Das mag zwar ziemlich beeindruckend klingen, jedoch muss man auch diese Zahl mit der des Vorjahres vergleichen. Hier entsprachen die 12 Mio. iPads noch einem Marktanteil von ca. 64 Prozent, da insgesamt in Q1-2012 18,7 Mio. Tablets verkauft wurden.

Apple hat demnach innerhalb eines Jahres gut 15 Prozent an Marktanteil eingebüßt. 10 Prozent dieses Anteils haben sich Android-Geräte geschnappt und liegen damit, mit 43,4 Prozent Marktanteil, nur mehr 5 Prozent hinter Apple. Die restlichen 5 Prozent werden inzwischen von Windows-Tablets besetzt.

Laut den Marktforschern liegt das überdurchschnittliche Wachstum von Android-Tablets im günstigen Preis begründet, denn der durchschnittliche Kaufpreis hat sich im letzten Jahr um über 100 Euro auf 283 Euro verringert. Die Verkaufszahlen haben sich hingegen dazu mehr als verdoppelt. Apple hat also mit dem iPad mini die richtige Entscheidung getroffen, um auch im niedrigeren Preissegment konkurrenzfähig zu bleiben. Die Markführerschaft wird aber im Laufe des Jahres wahrscheinlich an Android verloren gehen.

Vor einer Woche haben wir darüber berichtet, dass die amerikanischen Markenbehörde dem Antrag von Apple die Marke “iPad mini” zu schützen nicht stattgegeben hat. Nun hat sich aber an diesem Fakt etwas verändert. Laut neuesten Informationen wird Apple die Marke doch zugesprochen – zumindest in den USA. Doch es gibt einen kleinen Haken an der ganzen Sache, den Apple beachten muss.

“Mini” kann nicht geschützt werden!
Laut Antrag, wird Apple dazu aufgefordert bei jedem Hinweis auf die Markenrechte auch den Hinweis zu hinterlegen, dass nicht die Marke “mini” von Apple geschützt ist, sondern nur die Wortkombination aus iPad und dem Wort “mini”. Damit geht Apple einen sehr guten Kompromiss mit der Behörde ein und kann sich nun doch gegen Plagiate mit dem Namen iPad mini schützen. Jedoch kann Apple keine Firmen verklagen, die das Wort “mini” als Zusatz verwenden. Hier wäre das Samsung Galaxy SIII Mini ein heißer Kandidat für eine Klage gewesen.