Mittlerweile dürfte klar sein, dass Jonathan Ive und sein Team das neue iOS 7 anpassen und auch neue Designelemente und Gesten in das System integrieren werden. Wir stellen uns nun die Frage, wie sich dies auf die gesamte App-Industrie auswirken wird und ob Jonathan Ive einen Wandel im App-Design einläuten wird. Apple war schon immer die Referenz für viele App-Entwickler und auch XCode gibt einen gewissen Grundaufbau von Apps vor. Sollte Ive wirklich dieses komplett über den Haufen werfen, würde es neue Möglichkeiten geben, Apps zu gestalten und zu bedienen. Dadurch könnten neue Apps entstehen, die bisher nicht möglich gewesen wären.

Mehrwert auf Entwickler!
Apple weiß in unseren Augen sehr gut, dass ein Smartphone ohne clevere Apps nur mäßig verwendet werden kann. Daher könnte sich unter iOS 7 und dem damit verbundenen XCode ein neuer Trend einschleichen. Apple könnte beispielsweise seinen Kartendienst oder auch Siri für Drittanbieter öffnen und somit völlig neue Möglichkeiten schaffen, die Dienste in Apps zu integrieren und das Know-How von Apple zu nutzen. Vielleicht ist gerade dies eines der “Keyfeatures” von XCode was angekündigt worden ist (oder zumindest in der Gerüchteküche herumschwirrt).

Design wird übernommen!
Zudem könnte Jonathan Ive neue Designelemente integrieren, die dann wieder zum Standard für viele App-Entwickler und auch Designer werden. In unseren Augen könnte Ive die komplette App-Welt über den Haufen werfen, sollte das Design von iOS 7 überzeugen.

Viele Designer beschäftigen sich in letzter Zeit mit dem zukünftigen Aussehen des iPhone 6, nachdem eigentlich schon mehr oder weniger als gesichert gilt, dass es beim iPhone 5S wahrscheinlich keine wesentlichen Änderungen geben wird. Bei diesem Mock-up eines österreichischen Designers geht es vor allem um die Thematik, das Display zu vergrößern, aber dabei die momentanen Abmessungen des iPhones beizubehalten.
Herausgekommen ist dabei ein iPhone 6 mit einem 4,56-Zoll Retina+-Display mit demselben Seitenverhältnis von 16:9 wie beim aktuellen iPhone. So wie bei der Konkurrenz, darf natürlich die FULL HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel nicht fehlen. Auch über iOS 8 hat sich der Designer bereits Gedanken gemacht und sich dabei an den klaren und einfachen Stil von Jonathan Ive gehalten. Im Lockscreen gibt es, neben den verpassten Anrufen und den Kurznachrichten bzw. E-Mails, auch das aktuelle Wetter und die Vorhersage des Standortes zu sehen.

Wir finden das Design ziemlich gut. Vor allem mit dem größeren Display bei gleichen Abmessungen, könnten wir uns durchaus anfreunden. Was meint ihr dazu?

Anscheinend wird iOS 7 wohl eines der interessantesten Betriebssysteme, die in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. Schon gut ein halbes Jahr vor der ersten Preview machen sich Designer und auch Laien daran, die ersten Konzepte für das neue Betriebssystem zu entwickeln. Wir haben für euch wieder zwei neue Konzepte entdeckt, die durchaus interessant sein könnten. So haben sich amerikanische Blogger ans Werk gemacht und eine neue Multitasking-Leiste entwickelt, die es auch ermöglicht mehrere Apps gleichzeitig zu löschen. Außerdem gibt das neue Multitasking einen besseren Einblick in die gerade laufenden Apps.

Doch dem noch nicht genug: Auch im Bereich der sozialen Medien hat man sich Gedanken gemacht und eine komplett neue soziale Umgebung in iOS geschaffen. So kann man seine kompletten (sozialen) Kontakte direkt in einer App verwalten. Sowohl Facetime, Facebook als auch Twitter werden somit in einer App zusammengefasst und man kann mit den verschiedensten Plattformen und Kontakten kommunizieren. Ob solch eine App überhaupt erwünscht ist, ist natürlich nicht klar. Man geht aber allgemein davon aus, dass die Zusammenführung der sozialen Medien immer stärker wird.

Was meint ihr dazu?

Erneut gibt es eindeutige Anzeichen dafür, dass Apple die Entwicklung von iOS 7 sehr stark voran treibt und man auch schon im öffentlichen Web damit surft. Dies behaupten zumindest einige große amerikanische Blogs, die bereits in ihren Statistiken das Betriebssystem gefunden haben. Dort ist nämlich ein neues Gerät mit der Bezeichnung ”iPhone 6,1″ aufgetaucht ist, das unter iOS 7 gelaufen ist. Die aktuellen iPhones tragen die Bezeichnung ”iPhone 5,1″ und “iPhone 5,2″. Bei MacRumors tauchte aber schon im Dezember eine iOS 7 Signatur in den Log-Files auf. Dies ist in einer Hinsicht sehr komisch, da Apple normalerweise sehr lange im internen Netz testet und erst kurz vor Veröffentlichung der ersten Beta-Version in das öffentliche Netz einsteigt.

Fake oder nicht?
Natürlich ist es möglich die Signatur eines iPhones so zu modifizieren, dass dieses als iOS 7 Smartphone erkannt wird. Man geht aber allgemein davon aus, da diese Signaturen häufiger aufgetreten sind,  dass es sich hierbei um echte Testgeräte handelt. Sollte es tatsächlich der Wahrheit entsprechen, könnte man schon deutlich früher mit einer Beta-Version von iOS 7 rechnen. Vielleicht ist doch etwas an den Gerüchten dran, dass das iPhone in diesem Jahr schon im Sommer erscheinen soll, dann müsste iOS 7 nämlich auch früher erscheinen.

Anscheinend werden nun sehr viele Patente von Apple an die Öffentlichkeit getragen, die wahrscheinlich in den neuen Version von iOS zum Einsatz kommen werden. Alle die das neue iOS 6 nutzen, ist sicher die neue Anruf-Funktion bekannt, wo man verschiedene Aktion, wie zB eine SMS versenden, ausführen kann. Genau diese Funktion soll nun erweitert werden, um dem User noch mehr Möglichkeiten bieten zu können, die eingehenden Anrufer zu verwalten. Unter anderem werden folgende Features vorgesehen:

Anrufer halten
Wenn man gerade telefoniert und ein zweiter Anrufer in der Leitung ist, könnte man laut Patentantrag diesem Anrufer eine automatisierte Voice-Nachricht zur Verfügung stellen, in der erklärt wird, dass man gerade mit einem anderen Teilnehmer telefoniert und man in ein paar Sekunden den Anruf entgegennehmen kann. Dies würde dazu führen, dass man noch genügend Zeit hat, um sich vom Anrufer 1 zu verabschieden und sich dem zweiten Anrufer zu widmen, der noch in der Leitung ist.

Texteingabe
Als zweites Feature wird eine Sprach-Texteingabe angeführt. Dies bedeutet, dass man den ersten Anrufer kurz auf “stumm” schaltet und Siri eine Nachricht diktiert, die dem zweiten Anrufer angezeigt werden soll. Dieser kann dann direkt auf diese Nachricht antworten und eine Konversation starten. Dies ist aber nur als Erweiterung des normalen Features unter iOS 6 gedacht.

Doch es geht noch einen Schritt weiter. Sollte man sich beispielsweise in einem Kino befinden und man nimmt den Anruf nicht entgegen, kann das iPhone aufgrund der Postion eine Nachricht oder Voice-Nachricht abspielen, die beispielsweise sagt: “Ich bin gerade im Kino, rufe später an”. Daher werden die GPS-Daten dazu verwendet, benutzerdefinierte Nachrichten oder Voicenachrichten zu erstellen.

Was haltet ihr davon?

Anscheinend macht sich Apple im Moment sehr große Gedanken über zukünftige Features unter iOS 7 oder gar erst iOS 8. Diesmal ist ein Patent aufgetaucht, welches eine sehr dynamische Gesichtserkennungssoftware beinhaltet. Im Patent wird beschrieben, dass die aktuellen Gesichtserkennungen nicht richtig funktionieren und teilweise falsche Daten ausgeben. Apple will ein selbstlernendes System entwickeln, wo verschiedene Daten miteinander verglichen werden und auch mit dem Alter mitwachsen. So verändert sich das Aussehen einer Person mit seinem Alter und dies will Apple mit einem dauerhaften Algorithmus ausgleichen.

iPhoto und Fotostream…
Mögliche Einsatzgebiete könnten unter anderem iPhoto (hier gibt es schon eine Gesichtserkennung, die aber mehr oder weniger gut funktioniert) oder auch Fotostream sein. Weiters könnte Apple auch verschiedene Daten mit Facebook abgleichen, um die Datenbank auch mit zusätzlichen Daten zu befüllen. Ob diese Funktion wirklich gewünscht ist und deaktiviert werden kann, ist noch fraglich. Man geht aber davon aus, dass diese Funktion unter iOS 7 und gleichzeitig auch für iPhoto erscheinen wird.