Nach Sharp kommt nun ein weitere Displayhersteller ins Straucheln. LG musste im ersten Quartal ein Minus von 74 Prozent verbuchen und gibt an, dass die niedrigen Bestellungen von Apple größtenteils für dieses starke Minus verantwortlich sind. Die geringere Nachfrage bei iPad und iPhone führten dazu, dass Apple die meisten Bestellungen bei LG stornieren musste und das Unternehmen nicht schnell genug neue Kunden an Land ziehen konnte, um dieses Minus zu kompensieren.

Hoffnung auf neue Produkte!
Dennoch sieht LG in eine rosige Zukunft. Sollte Apple tatsächlich in den nächsten Monaten neue Produkte auf den Markt bringen, werden die Geschäftszahlen von LG wieder deutlich besser. Auch neue Produkte wie die iWatch könnten das Ergebnis von LG positiv beeinflussen.

Abhängig von Apple!
Nach Sharp und Foxconn ist LG die nächste große Firma, die immer stärken von Apple und dem iPhone abhängig ist. Viele Analysten sehen hier aber ein sehr großes Problem. Sollte Apple nicht mehr die Absatzzahlen erreichen wie gewohnt, dürfte es den anderen Zulieferern auch schlecht gehen und dies könnte die Wirtschaft stark treffen. Daher sind die Unternehmen nun auf der Suche nach neuen starken Partnern, wie Samsung oder HTC.

Wenn man sich die Lagerbestände bei den verschiedensten Retail-Sellern ansieht und sich auch ein Bild über die Liefersituation direkt im Apple Online-Store macht wird man feststellen, dass man nicht mehr so leicht an ein Thunderbolt-Display gelangt, wie früher. Im Moment liegen die Lieferzeiten bei ca. 1-2 Wochen, was sichtlich darauf hindeutet, dass es auch in diesem Bereich Veränderungen geben wird. Laut AppleInsider geht es sogar soweit, dass in den USA keine Geräte mehr auf Lager sind und große Retail-Seller wie Amazon oder BestBuy die Geräte nicht mehr anbieten können.

iMac-Design aber mit Problemen?
Natürlich wird vermutet, dass Apple das Design der Thunderbolt-Displays an das Design der iMac-Linie anpassen wird (was auch früher der Fall war). Dennoch sind einige Quelle skeptisch, da gerade das Display (besser gesagt die Verklebung) hier noch sehr starke Probleme bereitet und Apple mit der Produktion der Displays so oder so nicht nachkommt. Ein weiteres Produkt würde Apple noch mehr in Zeitnot bringen. Wir raten im Moment jedem Display-Käufer von seinen geplanten Käufen abzusehen und noch ein bisschen zu warten.

Als zukünftigen iPhone-Konkurrenten haben wir uns natürlich auch über das letzte Woche vorgestellte HTC One informiert. Die verschiedenen Berichterstatter sind einhellig der Meinung, dass das neue Flagschiff von HTC technisch gesehen den Mitbewerbern einiges vorgelegt hat. Aber auch von Design her wirkt das HTC One mit seinem satinierten Alu-Gehäuse sehr wertig. Das Einzige was uns nicht so gefällt, sind die großflächig gebohrten Lautsprecher-Auslässe an der Ober- und Unterseite des Displays. Die grundlegenden Abmessungen: Das HTC One ist 13,7 Zentimeter lang, 6,8 Zentimeter breit, wiegt 143 Gramm und ist (maximal) 9,3 Millimeter dick.

Display: Hier wartet HTC mit einem 4,7-Zoll-Display auf, das über Full HD-Auflösung (1920 x 1080) verfügt. Damit erreicht das taiwanesische Unternehmen eine Pixeldichte von 468 Pixel pro Zoll und somit einen um 40 Prozent höheren Wert als das iPhone 5 mit 326 Pixel. Ob das für das menschliche Auge noch unterscheidbar ist, bleibt abzuwarten. Das Display soll auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar sein und über hohe Farbgenauigkeit und einen großen Blickwinkel verfügen.

Innenleben: In Inneren werkt der neue Qualcomm S4-Chip, der über 4 Rechenkerne mit jeweils 1,7 GHz verfügt. Die ersten Benchmark-Tests sollen beeindruckend verlaufen sein. Unterstützt wird der Prozessor von 2 GB Arbeitsspeicher, was sicherlich auch großzügig bemessen ist. Mit dabei ist auch LTE, NFC und natürlich auch WLAN. Letzteres allerdings kommt aber schon mit dem neuesten 802.11ac-Standard daher. Ein relativ ungewöhnliches Feature ist der integrierte Infrarotsender, mit dem das Smartphone als auch Universalfernbedienung verwendet werden kann.

Kameras: Einen interessanten Weg geht HTC bei der Rückkamera. Während die Frontkamera mit 2,2 Megapixel und der Möglichkeit Full HD-Filme zu erstellen klassenübliche Werte mitbringt, wirkt die Kamera auf der Rückseite mit lediglich 4,1 Megapixel etwas unterdimensioniert. HTC verspricht jedoch vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gute Fotos, da man sich entschieden hat, auf dem Sensor größere Pixel, aber eben dafür weniger zu verbauen. Andere Hersteller finden auf derselben Fläche des Bildchips für 8 oder sogar 13 Megapixel Platz. Wir sind gespannt, ob sich diese Lösung in der Praxis bewährt.

Akku, Speicher und Software: Natürlich muss diese Vielfalt an technischen Features auch mit Strom versorgt werden. Dazu gibt es einen Akku mit 2300 Milliamperestunden, welcher für bis zu 440 Standby-Stunden sorgen soll. Dieser Wert dürfte aber in der Praxis schwer zu realisieren sein. Bei der Software setzt HTC auf die aktuelle Android-Version Jelly Bean, verknüpft mit der Hersteller-eigenen Benutzeroberfläche HTC Sense 5.0. Für alle weiteren Apps bietet das HTC One 32 GB „Stauraum“, der allerdings fix verbaut und nicht erweiterbar ist. Zum Preis: Das HTC One soll ab März für 670 Euro (UVP) in Silber und in Schwarz erhältlich sein.

Fazit: Das Design des HTC finden wir gelungen, der Funktionsumfang ist enorm und es ist sicherlich ein ernstzunehmender Gegner für das iPhone 5, aber auch für das Galaxy SIII und das kommende Galaxy SIV. Gespannt sind wir auf die ersten Praxiserfahrungen bezüglich des Akkus, des Displays und der Kamera. Interessant ist, dass auch HTC (so wie unter anderem auch Apple) den Weg des fix verbauten Akkus und nicht erweiterbaren Speichers geht. Die Vorgangsweise sorgt auch hier für Kritik.

Was haltet ihr vom HTC One?

 

Anscheinend ist Apple daran interessiert, in Zukunft nun auch in irgendeiner Weise auf OLED-Displays zu setzten. Grund für diese Annahme ist, weil Apple den OLED-Experten Dr. Lee Jeung-jil angeheuert hat. Zuvor war dieser als leitender Forscher der Bildschirm-Technologie bei LG Display tätig. Es wird bereits mehrere Jahre darüber gemunkelt, dass Apple auf OLED-Displays wechseln könnte, da sie dünnere Designs und eine bessere Akkulaufzeit versprechen.
Dennoch ist es gerade in den letzten Monaten etwas ruhiger rund um die Spekulationen und einen möglichen Einsatz von OLED-Displays gekommen, da man eher davon ausgegangen ist, dass Apple auf die IGZO-Displays von Sharp setzten wird. Diese bieten nämlich – wie Sharp auf der CES gezeigt hat – die doppelte Auflösung eines herkömmlichen LCD-Display mit bis zu 90 Prozent Energieeinsparung. Jedoch nutzt das Unternehmen bis heute LCD-Panels mit In-Plane Switching-Technologie, die für einen überragenden Betrachtungswinkel sorgt.

Für welches Produkt Apple den Einsatz von OLED-Displays andenkt, bleibt natürlich momentan noch ein Geheimnis. Da diese auch, wie ebenfalls auf der CES demonstriert wurde, flexibel konstruiert werden können, wäre natürlich die von uns schon heute morgen angesprochene “iWatch” ein möglicher Einsatzbereich. Aber auch über ein mögliches TV-Gerät von Apple wird wieder spekuliert.

Zu diesem Schluss kommt die Wired-Journalistin Christina Bonnington. In ihrem Artikel greift hier weniger auf Informationen diverser Quellen und Gerüchte zurück, sondern streicht mehr die Argumente für eine Smartwatch/iWatch hervor, die für solch ein Produkt von Apple sprechen. In diesem Zusammenhang spielt natürlich die Konkurrenz eine große Rolle. Neben Pebble hat auch Sony bereits eine Smartwatch auf dem Markt und Nike, Adidas und Motorola würden mit ihrem Produkten ebenfalls in den Startlöchern stehen. Wirklich massentauglich sei aber noch keines der veröffentlichten Produkte. Somit sei jetzt für Apple der richtige Zeitpunkt in den Markt einzusteigen und eine überzeugende iWatch zu veröffentlichen. Eine Smartwatch würde das Produktportfolio von Apple sinnvoll ergänzen. Zudem habe Apple die Technologie dazu, um alle wichtigen Eigenschaften in einem Produkt zu vereinen. Die Gerüchte rund um ein flexibles Display würden ebenfalls gut dazu passen.

Einen weiteren Vorteil sieht Bonnington in der Software, welche Apple bieten könnte. Die Konkurrenz sei bei der Bedienung der Smartwatch eingeschränkt. Hier könnte sich Apple speziell mit Siri aber auch eigenen Apps profilieren und dies zum Vorteil der Firma ausnutzen. Zudem könne die iWatch natürlich auch über den Touchsreen bedient werden.

Für die Wired-Journalistin ist eine Smartwatch von Apple also praktisch “zwingend”. Laut ihrer Einschätzung soll diese bis spätestens 2014 auf den Markt kommen und in diesem Bereich den Markt revolutionieren. Lassen wir uns überraschen!

Was meint ihr?

Wie Digitimes berichtet, hat der Display-Hersteller Wintek die Testproduktion für das neue Display des 9,7-Zoll-iPad gestartet. Wir haben gerade gestern darüber berichtet, dass es Gerüchte gibt, wonach die sogenannte G/F2 DITO-Display-Technologie, welche beim iPad mini zum Einsatz kommt, auch beim neuen iPad verwendet werden könnte. Sie ermöglicht eine dünnere und zudem leichtere Bauweise. Diese Gerüchte scheinen sich nun zu bestätigen.

Interessantes Detail ist, dass laut den Informationsquellen aus Industriekreisen die Serienproduktion voraussichtlich in der zweiten Hälfte Jahres beginnen soll. Damit scheint ein Verkaufsstart des iPads der 5. Generation, der vielfach für das erste Halbjahr erwartet wird, eher unrealistisch.

Die Informanten haben zudem in Erfahrung gebracht, dass nicht nur das neue iPad mit dem genannten Display, sondern auch ein 12,85-Zoll-Notebook von Google und ein 11,6-Zoll-Modell von Asustek Computer ausgestattet werden soll.