Wie das Handelsblatt berichtet, wurde einer der ersten Apple-Computer, der Apple I, welcher aus dem Jahr 1976 stammt, bei einer Auktion für über eine halbe Million Euro versteigert. Genau genommen sind es 516.461 Euro, die ein Käufer aus Fernost dafür letztendlich geboten hat. Der Käufer wollte anonym bleiben, gab das Kölner Auktionshaus Breker bekannt. Des Weiteren sei dieser Apple I einer jener sechs bekannten Modelle, die noch funktionieren würden.

Besagter Apple I wurde, was viele von euch wissen dürften, von den Steve Jobs und Steve Wozniak in der Garage von Job’s Eltern zusammengebaut, bestand im Prinzip nur aus der Platine und musste vom Händler oder Besitzer zusammengesetzt werden, der außerdem noch ein Netzteil, eine Tastatur, einen Bildschirm und optional ein Gehäuse zukaufen musste. Der Preis damals betrug 666,66 Dollar. Das Besondere am versteigerten Modell ist, dass er eine Signatur von Steve Wozniak trägt und ihm ein Brief von Steve Jobs beiliegt.

Der für gewöhnlich gut informierte japanische Blog Macotakara hat nun weitere Details zur nächsten Generation des 9,7-Zoll-iPads zu Tage gefördert. Zunächst geht es um den Zeitpunkt, wann die Produkteinführung des großen iPads stattfinden soll. Hier will man in Erfahrung gebracht haben, dass diese nach jener des iPhone 5S über die Bühne gehen wird. Nachdem momentan davon ausgegangen wird, dass das iPhone 5S im September in den Versand gehen wird, könnte der Zeitablauf dem des Vorjahres entsprechen. Das würde bedeuten, dass die 5. Generation des iPads irgendwann im Oktober oder November erhältlich sein wird, also ziemlich genau ein Jahr nach der Vorstellung der 4. Generation.

Des Weiteren gibt es Informationen darüber, dass Apple – so wie beim iPhone 5 – auch ein Mikro auf der Rückseite verbauen wird. Dies mag zwar nicht weltbewegend wirken, jedoch würde damit die Audio-Qualität bei FaceTime-Anrufen oder beim Aufnehmen von Videos steigen. Angeblich war dieses Mikro beim Prototypen des iPad mini schon vorhanden, wurde dann aber schlussendlich nicht verbaut. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Somit darf auch angenommen werden, dass auch die zweite Generation des iPad mini über dieses Feature verfügen wird.

Der Smartphonehersteller HTC hat mit seinem neuen Flaggschiff “HTC One” wohl den nächsten großen Wurf nach der Samsung-Serie geschafft. Laut einer internen Quelle konnte HTC seit Verkaufsstart über 5 Millionen Geräte absetzen und kann sich damit in die Königsklasse der Smartphones heben. Die Zahlen wurden zwar nicht offiziell bestätigt, dennoch gehen die meisten Analysten davon aus, dass die Zahlen korrekt sind. Das Interesse am Smartphone war schon immer sehr groß und die Verkaufszahlen wirken realistisch.

HTC setzt auf Qualität!
Sowohl die Verarbeitung als auch die komplette Haptik des Smartphones ist stimmig und man kann keinen großen “Designfehler” erkennen. Experten gehen sogar soweit, dass HTC es geschafft hat, die Qualität von Apple zu erreichen. Auch wir haben das Smartphone schon in Händen halten können und waren von der Verarbeitung begeistert und können die Meinung der Experten nur teilen. Einziges Manko ist und bleibt das Betriebssystem! Würde hier ein anderes Betriebssystem wie Firefox OS funktionieren, wäre es eine 100%ige Alternative zum iPhone. Wir sehen dies sehr positiv, da Konkurrenz bekanntlich den Markt und auch die Innovation belebt.

Allgemein wird inzwischen damit gerechnet, dass Apple auf der WWDC überarbeitete Notebook-Linien präsentieren wird, die bereits mit Haswell, der nächsten Prozessoren-Generation von Intel, ausgestattet sein werden. Bei einer Presseveranstaltung des Chip-Herstellers, ließ nun Rani Borkar – ihrerseits Corporate Vice President und General der Intel Architecture Group – bezüglich des Batterieverbrauchs bei den neuen Chips aufhorchen.

Demnach sollen die neuen Haswell-Prozessoren, im Vergleich zur momentan verwendeten Ivy-Bridge-Generation, eine rund 50 %ige Steigerung bei der Akkulaufzeit ermöglichen. Im sogenannten “Idle”-Modus bzw. im Standby soll der Akku gar 20 Mal so lange halten. Unter welchen Bedingungen diese Ergebnisse erreicht werden konnten, wurde allerdings nicht verraten. Sollten diese Angaben aber wirklich der Realität entsprechen, könnte beispielsweise ein MacBook Pro eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden erreichen.

Hintergrund des deutlich gesenkten Energieverbrauchs ist die Tatsache, dass sich Intel bei der Konstruktion der Haswell-Chips laut eigenen Angaben sehr auf Tablets und Notebooks konzentriert hat. Bei einigen Chips, die speziell für Tablets entwickelt worden sind, liegt die Untergrenze des Stromverbrauchs nur mehr bei 7 Watt. Bei der Ivy-Bridge-Generation liegt diese noch bei 10 Watt. Den endgültigen Beweis wird Intel auf der Computex-Messe in Taiwan (4. Bis 8. Juni) antreten müssen. Dort werden erstmals Geräte mit der neuen Prozessor-Architektur vorgestellt werden.

Os X 10.8 Mountain Lion veröffentlicht

Gestern am späten Abend hat Apple nun die 8. Version von 10.8.4 (Version 12E55) an die Entwickler verteilt und weist – so wie auch bei den letzten Beta-Versionen – darauf hin, dass diese sich speziell auf Safari, das WLAN und die Performance des Systems konzentrieren sollen. Interessant ist, dass ein Punkt hinzu gekommen ist – nämlich das Windows File Sharing. Offensichtlich gibt es hier noch Probleme. Es ist anzunehmen, dass bis zur WWDC noch ein oder zwei weitere Beta-Versionen verteilt werden, bis wir dann endlich erfahren werden, wann OS X 10.9 auf den Markt kommen wird und welche neuen Funkionen beinhaltet sein werden.

Apple Patentstreit teaser News Mac

Bereits seit längerer Zeit läuft in den USA das Verfahren gegen Apple bezüglich illegaler Preisabsprachen bei E-Books. Einige von euch dürften sich daran erinnern. Aber nicht nur Apple, sondern auch fünf Buchverlage stehen wegen demselben Vergehen vor Gericht. Ihnen und Apple wird vorgeworfen, vor drei Jahren bei der Einführung des iPads, Absprachen getroffen zu haben, dessen Ergebnis höhere Preise für E-Books waren. Vor zwei Tagen hat nun die zuständige Richterin Denis Cote ihre Einschätzung zum Verfahren öffentlich kund getan – Zitat:

„Ich gehe davon aus, dass die Regierung beweisen kann, dass Apple wissentlich an Preisabsprachen für E-Books teilgenommen und sie unterstützt hat“, sagte sie.

Bemerkenswert an dieser Angelegenheit ist, dass ein Richter schon vor einem Urteil eine Einschätzung vom zu erwartenden Ergebnis vornimmt. Cote legt aber auch Wert darauf, dass diese Einschätzung noch nicht endgültig sei.

Warum geht die Richterin von einem Urteil gegen Apple aus?
Grund für diese Einschätzung dürfte sein, dass die fünf ebenfalls angeklagten Buchverlage, bereits einer außergerichtlichen Einigung zugestimmt haben und 75 Mio. US-Dollar Strafzahlung leisten müssen. Somit wäre es nur logisch, wenn auch Apple zu dieser Zahlung verdonnert werden würde.

Apple ist sich weiterhin keiner Schuld bewusst. Der Firmen-Anwalt Orin Snyder teilte mit, dass das Unternehmen nicht an Preisabsprachen teilgenommen habe. Apple werde dies auch im Verfahren darlegen und beweisen, dass die Preise für E-Books nicht einheitlicher geworden seien, sondern sich deren Preisunterschiede sogar vergrößert haben. Wir werden die Angelegenheit weiter beobachten.