Gestern ist einigen Benutzern aufgefallen, dass Apple einen zusätzlichen Hinweis im App Store eingeführt hat, der direkt unter dem Kaufen- bzw. Laden-Button auf das Vorhandensein von In-App-Käufen in der ausgewählten App aufmerksam macht. Der Hinweis “Bietet In-App-Käufe” ist jetzt zwar nicht sonderlich auffällig, trotzdem gut ersichtlich. Apple war in den letzten Wochen und Monaten bezüglich der “unkontrollierten” In-App-Käufe stark unter Druck gekommen. Einige von euch werden sich daran erinnern, dass in den USA dahingehend sogar eine Sammelklage angestrengt wurde. Erst Ende Februar hat man sich mit der klagenden Partei auf eine Rückzahlung geeinigt.
Auch wenn Eltern die Möglichkeit vom Betriebssystem her haben, In-App-Käufe zu unterbinden, hat sich dies bei vielen iDevice-Besitzern offensichtlich noch nicht herumgesprochen. Gerade jener Fall in Großbritannien, wo ein 5-jähriger Junge umgerechnet ca. 2.000 Euro beim Spiel “Zombie” via In-App-Käufe ausgegeben hat, beweist diese Tatsache. Wir empfehlen daher allen jenen, die ihre Kinder mit einem iDevice hantieren lassen, über die Einschränkungen (Kindersicherung) die Möglichkeit In-App-Käufe zu tätigen, zu unterbinden.
Noch vor einigen Jahren hat man Apple belächelt, als man einen eigenen App Store für das iPhone auf den Markt gebracht hat. Nun hat es Apple aber geschafft, aus genau diesem App Store ein Milliardengeschäft zu machen. Begonnen hat alles mit dem iPhone, nun soll das iPad das beliebte Smartphone ablösen und für den größten Teil des Umsatzes sorgen. Schon jetzt sollen in diesem Jahr rund 35 Prozent der Umsätze durch das iPad generiert werden. Gesehen auf den gesamten Markt (Android, iOS etc.) sollen Tablets einen Umsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar nur mit Apps erzielen. Wenn man sich den Marktanteil des iPads genauer ansieht, wird man feststellen, dass mehr als die Hälfte des Umsatzes auf Apple entfallen dürfte.
Smartphones werden überholt!
Wenn man den Analysten glauben kann, werden die App-Downloads bei den Tablets noch stärker wachsen, als die App Downloads bei den Smartphones. Schon im Jahr 2018 soll mehr Umsatz über das Tablet generiert werden, als über das Smartphone. Apple hat sich in diesem Themenbereich sehr gut positioniert und dürfte mit dem App Store eine wahre Goldgrube geschaffen haben. Natürlich gibt Apple den Löwenanteil an die Entwickler weiter, dennoch kann man 30 Prozent des erwirtschafteten Umsatzes behalten.
Heute war der Apple-Store erstaunlich lange offline (fast 6 Stunden). Dennoch gibt es auf den ersten Blick keine Veränderungen die Apple durchgeführt hat. Man geht also davon aus, dass es sich um Wartungsarbeiten gehandelt hat oder eventuelle Vorbereitung auf kommende Produkte. Ein paar kleine Designanpassungen hat es gegeben die aber nicht weiter ins Gewicht fallen und keine Neuerung darstellen.
Leider stiegen die Erwartungen immer höher, dass Apple heute ein Produkt vorstellt, leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt und alle warten gespannt auf eine Keynote in den nächsten Wochen oder Monaten. Leider können wir euch keine besseren Nachrichten überbringen.
Wer bereits Fan von Rayman Jungle Run ist, wird mit dieser App seine Freude haben. „Rock Runners“ ist letzte Woche erschienen, hat aber Probleme mit der deutschen Sprache gehabt. Ein Update vor wenigen Tagen, hat diesen Bug aber beseitigt und seitdem läuft das Jump & Run-Spiel aber reibungslos und ist sogar zu Apples App-Tipp der Woche aufgestiegen. Auch die durchwegs sehr positiven Bewertungen des letzten Updates überzeugen.
Was bietet die App?
In vier Welten werden insgesamt über 140 Level angeboten, die durchgespielt werden können. Die einzelnen Levels sind grafisch gut gestaltet und immer verschieden aufgebaut. Grundsätzlich sind immer verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Der Rock Runner muss beispielsweise das Level ohne Schaden überstehen oder aber auch alle Sterne einsammeln.
Wie im nachfolgenden Video von den Kollegen von appgefahren.de zu sehen ist, ist die Steuerung einfach zu erlernen. Mit einem Tipp auf das Display kann zB ein Sprung ausgeführt werden, oder man hält sich an den Ringen fest. Wer also an diesem Wochenende nichts Besseres zu tun hat und 89 Cent investiert, ist mit diesem Spiel sicherlich gut bedient. Das Game funktioniert ab iOS 4.3 sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad.
Download iPhone: Rock Runners – Chillingo Ltd
Download iPad: Rock Runners – Chillingo Ltd
Alle Wintersport-Fans werden wissen, dass am Montag die alpine SKI-WM in Schladming beginnt. Um auch unterwegs immer auf dem aktuellsten Stand zu sein, bietet der ORF seit gestern eine eigene App zum medialen Großereignis an. Die offizielle Beschreibung im App Store fällt allerdings etwas dürftig aus. Hier heißt es lediglich:
Die ORF App zur alpinen Ski WM 2013 in Schladming bietet umfassende Live-Berichterstattung zu den Rennen, den WM Stars und interessante Hintergrundinformationen zum Sportereignis des Jahres.
Was kann die App also?
Das Angebot umfasst Informationen zu den vergangenen und aktuellen Rennen, eine Programmübersicht, Statistiken wie zB ein Medaillenspiegel, Hintergrundberichte, aber auch einen Live-Stream. Dieser ist besonders interessant, da hier zusätzlich zwei Kamerapositionen angeboten werden. Somit kann beispielsweise das iPad als Ergänzung zum normalen TV verwendet werden, um das Rennen über mehrere Ansichten mitverfolgen zu können. Auch (zukünftige) WM-Stars werden in der App vorgestellt, zudem werden noch ergänzend Videos angeboten, wo wir uns vorstellen könnten, dass beispielsweise zusammenfassende Berichte oder Interviews mit den Rennläufern gezeigt werden.
Die Navigation in der App ist einfach und auch optisch finden wir sie durchaus gelungen. Die App ist ab dem iPhone 3GS und für das iPad erhältlich. Mindestvoraussetzung ist iOS 5.0 oder neuer.
Download iPhone: 
Wie sicherlich alle von euch wissen, sind Nacktbilder oder sogar Pornos im App Store gänzlich verboten und werden von Apple zu keiner Zeit geduldet. Nun bekommt Apple ein sehr großes Problem, welches im Vorfeld nicht abzuschätzen war. Wir haben gestern über die neue Twitter-App “Vine” berichtet, die von Twitter ins Leben gerufen worden ist, um kurze Filme über das Internet zu verschicken. Ganz pfiffige User verwenden diese Kurzclips jetzt, um die sozialen Netzwerke dazu zu nutzen, pornographische Inhalte zu verteilen. Im Moment boomt der Handel mit solchen kurzen Clips enorm.
Was wird Apple machen?
Solche Probleme werden sicherlich noch häufiger auftreten. Die Unberechenbarkeit der User ist das größte Problem von Apple. Auch über die verschiedenen Messenger-Dienste werden sehr viele pornographische Inhalte verschickt. Dieser Fakt ist Apple ein Dorn im Auge und man ist nun gespannt, wie Apple darauf reagieren wird und wie lange “Vine” noch im App Store vertreten ist. Wie Twitter auf eine Sperrung der App reagieren würde, ist natürlich nicht abzuschätzen.






