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Apple scheint in Sachen AppleCare neue Wege zu gehen, wenn es nach den Informationen von AppleInsider geht. Die Kollegen berichten über umfangreiche Änderungen beim Garantieprogramm. Die Informationen stammen von einer kurzfristig einberufenen Sitzung, der für AppleCare zuständigen Vize-Präsidentin Tara Bunch.

Demnach will Apple künftig unter dem Produktnamen „One Apple“ auf der einen Seite die Reparaturleistungen in den Retail Stores ausweiten, auf der anderen Seite soll aber auch die momentane Gerätegebundenheit bis auf Ausnahmen abgeschafft werden. Es ist allerdings nicht klar, ob „One Apple“ die Produktbezeichnung ist, oder nur die interne Projektbezeichnung.

Die größten Änderungen wird es bei den iDevices geben. So sollen in Zukunft iPhone, iPad & Co. nach Möglichkeit im Retail Store repariert und somit gleich wieder an den Kunden zurückgegeben werden. Um dies zu bewerkstelligen dürfen die Techniker in Zukunft auch Reparaturen an den Kameras, den Sleep-/Waketasten und Logic Boards vornehmen. Momentan sind sie darauf beschränkt Lautsprecher, Home-Buttons, den Vibrations-Motor und die Batterie zu ersetzen. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter Zugriff auf erweiterte Diagnose-Toolsbekommen, um eine bessere Fehlererkennung bei der Hardware zu gewährleisten. Damit sollen die Rücklaufzeiten reduziert werden.

Momentan ist es so, dass in vielen Fällen gleich ein Austauschgerät ausgehändigt wird. Dies kostet Apple offensichtlich eine Stange Geld, denn mit der neuen Vorgangsweise sollen Einsparungen in der Höhe von rund 1 Mrd. US-Dollar möglich sein.

Weitere wichtige Neuerungen!
Bekanntlich muss momentan für jedes Apple-Produkt ein eigenes AppleCare-Paket abgeschlossen werden. Apple plant jetzt aber dahingehend die Einführung eines Pakets auf Abonnement-Basis. Die Garantie beschränkt sich jetzt nicht mehr auf ein einzelnes Gerät, sondern auf eine Person und alle Apple-Geräte, die auf diese zugelassen sind. Hat jemand das neue AppleCare-Abo, bekommt er zudem einen 24/7-Support für seine Geräte. Auch eine Beratung bzw. Hilfestellung via iMessage soll im Gespräch sein. Zu guter Letzt soll auch die Garantieleistung auf zwei Jahre verlängert werden.

Wie üblich, werden die Änderungen zunächst ab Herbst in den USA umgesetzt, dann Schritt für Schritt in anderen Ländern.

Os X 10.8 Mountain Lion veröffentlicht

Gestern Abend hat Apple die nächste Beta-Version von OS X 10.8.3 (Version 12D78) veröffentlicht. Inzwischen handelt es sich dabei um die vierzehnte Entwickler-Version. Wie auch bei den letzten Versionen gibt es keine wesentlichen Neuerungen und Fehlerbehebungen. Die Entwickler sollen sich weiterhin auf AirPlay, AirPort, das Game Center, die Grafik-Treiber and Safari konzentrieren. Eigentlich war man bei der letzten Version davon ausgegangen, dass es die finale Beta-Version sein wird, da sie angeblich auch an Apple-Mitarbeiter verteilt wurde. Wie dem auch sei – Apple will dieses Mal offensichtlich keinen Fehler machen und nimmt sich die Zeit, für eine sorgfältige Entwicklung.

Os X 10.8 Mountain Lion veröffentlicht

Erst vor sechs Tagen hat Apple eine Entwicklerversion von OS X 10.8.3 (Build 12D58) veröffentlicht. Deshalb überrascht es ein wenig, dass heute bereits die nächste Version (12D61) erschienen ist. Es handelt sich damit um die bereits neunte Version, der noch nicht erschienenen OS X-Version von 10.8.3. Im Moment sind keine wesentlichen oder markanten Änderungen bekannt geworden. Auch im Supportdokument werden keine Fehlerbehebungen aufgeführt. Auf Grund der kürzer werdenden Veröffentlichungsintervalle, ist damit zu rechnen, das die endgültige Version nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.

Nachdem auch schon viele Brancheninsider fast nicht mehr an eine Übernahme von Orange durch “3″ und den damit verbundenen Kauf von Yesss! Durch A1 geglaubt haben, stellt sich nach dem erfolgreichen Abschluss von gestern natürlich die Frage, was auf die Bestandskunden von Orange nun zukommt.

Grundsätzlich ist es so, dass das österreichische Telekommunikationsgesetz bei einer Änderung des Vertrages zum Nachteil des Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht vorsieht. Sollte sich also zB ein bestehender Vertrag verteuern, kann der laufende Vertrag auch frühzeitig gekündigt werden. Man ist an keine Kündigungsfristen gebunden und auch eventuelle Strafzahlungen bei einem gestützten Handy oder Smartphone müssen nicht geleistet werden. All dies bekommen die bestehenden Kunden mindestens einen Monat schriftlich mitgeteilt.

Interessant ist, dass das außerordentliche Kündigungsrecht laut RTR (österreichische Regulierungsbehörde) auch auf Services und Leistungen bezieht, welche eventuell von „3“ nicht mehr angeboten werden (können). Auch hier besteht eine Mitteilungspflicht gegenüber dem Kunden.

Dadurch das „3“ Orange übernommen hat, gehen automatisch auch alle Rechte und Pflichten auf das Unternehmen über. „3“ hat gestern mitgeteilt, dass auch weiterhin Verträge mit Orange abgeschlossen werden können, solange es die Marke gibt. Die Verträge behalten ihre Gültigkeit und bei der kommenden Verschmelzung der beiden Unternehmen werden auch alle Angebote und Services zusammengeführt werden.

Kurz gesagt heißt dies, dass sich „3“ hüten wird, laufende Verträge zu verändern und auch alle Services, die Orange geboten hat, auch weiterhin bieten wird – zumindest die nächsten zwei Jahre. Schließlich will Drei ja nicht nur die Struktur von Orange übernehmen, sondern natürlich auch den gesamten Kundenstamm.

In Einzelfällen werden sich Veränderungen im Vertrag nicht vermeiden lassen. Die Arbeiterkammer rät daher, sich die Informationen seitens des neuen Besitzers genau durchzulesen und gegebenenfalls nachzufragen. Wichtig ist auch darauf zu achten, eventuelle Fristen nicht verstreichen zu lassen.

Wir haben in der letzten Woche eine Anfrage über unseren MacHelp bekommen, die auch uns einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Florian H. hat uns nämlich einen Screenshot des iPhone 4 seines Kindes zukommen lassen, bei dem in den Einstellungen der iCloud. u. auch FaceTime-Button als nicht aktiv bzw. als nicht wählbar dargestellt wurden.

Nach einiger Zeit des Herumprobierens und Recherchen im  Internet sind wir auf die Lösung des Problems gekommen. Wenn man quasi als Kindersicherung beim iPhone die Einschränkungen aktiviert und dort den Menüpunkt “Veränderungen des Accounts” deaktiviert hat, wird auch die Funktion der iCloud unterbunden, da bei einem möglichen Zugriff auf die iCloud auch eventuell Einstellungen oder Daten verändert bzw. gelöscht werden könnten. Es bleibt natürlich die Entscheidung der Erziehungsberechtigten, ob dies dem Nachwuchs ermöglicht wird, oder eben nicht.

T-Mobile preise ändern

Der zweitgrößte österreichische Mobilfunkanbieter T-Mobile hat mit Andreas Bierwirth einen neuen Chef bekommen. Bei seiner Antrittsrede letzten Mittwoch ist der ehemalige AUA-Vorstand gleich in die Vollen gegangen. Seiner Ansicht nach hat die Mobilfunkbranche massive Probleme:

“Ich sehe nur, dass die Branche hier kaputt ist. (…) Die Nachfrage wächst, aber es bleibt uns nichts übrig.“

Für ihn besteht das Dilemma darin, dass sich die Preisspirale seit Jahren nach unten dreht, der Datenverbrauch der Kunden aber ständig steigt. Wie alle österreichischen Mobilfunkanbieter muss man auf Grund dessen Umsatz- und Gewinnrückgänge verzeichnen.

Grund allen Übels war die Einführung der Flatrates, so Bierwirth. Für ihn steht fest, dass in Zukunft leistungsabhängige Datentarife angeboten werden müssen. Auch hier wieder ein Zitat:

“Wer vier Äpfel kauft, muss mehr zahlen, als wenn er zwei Äpfel kauft.”

Zudem sollen bei T-Mobile bis 2015 ca. 100 Mio. Euro eingespart werden. Die rund 1400 Mitarbeiter werden aber erhalten bleiben. Erklärtes Ziel von Bierwirth ist, die Preisspirale nach unten zu durchbrechen. Zudem müsse das Geschäftsmodell des Billig-Anbieters von T-Mobile (tele.ring) überdacht werden, um mit den anderen Billig-Anbietern mithalten zu können.

Mit dem neuen T-Mobile-Chef kommt also frischer Wind in die österreichische Mobilfunkbranche. Es könnte durchaus sein, dass seine Gedanken und Ideen auch bei den Mitbewerbern auf fruchtbaren Boden fallen und wir in Österreich in naher Zukunft mit einer Kostensteigerung, vor allem bei den Datentarifen, rechnen müssen.