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2013

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Apple-Logo

Der bekannteste Patentrechtsstreit derzeit dürfte wohl jener zwischen Samsung und Apple sein. In diesem Fall ist Apple der Kläger. Jedoch gibt es auch genügend andere Fälle, wo Apple in Bezug auf angeblich verletzte Patente geklagt wird. In einer neuen Studie der Rechtsanalyse-Firma Lex Machina ist nämlich nachzulesen, dass Apple im vergangenen Jahr insgesamt 59 Mal von darauf spezialisierten Unternehmen verklagt wurde. An zweiter Stelle findet sich Amazon und den dritten Podestplatz in dieser “Disziplin” nimmt AT&T ein.

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Interessant ist, dass ausgerechnet ein Unternehmen namens “ArrivalStar” mit Sitz in Luxemburg der eifrigste Patentkläger ist. Insgesamt wurden seitens der Firma 137 Klagen eingereicht, was zeigt das dieser Geschäftszweig durchaus lukrativ sein muss. Dies wird dadurch untermauert, dass die angesprochenen Unternehmen für 13 Prozent aller Klagen verantwortlich sind, die letztes Jahr in diesem Bereich eingereicht wurden.

Durch diese Entwicklung wird das US-Patentrecht inzwischen intensiv diskutiert. Google etwa setzt sich dafür ein, dass der Staat die Gesetze dahin ändern soll, dass Patentinhaber nicht durch eine alleinige Drohung mit hohen Gerichtskosten das verklagte Unternehmen zu einem schnellen Vergleich bringen können. Apple und Microsoft hingegen warnen vor einer Verwässerung der Gesetze. Großen Tech-Firmen würde so die Möglichkeit entzogen werden, ihre Produkte entsprechend zu schützen. Wir werden sehen, ob die US-Regierung eine Veränderung am Patentrecht vornehmen wird.

 

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Wie das renommierte Marktforschungsinstitut IDC nun errechnet hat, haben die Smartphone-Hersteller im abgelaufenen Jahr erstmals mehr als eine Mrd. Geräte absetzen können.Wir erwartet, hat Samsung wiederum die Spitzenposition verteidigen können und liegt mit einem Marktanteil von 31,3 % einsam an der Spitze. Der südkoreanische Smartphone-Hersteller hat im Vergleich zum Vorjahr um knapp 43 % mehr Devices verkaufen können. Der Marktanteil ist dabei aber nur um 1 % gestiegen. Dies bedeutet, wie auch aus der Tabelle ersichtlich ist, dass andere Hersteller noch stärker zulegen haben können. Dazu zählen, Huawei, LG und Lenovo.

Wie sieht es mit Apple aus?
Auch Apple hat die Anzahl der verkauften iPhones um fast 13 % steigern können. Jedoch ist dies im Vergleich zu den anderen Produzenten ein eher geringer Zuwachs. Dadurch sinkt der Marktanteil der Smartphones aus Cupertiono im Vergleich von 18,7 % (2012) auf 15,3 % (2013). Wie wir vor wenigen Tagen berichtet haben, ist diese – eigentlich paradoxe Situation – in Europa stärker ausgeprägt als zB in den USA: Obwohl Apple mehr verkauft hat als im Vorjahr, ist hier der Marktanteil um fast 5 % gesunken. Die anderen Hersteller verkaufen eben einfach mehr! Insgesamt gesehen ist der Smartphone-Markt nämlich um 38,4 % gewachsen.

Smartphonemarkt

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Tim Cook Apple CEO

Wie es üblich bzw. vorgeschrieben ist, hat Apple vor der bevorstehenden Aktionärsversammlung, welche im Februar stattfinden wird, die Gehälter offengelegt. Besonders interessant sind natürlich jene Einkommen, die das Führungspersonal erhält. Wie in der Grafik unterhalb ersichtlich ist, konnte CEO Tim Cook ein Gehalt von 4,25 Mio. US-Dollar (ca. 3,1 Mio. Euro) einstreifen. Das ist nur minimal mehr als die 4,17 Mio. US-Dollar, die er letztes Jahr erhalten hat. Allerdings beläuft sich der Wert seiner Aktienanteile auf stolze 376 Mio. US-Dollar. Wir wir wissen, können diese aber erst 2016 bzw. 2021 von ihm veräußert werden. Die anderen Vorstandsmitglieder (Peter Oppenheimer, Eddy Cue, Daniel Riccio und Jeffrey Williams) haben rund 2,6 Mio. US-Dollar (ca. 1,9 Mio. Euro) erhalten.
Nur zum Vergleich: Die zwei bestverdienenden österreichischen Top-Manager (Gerhard Rois, OMV u. Wolfgang Leitner, Andritz) haben 2012 jeweils 2,5 Mio. Euro erhalten. Für 2013 liegen noch keine aktuellen Zahlen vor.

Apple Gehalt 3

 

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Teaser Mac App Store Apple News Österreich Schweiz

Es ist jetzt schon fast zweieinhalb Jahre her, als Apple den Mac-App-Store ins Leben gerufen hat und damit die Möglichkeit gegeben wurde, auch Spiele und Apps für den Mac zu vermarkten. Bis jetzt hat sich Apple aber sehr bedeckt gehalten, was den Mac App Store betrifft und man hat auch überhaupt keine Verkaufs- oder Appzahlen aus den letzten Berichten herauslesen können. Wir haben uns nun auf die Suche gemacht, um abzuschätzen, ob der Mac App Store für Apple überhaupt lukrativ ist, oder eben nicht.

Nur 18.000 Apps im App Store
Wenn man sich die aktuellen Zahle von AppShopper für den Mac App Store ansieht, wird man erkennen, dass sich seit der frohen Botschaft (2012), dass 10.000 Apps im Mac App Store erreicht worden sind, nicht mehr viel getan hat. In gut einem Jahr sind nur 8000 Apps dazugekommen und es darf behauptet werden, dass die Plattform auch für die Game-Industrie weiterhin eher uninteressant geblieben ist.

Was ist der Grund dafür?
Einerseits ist die Verteilung von Mac-Rechner auf der gesamten Welt nicht so interessant, dass man ein Spiel erfolgreich darauf vermarkten könnte. Weiters sind auch die Preise der Apps teilweise sehr hoch und man muss sich überlegen, ob man die App überhaupt benötigt. Daher nehmen große Entwicklerstudios lieber iOS als Plattform und nicht OS X.

Wer von euch kauft viel im Mac App Store?

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Wie jedes Jahr um diese Zeit, ist auch dieses Jahr der Netzttest der österreichischen Mobilfunker von “Connect” veröffentlicht worden. In den letzten beiden Jahren hat diesen Test “3″ knapp für sich entscheiden können. Heuer sieht die Situation aber ganz anders aus.  A1 liegt nun mit 472 von 500 Punkten unangefochten an der Spitze. T-Mobile folgt mit 438 Punkten und “3″ muss sich dieses Jahr mit dem dritten Platz und 400 Punkten zufrieden geben (letztes Jahr 466 Punkte).

Warum ist “3″ abgestürzt?
Die Tester sind der Meinung, dass der Grund in der Übernahme von Orange zu finden ist. Orange hatte bereits in der vergangenen beiden Jahren das “schlechteste” Netz. Dies wurde nun von “3″ übernommen und wirkt sich somit auf die gesamte Netzqualität von “3″ aus.

netztest 2013

Das Ergebnis muss aber auch ein wenig differenzierter betrachtet werden. Der Vorsprung von A1 und auch T-Mobile ergibt sich vorrangig durch eine sehr gute Datenübertragung im Smartphone- und Tablet-Bereich. Hier macht sich bemerkbar, dass vor allem A1, aber auch T-Mobile, in Ballungsräumen bereits LTE anbieten können und somit hohe Übertragungsraten möglich sind. “3″ hingegen kann überhaupt noch keine LTE-Versorgung anbieten und hat hier deutlichen Nachholbedarf. Beim Telefonieren in Stadt/Umgebung und Autobahnen hingegen, liegt “3″ hingegen knapp an der Spitze.

 

 

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Man merkt, dass die Keynote nicht mehr lange auf sich warten lässt, denn seit kurzem ist der Apple Store nicht mehr erreichbar. Dies ist bei jeder Keynote ein untrügliches Vorzeichen dafür, dass größere Veränderungen bevorstehen. Allgemein wird ja erwartet, dass heute zumindest das überarbeitete MacBook Air nach der “Wiedereröffnung” des Apple Stores zum Kauf angeboten werden wird. Erfahrungsgemäß sollte dies ca. eine halbe Stunde nach Beendigung der Keynote der Fall sein.

Wird heute schon jemand von euch zuschlagen, sollte es möglich sein?

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