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Nachdem Microsoft noch in diesem Monat sein neuestes Betriebssystem Windows 8 vorstellen wird, hat sich auch die Industrie mit dem neuen Betriebssystem beschäftigt und eine erste Einschätzung abgegeben, wie sich die neue Software in die bestehende Firmenstruktur integrieren könnte. Erstes Fazit ist, dass der Umstieg auf Windows 8 länger dauern wird als von vielen Microsoft-Mitarbeitern angekündigt worden ist. So sieht die Oberfläche so gravierend anders, dass man die Mitarbeiter nicht nahtlos mit dem neuen System weiterarbeiten lassen könnte.

Schulungen zwingend notwendig!
Laut Berichten von Reuters ist die neue Oberfläche von Microsoft ein großer Knackpunkt, der den Firmen Kopfzerbrechen bereitet. Betroffene Firmen müssten den Mitarbeitern eine Schulung über das Betriebssystem anbieten und dies kostet natürlich Arbeitszeit und damit auch Geld. Weiters sind verschiedene interne Programme nicht auf Windows 8 optimiert, was den Umstieg noch schwieriger gestaltet. So sehen Analysten im privaten Bereich eine deutlich höhere Umstiegsrate als im Businessbereich. Wie lange sich Windows XP noch in den Firmen halten wird, bleibt abzuwarten.

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5 comments

  • Ich kenne einige mittlere Unternehmen die jetzt noch dabei sind auf Windows 7 umzusteigen - alles nicht so einfach, wenn alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Und ich weiss noch, als Office 2007/2010 eingeführt wurde, eine Krise für die Gewohnheitstiere die ihre ganzen Menüs vermisst haben: "Mit dem Scheiß kann doch keiner arbeiten!!"
  • Wir steigen sicher nicht so schnell um. Der nächste Schritt wird sein die restlichen 3000 PC, die noch auf XP laufen auf Windows 7 umzustellen. Parallel werden wir Windows 8 besonders auf mobilen Geräten testen. Wenn es gut geht wird Windows 8 in zwei Jahren auf den ersten Geräte eingesetzt.
  • Im Prinzip sind die Wirtschaft bzw. viele Unternehmen auch ein wenig verwöhnt, ist doch quasi eine "goldene Generation"mit Einzug des PC's und den Anfängen "optischer"Betriebssysteme wie Win95, Win ME, Win XP inkl. zugehöriger Office-Programme etc. über quasi 2 Jahrzehnte Schritt für Schritt an sehr viele Veränderungen und Weiterentwicklungen komfortabel weil häufig selbsterklärend herangeführt und somit mitgenommen worden. Dies ändert sich jetzt ein wenig, da man sich scheinbar stärker mit der neuen Herangehensweise in Sachen Bedienung beschäftigen muss.Für interessierte Privathaushalte ist das sicherlich immernoch gut möglich, da eine gewisse Grundmotivation da ist und sicher nicht jede Änderung unverständlich sein wird.Aber die vielen altern und jungen Mitarbeiter einer Firma mit zugehörigen Schulungsmaßnahmen etc. Auf der einen Seite zu coachen und die Überarbeitung etablierter Unternehmensprozesse auf der Anderen Seite entsprechend anzupassen, sehe ich schon als enorme unternehmerische Herausforderung an. Da hört man bestimmt öfters den Spruch:"Hätte denn nicht alles so bleiben können?!"Allerdings würden wir dann heute bestimmt auch noch in Kutschen unterwegs sein ;0)
  • Windows XP hat in Firmen nichts mehr verloren, dazu ist es viel zu unsicher. Zudem ist Windows 7 sehr gut und stabil. Es werden aber wenige zu Anfang auf Windows 8 umstellen, die viel Individualsoftware haben. Andere schon eher, vor allem diejenigen die viel mobil sein müssen und in Zukunft auf Touchscreens setzen. Die grossen Vertriebe und Service Unternehmen mit Aussendienstler. Trainer wie mich wirds freuen ;)