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Gestern wurde von Apple ein komplett neues Buchsystem für den Bildungsbereich vorgestellt. Durch die Verknüpfung von iPad und dem iBooks Store will Apple eine neue Sparte aufbauen. In dieser Sparte können kostenlos Bildungsinhalte heruntergeladen werden und auf dem iPad wiedergeben werden. Doch was hat Apple von diesem Store? Über den Bücherverkauf kann Apple auf jeden Fall kein Geld verdienen. Auch die Zielgruppe ist nicht gerade mit Geld gesegnet und wird nicht 10 Apple-Produkte gleichzeitig kaufen.

Es ist aber auch unwahrscheinlich, dass Apple so wohltätig ist und sich ohne Hintergedanken solch ein Projekt einfallen lässt. Wir haben das Thema etwas anders beleuchtet und sind zu dem Schluss gekommen, dass Apple dies in weiser Voraussicht macht und die Jungend von Heute irgendwann die Käuferschicht der Zukunft wird.

Man hat gesehen, dass Jugendliche, die in ihrer Kindheit einen PC hatten, auch im späteren Berufsleben zu einem PC gegriffen haben. Wenn Apple aber genau in dieser prägenden Zeit seine Produkte und Inovationen platzieren kann, ist es gut möglich, dass die heutige Jungend nicht mehr zum PC greift, sondern zum Mac.

Daher vermuten wir eher einen längerfristigen Sinn hinter dieser Aktion und wünschen Apple natürlich das Beste – zusätzlich schadet es dem Bildungssystem nicht.

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Ein Kommentar

  • Was sich Apple von diesem Schritt erwartet, liegt doch wohl auf der Hand. Die jungen "armen" Studenten sind die möglichen Großverdiener von morgen. Die Idee ist natürlich, diese früh an die Marke Apple zu binden. Wer in seiner Studienzeit mit einem iPad aufwächst, wird wohl auch in Zukunft der Marke "Apple" treu bleiben. Eine sehr geschickte Strategie, die aber durchaus Nutzen für das Bildungssystem mit sich bringen könnte, wenn man es von der positiven Seite betrachten möchte.