macOS High Sierra

 

macOS High Sierra
Beim neuen Desktop-Betriebssystem ist seit gestern klar, dass Apple sich auf Verbesserungen unter der Haube konzentriert und nur wenige neue Features mitbringt. Dies ist nicht das erste Mal der Fall, sondern auch beim Schritt von OS X 10.5 Leopard auf OS X 10.6 Snow Leopard und bei OS X 10.7 Lion auf OS 10.8 Mountain Lion so gehandhabt worden. Dementsprechend wurde die neue Version macOS 10.13 „High Sierra“ getauft.

Was ändert sich unter „High Sierra“?
Die größte Änderung ist sicherlich der Wechsel auf das neue Dateisystem AFPS. Unter iOS wurde dieser Schritt ja bereits vollzogen. Damit werden Vorgänge wie zB das Duplizieren von Dateien schneller vonstattengehen, zudem wird die Verschlüsselung von Dateien nativ unterstützt.

Außerdem unterstützt macOS High Sierra den neuen Video-Standard H.265, welcher im Vergleich zur Vorgänger-Version eine viel bessere Kompression mitbringt. Dies ist vor allem speicherhungriger 4K-Videos ein Vorteil. In diesem Zusammenhang hat Apple auch Grafik-Engine Metal in seiner zweiten Version angekündigt.

Deutlich überarbeitet wurde auch Safari. Nicht nur dass der Browser „der mit Abstand der Schnellste“ sein soll, auch einige interessante Features wurden hinzu gefügt. Beispielsweise bringt Apple eine Autoplay-Blocking-Funktion, welche automatisch erkennen soll, ob Nutzer das Video sehen möchten oder nicht. Weiters erlaubt das neue Werbe-Tracking-Feature personalisierte Werbung zu verhindern.

Unter Apple Mail steht jetzt Split-View zur Verfügung. Außerdem wurde die Suche  verbessert und auch hier wird in Zukunft Platz gespart, denn Mail benötigt laut Apple 35 Prozent weniger Festplattenspeicher für E-Mails.

Zu guter Letzt hat auch die Fotos-App eine kleine Auffrischung erhalten. So wurde etwa die Gesichtserkennung verbessert und jetzt auch über andere Devices hinweg synchronisiert. Zudem erhält die Fotos-App eine neue Sidebar und einen Import-View.

Welche Macs werden noch unterstützt?
Natürlich ist es interessant, welche Macs noch unterstützt werden, denn eigentlich lässt Apple bei fast allen Upgrades ein paar ältere Modelle außen vor. Die gute Nachricht ist: Heuer ist das nicht der Fall, denn es werden alle Geräte, die Sierra unterstützen, auch von High Sierra unterstützt:

  • 2009 MacBook oder neuer
  • 2009 iMac oder neuer
  • 2010 MacBook Pro oder neuer
  • 2010 MacBook Air neuer
  • 2010 Mac mini oder neuer
  • 2010 Mac Pro oder neuer

tvOS 11 und watch OS 4
Bei diesen beiden Betriebssystemen fallen die Neuerungen eher gering aus. Zentrale Botschaft unter tvOS war, dass Apple sich nun endlich mit Amazon darauf geeinigt hat, das die Prime Video-App auf das System kommt. Weitere Infos zum neuen System gab es von Tim Cook – das Unternehmen werde sich aber „bald“ dazu äußern.

Auch hier sind keine wesentlichen neues Features zu vermelden. watchOS 4 bietet neue Ziffernblätter, darunter auch die Integration von Siri, wo je nach Zeitpunkt relevante Informationen eingeblendet werden.
Außerdem baut Apple weiterhin die Fitnessfunktionen aus. Das System wird ausführlicher über anstehende Sporterfolge informieren und dadurch den Nutzer dazu animieren, weitere Aktivitäten zu setzen. Beispielsweise erhält die Workout-App eine überarbeitete Bedienoberfläche und erlaubt sogar den Wechsel der Sportart innerhalb einer Trainingseinheit, was beispielsweise für Triathleten interessant sein dürfte.

Wie zufrieden seid ihr mit diesen Updates?

 

ÜBERAppleinsider
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2 comments

  • tvOS ist eine große Enttäuschung für uns Österreicher. Kein Siri, somit keine Sprachsteuerung für z.B. Homekit Geräte, keine neuen bahnbrechenden Apps die mich vom Hocker hauen (auf die Amazon Video App freue ich mich), in Summe eine lächerliche Keynote von tvOS11. Hätte ich vor zwei Jahren gewusst, dass Apple TV4 derart schlecht supportet wird, wäre ich beim 3er geblieben und mir einen Amazon Stick gekauft.Was ich mich immer frage ist, dass ein derart großes Unternehmen mit zig-Mitarbeitern nicht in der Lage ist, in jeder Kategorie vernünftige Neuerungen herauszubringen. Die Mitbewerber machen das viel besser (Amazon, Google) und überholen in doppeltem Tempo das einstige, innovative Unternehmen Apple. Seit dem Tode von Steve Jobs entwickelt sich Apple langsam aber stetig zurück und hinkt den anderen nur mehr hinterher. Schade!