Wir haben vor einigen Tagen in einem Artikel (hier gehts zum Artikel über Sicherheit am Mac) beschrieben, wie die Sicherheitseinstellungen auf einem Mac ausschauen sollten. Wir haben auch erwähnt, dass unserer Ansicht nach ein Virenprogramm zumindest vorsichtshalber installiert sein sollte.

Dass die Redaktion mit ihrer Einschätzung richtig gelegen ist, beweist nun eine Erhebung der Sicherheitsfirma Sophos (nach Berichten von macnews.de). Diese Erhebung –sie wurde vom 2. November bis 16. November 2010 durchgeführt  – untersuchte, wie viele Vorfälle es bei 150.000 Sophos-Usern auf einem Mac in diesem Zeitraum gab. So liegt die Malware ASDFDldr-A mit immerhin 4,62% an erster Stelle, gefolgt von dem Mac-kompatiblen Trojaner Javadl-V mit 3,67% und der Malware JavaKC-G mit 2,96%. Fast fünf Prozent der Apple-Besitzer sind also infiziert!

Interessantes Detail ist, dass sehr oft Java als „Hintertür“ von der Schadsoftware genutzt wurde, um ins System einzudringen. Der häufigste Grund wie man sich Malware zulegt, sind demnach BitTorrent-Seiten gewesen.

Es sind in letzter Zeit also nicht nur mehr Windows-User Angriffen ausgesetzt, sondern vermehrt auch Mac-User. Auf Grund des immer weiter steigenden Marktanteiles von Apple-Produkten, wird diese Zielgruppe in Zukunft sicherlich noch interessanter für „Malware-Hersteller“. Die grundlegende Meinung, dass Mac-User keine Sicherheitssoftware benötigen, wird sich in den nächsten Jahren sicherlich ändern – nicht nur deswegen weil die Hersteller dieser Software dies propagieren und Geld verdienen wollen!

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