Mit Dropbox konnte man schon in den letzten Jahren Dateien auf einer „Online-Festplatte“ deponieren und anschließend mit lokalen Rechnern synchronisieren. Jetzt ist Dropbox 1.0 erschienen. Diese Version soll stabiler sein und deutliche Performance-Verbesserungen bringen.

Wir haben uns Dropbox 1.0 angeschaut und geben euch hier ein kurzes Feedback.

Installation

Dropbox lässt sich kostenlos auf der Homepage www.dropbox.com herunterladen (ca. 21 MB) und sich Apple-typisch in den Programm-Ordner ziehen. Will Dropbox genutzt werden, muss man sich registrieren. Eine E-Mail-Adresse und ein Passwort genügen. Einziger Nachteil: Es gibt nur eine englische Version!

Ist das erledigt, stehen einem 2 GB Speicherplatz in der kostenlosen Variante zur Verfügung. Benötigt man mehr Platz, können um 10 Dollar pro Monat 50 GB bzw. um 20 Dollar pro Monat 100 GB geordert werden. Mobile Me kostet im Vergleich dazu 79 Euro pro Jahr und bietet 20 GB Datenvolumen. Für die meisten User sind 2 GB durchaus genug.

Praxis

Nach der Installation scheint der Dropbox-Folder im Finder unter „Orte“ auf. Dateien können nun per „drag and drop“ auf den Ordner gezogen werden. Sie werden sofort synchronisiert. Angenehm ist die sogenannte „Pack-rat-Funktion“. Dabei wird von allen synchronisierten Dateien eine jeweilige Änderung 30 Tage gespeichert. So kann bei eventuellen Fehlern auf ein Backup zurückgegriffen werden.

Die Benutzeroberfläche im Web ist sehr übersichtlich gestaltet. Man findet sich auf Anhieb zurecht. Ordner für Fotos und öffentliche Dokumente sind bereits angelegt. Dateien können natürlich auch mit anderen Dropbox-Usern geteilt werden.

Es gibt auch eine Möglichkeit weiteren Speicherplatz gratis zu lukrieren, in dem Freunde geworben werden. So kann man sein Account auf bis zu 8 GB Gratis-Speicherplatz aufwerten.

Wird Dropbox auf anderen PCs installiert, ist auch von dort ein reibungsloser Zugriff auf die Dateien möglich. Auch für das iPhone gibt es eine gleichnamige App – gratis selbstverständlich!

Fazit

Mit Dropbox 1.0 steht jetzt eine ausgereifte Möglichkeit zur Verfügung, Daten mit mehreren Rechnern zu synchronisieren. 2 GB sollten für den normalen Verbraucher ausreichen. Wünschenswert wäre allerdings noch eine deutsche Benutzeroberfläche. Aber wie heißt es so schön: “Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul!“

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