snowleopard teaserbild Apple Mac OS X Leopard

Nun ist es Gewissheit: OS X Snow Leopard gehört zum alten Eisen unter den Betriebssystemen bei Apple und das Unternehmen hat den Support dafür nun endgültig eingestellt. In der Zwischenzeit sind nun mehr als 4 Jahre vergangen, als das Betriebssystem das Licht der Welt erblickt hat. OS X Snow Leopard war nach der Ansicht vieler Beobachter und User eines der besten Betriebssysteme und auch eines der stabilsten von Apple. Mavericks konnte an diesen Erfolg sehr gut anknüpfen. Nun wird Apple keine Software-Aktualisierungen mehr durchführen und es wird auch keine Updates mehr geben.

Der schnelle Wandel ist schuld
Wer nun enttäuscht ist von Apple, hat sicherlich noch ein Gerät mit OS X Snow Leopard zu Hause stehen. Allen anderen dürfte dieser Fakt eher weniger nahe gehen. Wer noch solch ein System betreibt, sollte sich langsam aber sicher nach einer Alternative umsehen, oder das Betriebssystem aktualisieren, denn es wird auch keine Sicherheitsupdates mehr in diesem Bereich geben. Wir wünschen dem Betriebssystem eine ruhige und schöne „Pension“.

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5 comments

  • Was ist euer Problem? Mein MacBook black core duo ist seit 2006 in Betrieb und wird dieses Jahr 8 Jahre alt. Seit 2006 bis jetzt (10.6) hatte ich immer ein Aktuelles Betriebssystem und nun ist dann auch mal Schluss. Ich bin damit volkommen Glücklich gewesen und nun ist die Zeit auch mal gekommen auf etwas neues umzusteigen.
  • Das ist der Grund, warum Apple NIEMALS im Unternehmensbereich Fuß fassen wird. Weil für Apple und die treuen Privatkunden 4 Jahre ein unendlich langer Zeitraum sind. Ich weiss nicht, was ich daran arroganter finde. Apple, die groß mit der Zuverlässigkeit und der Kompatibilität von Mac OS werben - um dann das System nach vier Jahren aufzugeben. Oder die Apple Fans, die da stehen und sagen, dass es doch jedes Jahr kostenlose Updates gibt, dass man sich nicht so anstellen solle. Mal so als Windows-Beispiel, es gehen KÖNNTE: Microsoft bietet standardmäßig 5 Jahre Mainstreamsupport, dass heisst in 5 Jahren nach Release gibt es Hoffixes für Fehler, Kundensupport und Sonderdienste, das heisst für ein Entgelt befasst sich ein Team aus MS-Mitarbeitern um das spezifische Problem. Kein KundenCenter sondern ein echtes Team. Kostet natürlich Geld. Und dann gibt es den Extended Support, dass heisst 2 Jahre nachdem der zweite Nachfolger veröffentlicht wurde, bietet Microsoft noch Sicherheitsupdates. Windows Vista wird mit Sicherheitsupdates noch bis 2017 versorgt, obwohl das System irgendwo bei 5% rumdümpelt. Windows 7 bekommt Sicherheitsupdates bis 2020. Aufgrund des Marktanteils bekam XP 8 Jahre Mainstream-Support und 13 Jahre Extended Support. Selbst Ubuntu in der "Unternehmensversion" LTS wird fünf Jahre mit Updates versorgt. Snow Leopard User dagegen müssen jetzt gefälligst 900 - 3000€ ausgeben, damit sie weiterhin sicher unterwegs sein können. Wirklich toll (sic!). ... Es ist einfach unfassbar, was Apple sich eigentlich vorstellt. Und was Apple Fans für Vorstellungen haben müssen.
    • OK, im Vergleich mit Redmond ist wenigstens das Updatesystem von Apple besser mit seinem kumulativen Updates. Ich glaube auf unseren Windows-Servern sind auch schon an die 100 installiert, das ist unfassbar und kann sich nur MS erlauben. Bei Linux funktioniert das eine Stufe besser. Ich erinnere mich, wie wir alle Apple gelobt haben, konnte man doch Panther (10.3) auf den G3 iMacs installieren (nach RAM Zugabe) und konnte seinen Rechner so von 1998 bis 2005 benutzen. Auf denen mit Feuerdraht läuft auch Tiger (10.4), also hatte man 10 Jahre Spaß. Damals noch hieß es, dass die Macintoshs aufgrund ihres höheren Grundpreises in der Regel nicht 3 Jahre, sondern 6 Jahre am Markt sind, das ist aber schlecht für den Umsatz. Leider ist es inzwischen so, dass einem die iMacs (zumindest die weißen) nach 3 Jahren kaputt gehen, weil sie zu heiß werden, etc. Schade. Prinzipiell macht Apple das ja richtig, man kann nicht alles mitschleppen, mir tun nur die freien selbständigen Grafikdesigner leid, die 6Kilo in Adobe Software investieren und dann nicht updaten können, weil sie das OS wechseln müssten. Sicherheitsupdates sollte Apple aber schon bereitstellen. Inzwischen bleibe ich bei den iOS Geräten und auf dem Schreibtisch landet Linux. Sobald Pages dort läuft habe ich alles, was ich brauche.
  • Tja, da ist Apple wohl der Meinung, dass ich meinen iMac mit CoreDuo wegwerfen muss und meinen MacMini (zuwenig Speicher für Lion). Ach ja und den iMac G4 von meiner Frau gleich mit, der hat noch Leopard (den Sommer Leoparden, ohne Schnee). Es sollte für die alten wenigstens nochmal ein Featureupdate vor dem Supportende geben, dann kann man wenigstens weiterarbeiten.