Mit Spannung wird die am Montag beginnende WWDC, vor allem in Bezug auf die Neuerungen bei der Software, erwartet. Lion, iOS 5 und iCloud stehen bekanntlich in den Startlöchern. Im Zentrum des Interesses steht bei vielen sicherlich iCloud. Zur „Wolke“ sickern auch immer mehr Details durch. So berichtet jetzt die LA Times, dass alle erforderlichen Verträge mit den großen Labels unter Dach und Fach sind. Ein klarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz von Google und Amazon. So habe Apple mit der Musikindustrie vereinbart, dass 70 Prozent aller Umsätze an die Labels gehen, 12 Prozent gehen an die Rechteinhaber. Es bleiben also 18 Prozent übrig, die Apple einstreicht um die Plattform zu betreiben.

Weiters will die LA Times in Erfahrung gebracht haben, dass iCloud zunächst kostenlos angeboten werden soll und nach einer gewissen Einführungsphase dann Abo-Gebühren verlangt werden sollen. Diese sollen sich dann auf ca. 25 Dollar pro Jahr belaufen. Unklar ist, wie es mit MobileMe weiter geht. Es stellt sich die Frage, ob dieser Dienst in abgespeckter Form in iCloud enthalten sein wird oder ob MobileMe als eigenständiger Dienst erhalten bleibt. Man darf gespannt sein, denn schließlich zahlen MobileMe-Abonnenten mit 80 Euro im Jahr mehr als das Dreifache im Vergleich zu den proklamierten 25 Dollar (Euro?) für iCloud.

 

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