Viele werden es sicherlich wissen, dass Apple in frühen Jahren des iTunes Stores keine schwarzen Zahlen mit dem Dienst schreiben konnte und der Store somit ein Negativgeschäft für den Konzern war. Dennoch war der Dienst zwingend notwendig, um die Hardware (iPods) mit den nötigen Medieninhalten zu versorgen. Wie nun aus einer neuen Statistik hervorgeht, ist das Prinzip von Apple aufgegangen und man kann nach über 10 Jahren iTunes Store nun ordentliche Gewinn verzeichnen. Laut neuesten Schätzungen liegt der Umsatz bei ca. 13,5 Milliarden US-Dollar. Lizenzzahlungen und die Erhaltung und Verwaltung von Diensten verschlucken aber fast 11,5 Milliarden US-Dollar. Immerhin bleiben Apple am Jahresende rund 2 Milliarden US-Dollar an Gewinn aus dem Store übrig. Diese Gewinne wären vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen.

Die Apps bringen es!
Würde Apple nur Musik und Videos verkaufen, wäre der Store immer noch nicht rentabel genug, um einen markanten Gewinn zu erzielen. Die App-Sparte erhöht jedoch den Gewinn deutlich. So können sowohl die Verkäufe der eigenen Apps wie „iLife“ oder „iWorks“ deutlich zum Gewinn beitragen. Aber auch die Verkäufe der normalen Apps steigern den Gewinn. Hier sehen Analysten das größte Potential, da immer mehr User auf Apple-Geräte umsteigen und somit auch den App Store nutzen. Vielleicht kann Apple im nächsten Jahr seinen Gewinn nochmals steigern.

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