Nachdem wir die wichtigsten Funktionen von iOS 5 vorgestellt haben, wollen wir euch vom ersten Backup zu iCloud berichten. Voraussetzung ist ja, dass sich das iDevice im WLAN befindet, der Bildschirm gesperrt und es an die Stromversorgung angeschlossen ist.

Wir haben das Backup mit einem iPad 2 und einem iPhone 4 getestet. Schon die Berechnung, wie viel Platz an Daten das Backup auf der Cloud einnimmt, dauert Minuten. Diese ergab beim iPad 2 3,8 GB und beim iPhone 4 1,2 GB an benötigtem Speicherplatz. Das erste Mal muss ein komplettes Backup gemacht werden, dann funktioniert es ähnlich wie bei Time Machine, wo nur die jeweiligen Änderungen übertragen werden.

Hier wurde uns das erste Mal klar: Das könnte etwas länger dauern! Da der Autor dieses Artikels auf dem Lande wohnt und vor allem beim Upstream nicht über eine übermäßig schnelle Leitung verfügt (512 KB), haben wir uns auf eine längere Wartezeit eingestellt. Schlussendlich hat es beim iPad 2 fast acht Stunden und beim iPhone 4 gute drei Stunden gedauert. Der erste Backup ist also eine Angelegenheit für die Nacht.

Ein weiteres Problem ist der benötigte Speicherplatz. Von Apple werden gratis 5 GB zur Verfügung gestellt. Diese wären in unserem Fall schon ausgereizt. Kommt noch ein Device auf demselben iCloud-Account hinzu, muss Speicherplatz gekauft werden. In unserem Fall wäre (ist) das nicht nötig, da MobileMe-Besitzer von vorneherein 25 GB zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Fazit: Alles in allem sicherlich eine gute und bequeme Sache. Die Dauer des ersten Backups ist leitungs- und vielleicht auch serverabhängig. In der Nacht beim Aufladen aber durchaus verkraftbar. Kritischer sehen wir den von Apple zur Verfügung gestellten Speicherplatz. Dieser wird vor allem bei Usern, die mehr Geräte besitzen, nicht immer reichen. Man wird also mehr oder weniger gezwungen Speicherplatz zu kaufen oder das Backup weiterhin über iTunes am lokalen PC laufen zu lassen.

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