Nun ist es amtlich! Microsoft muss an die Europäische Union eine Strafzahlung von ca. 560 Millionen Euro erbringen. Grund dafür ist, dass Microsoft versäumt hat unter Windows 7 alternative Browser anzubieten. Damit wäre sowohl der Wettbewerb verzerrt worden als auch die Konkurrenz deutlich geschwächt. Microsoft hat diesen Fehler bereits behoben, dennoch sieht die EU-Kommission in den Jahren 2011 und 2012 schwerwiegende Verstöße gegen das Gesetz.

Microsoft wird zahlen müssen!
Schon einmal hat Microsoft versucht das Urteil anzufechten. In dieser Instanz wird es Microsoft nicht mehr möglich sein das zu wiederholen und wird die Strafzahlung in Kauf nehmen müssen. Bei einem Gewinn von ca. 12 Milliarden US-Dollar (Jahr 2012), fällt solch ein Betrag in unseren Augen schon sehr ins Gewicht und könnte ein Quartal von Microsoft deutlich beeinträchtigen. Ob es auch Konsequenzen für andere Betriebssystemanbieter gibt oder nicht, lässt die EU-Komission noch offen.

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3 comments

  • Diese Strafe ist nichts als eine reine Geldbeschaffungsaktion von der EU. Keine einzige User wird daran gehindert einen anderen Browser zu installieren. Warum wird Canon oder HP nicht verklagt weil nur ihre Druckertreiber an ihren Geräten funktionieren?
  • Ach, Microsoft tut mir ja sooo leid... Bringen uns ein so tolles Betriebssystem mit dem innovativsten, schnellsten und sichersten Browser aller Zeiten und dann müssen sie noch eine Strafe zahlen. Einfach zum...Heulen *evilgrin*
  • Wieso eigentlich? Ein alleiniger BRowser ist doch ein Riesenplus an Sicherheit. Und so nebenbei, keiner ist gezwungen den IE zu nehmen, das System ist offen und jeder kann alternative Browser installieren. Also hier von Wettbewerbsverzerrung und Monopolstellung zu sprechen ist ja wohl die Höhe! (ACHTUNG Dieser Beitrag enthält Sarkasmus und Ironie, bezogen auf den voherigen App-Store-Artikel.)