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Wie es scheint ist das neue Betriebssystem von Apple (OS X Lion) nach dem Rekordstart etwas ins Stocken gekommen. So hält OS X Lion im Moment nur 16% Marktanteil unter den weltweit betriebenen Macs. Im Moment ist immer noch Snow Leopard das meist verbreitete Betriebssystem von Apple und liegt bei ca. 56% Marktanteil.

Was jedoch überraschend ist, ist dass OS X Leopard auch noch vor OS X Lion liegt – Leopard hält nämlich einen Marktanteil von 22% und ist somit und 6 Prozentpunkte besser als OS X Lion. Doch woran liegt das? Hat Apple hier was falsch gemacht?

Der Preis:

Viele Quellen vermuten, dass es den Mac-Usern nicht wert ist, knappe 25 € für das Betriebssystem zu zahlen und deshalb auf das Update verzichten und noch auf dem alten Betriebssystem weiterfahren. Ob wirklich 25 € zu „viel“ sind bleibt zu bezweifeln, da andere Betriebssysteme deutlich mehr kosten.

Das Speichermedium:

Apple gibt OS X Lion hauptsächlich über den Mac App Store frei und dadurch fällt das Medium DVD komplett weg. Natürlich reagierte Apple und hat eine USB-Stick Version des Betriebssystems veröffentlicht – jedoch kommt diese nicht gerade gut an. Daher können User mit schlechter Internetverbindung (oder gar keiner) das Update nicht laden und installieren.

Kompatibilität:

Viele User schrecken noch vor dem Kauf zurück da die Software noch zu „jung“ ist, und viele Hersteller noch nicht die passenden Komponenten für die Software geschrieben haben – daher kann es durchaus vorkommen, dass Programme und Funktionen die unter OS X Snow Leopard laufen – dies nicht mehr unter OS X Lion tun.

Fazit ist, dass OS X Lion sicherlich ein super Betriebssystem ist, jedoch viele nicht überzeugen konnte. Wir werden sehen, ob es sich in den nächsten Monaten ändern wird, wenn neue Hardware von Seiten Apple veröffentlicht wird.

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Ein Kommentar

  • Ich denke Ihr greift hier weit zu kurz. Sicher ist ein wichtiger Punkt das die Distribution über den MacAppStore laufen soll, aber auch sonst hat Apple mit Lion so viel falsch gemacht das ich hoffe es wird mit 10.8 wieder besser. Resume, nach Apple ganz oder gar nicht. Jetzt muss ich immer alle Fenster vorm beenden schliessen, man will ja nicht das in Pages beim Kunden erst einmal die Daten vom Kunden vorher auftauchen. Versions/Autosave: warum mussten bekannte Paradigmen wie 'save as' umgestellt werden? Vielleicht lachen wir in ein paar Jahren darüber, aber aktuell musste ich schon einigen erklären wie das jetzt mit Duplizieren geht und ein Bild das ich mal schnell in Vorschau gedreht habe will ich vielleicht nicht in dieser Version dann auf der Platte haben. Spaces: ob das besser ist weiss ich nicht. Ich nutze immerhin nicht die Grid Ansicht unter 10.6 aber ein Freund nutze das sehr extensiv, jetzt ist alles eine lange Reihe an Spaces. Fullscreen ohne das man einen zweiten Monitor damit benutzen kann? Ich habe noch nie so schnell viele der neuen Funktionen wieder abgeschaltet wie bei Lion. Vielleicht sind da auch schlaue Funktionen bei, aber mit Lion muss sehr viel neu gelernt werden und damit wird eine Hürde aufgebaut. Zumal damit Macs nicht einfacher werden, was ja immer ein Argument war und unterscheiden sich in der Benutzbarkeit wieder mehr von dem Rest der Computer Welt. Natürliches Scrollen ist ja schön, aber wenn man mal zwischendurch einen Win/Linux Rechner nutzen will/muss? Alles in allem erscheint mit Lion am Endnutzer vorbei entwickelt zu sein und nur nach Apple Paradigmen.