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Der österreichische Buchhandel verzeichnet in diesem Jahr im regulären Handel sehr starke Verluste – sogar im Weihnachtsgeschäft war es ein Verlust von 2,8% – gesamt konnte jedoch ein Plus von 0,4% erreicht werden. Doch dies ist nicht den traditionellen Händlern zu verdanken sonder dem Web und den eBooks. Diese haben sich in der letzten Zeit zum richten Verkaufsschlager etabliert und können immer mehr Marktanteil gewinnen.

Dieser Umstand ist für den traditionellen Buchhandel sehr tragisch da die Kunden nicht mehr ihre Bücher im Handel kaufen sondern direkt über einen Onlinedienst wie Amazon beziehen. Zusätzlich sind die eBooks sofort verfügbar und teilweise deutlich günstiger als die gebundenen Exemplare. Weiters kommt noch ein Fakt hinzu dass es im Jahr 2010 keine Spitzentitel wie „Harry Potter“ oder „Dan Brown“ gegeben habe die den Verkauf steigern hätten können.

Dennoch geht nur noch jedes zweite Buch über die Ladentheke, der Rest wird online gekauft oder über eBooks bezogen. Natürlich ist auch hier das iPad oder der Kindle ein großes Zugpferd. Nur hat Apple in Österreich noch Einiges nachzuholen denn hier sind bis dato noch keine Bücher im iBooks-Store verfügbar. Wann sich diese Situation ändern wird bleibt aber weiterhin unklar – Apple wollte sich zu diesem Thema leider nicht äußern.

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