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Wie nun von Reuters bestätigt worden ist, muss sich Apple vor einem Gericht in New York wegen Preisabsprachen bei der Einführung des iPads verantworten. Gegenstand der Anklage sei eine Preisabsprache mit fünf verschiedenen Verlagshäusern, die teilweise direkt mit Steve Jobs in Kontakt getreten sind. Daher sind auch persönliche E-Mails von Steve Jobs als Beweismittel eingereicht word.

So sollen die Verlage im Jahr 2010, kurz bevor das iPad das Licht der Welt erblickte, die Preise der verschiedenen e-Books angehoben haben, um eine bessere Preisstaffelung im iBooks Store zu erzielen. Dies ist ihnen auch gelungen und so konnte der Preis der e-Books künstlich hochgehalten werden. Die Verlage wollen von diesen Absprachen natürlich nichts wissen. Die Mails von Steve Jobs an einen Verlagschef beweisen aber das Gegenteil.

Falls die Kläger Recht behalten, dürfte das Urteil weitreichende Folgen für den iBooks Store haben. Für den Endkunden dürfte es aber sehr gut ausgehen, da die Preise dann höchstwahrscheinlich fallen werden.

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