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Wie es den Anschein macht, haben Spotify & Co. nun eine gefährliche Größe für Apple erreicht und stellen offenbar zunehmend eine Gefahr für iTunes dar. Immer mehr Nutzer switchen auf Streaming-Dienste und verzichten auf den Kauf bei iTunes. So fordert Apple-Musik-Chef Robert Kondrk von allen unter Vertrag befindlichen Labels mehr Exklusiv-Inhalte, um sich von den anderen Angeboten abheben zu können. Bereits jetzt hat Apple schon viele Alben vor der offiziellen Erscheinung veröffentlicht, um mehr Kunden anzusprechen. Apple ist dies aber noch zu wenig und fordert deutlich mehr Inhalte, die zuerst auf iTunes veröffentlicht werden.

Geschäftsmodell scheint zu funktionieren
Am kürzlich veröffentlichten Beyonce-Album kann man sehr gut erkennen, welche Macht Apple mit iTunes über die Musik-Industrie hat. Über eine Million Downloads in nur ein Woche können in diesem Sinne nicht irren. Genau diesen Umsatzzuwachs will Apple nun auch für andere Künstler herausholen und arbeitet mit den Labels nun zusammen. Für die Streaming-Dienste sind solche Geschäftsmodelle natürlich nicht gerade gut, da ein gekauftes Album natürlich nicht mehr gestreamt werden muss. Sollte Apple diese Masche weiter betreiben, dürfte der Gegenwind für die Streaming-Dienste deutlich stärker werden.

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2 comments

  • Dieses kranke exklusiv halten, wofür Apple ordentlich bezahlt, ist der einzige Grund, aus dem die Apple Dienste noch zu Erst beliefert werden. Selbiges ist ja auch im AppStore der Fall, wo viele Apps Monate vor ihrem Start im Play Store zu haben sind. Das liegt nicht daran, dass dieser verbreiteter ist oder mehr Gewinn bringt. Es liegt einzig und allein daran, dass Apple für diese Exklusiv-Behandlung bezahlt.