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In der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ wurde gestern ein Artikel veröffentlicht, nachdem die Anzahl der Malware für Mac OS X 2011 gestiegen sei. Die Informationen stammen von F-Secure (Anbieter von Sicherheitssoftware). Demnach hat das Unternehmen „sagenhafte“ 58 neue Schädlinge ausfindig gemacht. Vollmundig schreibt das Nachrichtenblatt, dass nun die sicheren Zeiten für Mac-Besitzer vor bei seien. Wir können dies nicht ganz nachvollziehen, denn immerhin gibt es für Microsoft-Betriebssysteme immerhin mehr als eine Million registrierte Viren, Trojaner etc.! Auch das wird im Artikel erwähnt.

Wir vermuten eher, dass hier wieder gezielt versucht wird, unter Mac-Usern Unsicherheit zu verbreiten. Nach wie vor gilt: Die Gefahr durch Trojaner für Mac OS X kann als gering eingestuft werden, denn alle bisher bekannten Trojaner für Mac OS X erfordern die aktive Mithilfe des Computerbenutzers! Das heißt:

1. Download von nicht vertrauenswürdigen (Porno-) Websites
2. Öffnen des Installers aus dem Download
3. Eingabe des Admin-Passwortes beim Installationsprozess

Die größte Gefahr bei Mac OS X-Betriebssystemen ist also immer noch der User selbst!

Quelle: www.apfelwerk.de

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Ein Kommentar

  • Man darf aber auch nicht den Fehler machen sich mit Quantität in Sicherheit zu wiegen. Besonders wenn der Mac hingeht und solche Dateien die er für sicher hält automatisch öffnet. Und ja, der Benutzer ist das schwächste Glied. Auf Windows wie auch auf dem Mac. Dabei darf man nicht vergessen das Menschen sich nur mit ähnlichen Menschen umgeben. 90% der Computernutzer sind völlige Anfänger die blindlings glauben was einem auf dem Bildschirm erzählt wird, die blindlings auf "Ja, starten" drücken und die blindlings ihr Passwort eingeben. Solche User wird man hier auf der Site natürlich nicht zu sehen kriegen. Aber das sind die User bei denen es dann egal ist ob in Zeiten des Internets für einen Computer 5million oder 5 Malwares zur Verfügung stehen.