Nachdem Google gestern das neue Update von Chrome veröffentlicht hat, hat der Konzern auch die angekündigte Sprachsteuerung auf dem Mac realisiert. Lädt man sich die neueste Version von Chrome (Version 27) herunter, navigiert auf Google.com und klickt auf das Mikrofon-Symbol, kann man den Sprachassistenten problemlos nutzen. Nachdem man die Erlaubnis erteilt hat, dass Google auf das interne Mikro zugreifen darf, kann man auch schon loslegen und die Suchmaschine via Sprachsteuerung befragen. Wir werden dies für euch in der nächsten Zeit ausprobieren und sind gespannt, wie es auf Dauer funktioniert.

Nicht alle Features online!
Anscheinend hat Google auf der diesjährigen I/O noch etwas zuviel versprochen. Die direkte Ansprache von Google Now funktioniert nämlich noch nicht. Von Google wäre es angedacht gewesen, dass man mit den Worten “OK, Google” direkt eine Suchanfrage an den Mac oder PC stellen kann. Anscheinend wird dieses Feature erst später nachgereicht. Wir sind sehr gespannt, wie Apple auf diesen Fakt reagieren wird und welche Optionen bei Apple geboten werden.

Immer wird behauptet, dass Google beim “Kartenmaterial” deutlich besser aufgestellt ist als Apple und dass Apple noch sehr viel “nachzuholen” hätte. Die Kollegen von AppleInsider haben nun in einigen Bereichen genau das Gegenteil bewiesen und vergleichen das 3D-Kartenmaterial von Apple mit dem Kartenmaterial von Google. Erstaunlicherweise gibt sich Apple deutlich mehr mühe bei der Realisierung der 3D-Karten als Google. Als erstes Beispiel wird ein Wolkenkratzer genauer unter die Lupe genommen und wie man erkennen kann, hat Apple deutlich mehr Details verarbeitet als Google. Natürlich ist dies nur ein Beispiel und man kann den Vergleich auch bei anderen Objekten durchführen.

Doch nicht nur Detailaufnahmen sind unter Google Maps noch nicht gerade gut herausgearbeitet. Wir können uns sicherlich noch an das “Maps-Disaster” von Apple erinnern – genau dies scheint nun auch Google zu passieren. Betrachtet man Straßen oder auch andere Gebäude, wird man noch markante Fehler erkennen können. Natürlich sind die Fehler nicht so gravierend wie die von Apple, dennoch kocht Google auch nur mit Wasser.

Fazit:
Google kann bei den normalen Karten und bei 3D-Großaufnahmen (viel Fläche) sehr gut punkten und bietet einen sehr guten Service. Will man jedoch ins Detail gehen, kann Apple seine Stärken ausspielen und man erkennt, dass sich Apple in diesem Bereich wirklich sehr stark verbessert hat und die Liebe zum Detail vorhanden ist. Eine Vereinigung beider Dienste wäre der wohl beste Kartendienst.

Wiederum meldet sich ein Analyst zu Wort, der glaubt, neue Informationen bezüglich der SmartWatch von Apple zu haben. Ming-Chi Kuo ist der Meinung, dass Apple die neue “iWatch” erst in gut einem Jahr auf den Markt bringen kann und die Uhr mit einem 1,5 bis 2-Zoll großen Touchdisplay ausstatten wird. Apple soll den Focus der Uhr auf die Erfassung von biometrischen Daten legen und eine tiefe Integration in iOS schaffen. Damit wären Sportarmbänder überflüssig und man hätte sicherlich ein sehr funktionelles Gerät von Apple, sollten die Gerüchte wirklich stimmig sein. Kuo merkt an, dass man sich vom Begriff “Watch” nicht täuschen lassen darf, die Angabe der Zeit sei für Apple wohl das unwichtigste bei dieser Uhr. Man soll das Gerät eher mit dem Innovationsgrad einer Datenbrille vergleichen.

Die SmartWatch soll sich bereits in Entwicklung befinden, aber erst in einem Jahr marktreif sein. Kuo sieht den Release in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf uns zukommen und meint, dass dies wieder eine großer Wurf für Apple sein dürfte. Man sollte sich nur vor Augen führen, dass in gut einem Jahr sehr viel passieren kann und sich auch die Technologie weiterentwickelt. Die Grundfunktionen der iWatch können zwar in einem gewissen Rahmen abschätzen, dennoch werden wir uns von Apple einfach überraschen lassen müssen.

Wie nun bekannt geworden ist, dürften auch die neuen MacBook Pro-Modelle zur WWDC 2013 vorgestellt werden. Erst war unklar, ob Apple es schon zur WWDC schafft, die Modelle bereitzustellen und mit der neuen Intel Haswell-Technologie zu versehen. Nun sinken nicht nur die Lagerbestände des MacBook Air, sondern auch jene des MacBook Pro deutlich. Damit dürfte klar sein, dass Apple auch dieses Gerät zur WWDC erneuern wird. Ansonsten wird sich wahrscheinlich nicht gerade viel verändern. Dennoch ist die Umstellung auf die Haswell-Technologie ein großer Schritt nach vorne.

Was wird noch überholt?
Wenn man der Gerüchteküche Glauben schenken kann, werden auch alle MacBook Air und MacBook Pro Retina-Modelle mit dem neuen Chip ausgestattet. Ob Apple auch die neue iMac-Serie, die Mac Minis und Mac Pros mit neuen Chips ausstattet, ist noch nicht klar und wird wahrscheinlich erst auf der WWDC 2013 bekannt gegeben werden. Ansonsten wird Apple in punkto Hardware vielleicht noch das iPhone 5S vorstellen! Mehr dürfen wir uns nicht erhoffen, ein “one more thing” wird auch nicht erwartet.

Wie letzte Woche schon bekannt geworden ist, wurde von Apple die Sexdate-App “Bang with friends” kommentarlos aus dem App-Store entfernt. Die App war sicherlich einige Monate im App Store vertreten, bis sich Apple genötigt gesehen hat, diese aus dem Store zu nehmen. Wir haben uns mit dem Thema etwas auseinandergesetzt und die Hintergründe beleuchtet. Grundlegend macht die App nichts Verbotenes und sucht zwischen deinen Facebook-Freunden die passenden Partner heraus, mit denen man (theoretisch) schnellen und unkomplizierten Sex haben kann. Die App zeigt weder pornographisches Material noch sonst irgendwelche obszönen Filme.

Man werde mit Apple arbeiten!
Anscheinend ist die App aber ein wahrer Erfolg und man kann schon über 800.000 registrierte User und 200.000 erfolgreiche “Kuppelversuche” verbuchen. Daher sei man sehr gewillt mit Apple einen Weg zu finden, die Prämisse  zu klären und die App so schnell wie möglich wieder in den Store zu bekommen. Ob sich Apple hier breitschlagen lässt, bleibt abzuwarten. Wir gehen aber schwer davon aus, dass sich die Webseitenbetreiber eine andere Möglichkeit suchen werden müssen, um auf iOS-Geräten aktiv zu sein.

Was haltet ihr davon?

Das neue Betriebssystem von Apple ist, obwohl es noch nicht veröffentlicht worden ist, in voller Munde. Doch beschränken sich die Spekulationen immer nur auf das Betriebssystem selbst und nicht auf die zusätzlichen Apps, die Apple anbietet. Gemeint sind damit Apps wie “Remote” oder auch “Find my iPhone”, welche separat zum Download bereitgestellt werden. Wir fragen uns, ob Apple auch diese Apps komplett überarbeiten wird, oder ob sie erst später angepasst werden, da der Fokus im Moment auf dem eigentlichen Betriebssystem liegt. In unseren Augen wäre es aber nicht “Apple-like” wenn man halbe Sachen macht und die zusätzlichen Apps nicht in ein neues Gewandt steckt.

Was könnte sich verändern!
Klar dürfte sein, dass die gesamten detailgetreuen Darstellungen, wie in “Find my iPhone” verschwinden werden und einem sehr cleanen Design weichen müssen. Auch die Remote-App könnte deutlich abgespeckt werden und auf das Mindeste reduziert werden. Die neuen Apps werden wir wahrscheinlich zur WWDC 2013 noch nicht zu Gesicht bekommen, sondern erst bei der regulären Veröffentlichung, so unsere Meinung! Leider gibt es im Moment noch überhaupt keine Gerüchte oder Mock-Ups, die ein Gefühl vermitteln, wie die Apps aussehen könnten. In dieser Hinsicht können wir uns überraschen lassen.