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Viele von euch haben es sicherlich mitbekommen, dass sich ein Wiener Student vor ein paar Wochen mit dem größten sozialen Netzwerk der Welt angelegt hat, nämlich Facebook. Der Student ließ sich seine gesammelten Daten von Facebook per DVD zukommen und hat diese ausgewertet. Jedoch hat der Student zuvor 22 Anklagepunkte beim zuständigen Gericht in Irland eingereicht, um den Datenschutz auf Facebook zu verbessern. Nun ist dem Wiener Studenten ein Zwischensieg gelungen.

So hat sich Facebook bereit erklärt, verschiedene Auflagen der irischen Behörden zu erfüllen. Dadurch wird auf Facebook mehr Transparenz geboten und auch der Datenschutz kommt nicht zu kurz. So sollen nun alle Nutzerdaten nach 40 Tagen gelöscht werden, falls dies erwünscht ist. Weiters soll Facebook über die Verwundung von Nutzerdaten berichten und auch die Zusammenhänge der Facebook Ads beleuchten.

Die Auflagen sollen spätestens im Juli 2012 in Kraft treten. Verstößt Facebook dagegen, droht eine Strafe von 100.000 € (welche Facebook sicherlich nicht weh tut).

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2 comments

  • Keine Sorge, sollte FaceBook wie erwartet an die Börse gehen wäre schon die Androhung einer Strafe schmerzhaft genug. 100,000 wäre ein massiver Verlust. Versteht mich nicht falsch, finanziell ist das wohl nichts. Doch wenn die Aktionäre mitspielen reicht das Gerücht einer Androhung um FaceBook in den Keller zu bringen. Und Streitereien wie gerade die Sache mit Merck lassen Verluste dann unbeschreiblich ansteigen.