megaupload wurde geschlossen nicht mehr erreichbar

Wir haben vor ein paar Tagen einen Artikel veröffentlicht, der die Schließung von Mega-Upload bekannt gegeben hat. Wir hatten in diesem Artikel eine kleine Diskussion warum solch ein „FileHoster“ geschlossen wurde. Für normal werden solche Hoster als Datenablage und Zwischenspeicher für größere Medien verwendet, die z.B. nicht per E-mail versandt werden können. Gegen diesen Fakt hat auch keine Staatsanwaltschaft der Welt was dagegen. Doch Kim Schmitz arbeitete mit illegalen Mitteln und konnte daher belangt werden.

Was ist genau passiert?
Die Staatsanwaltschaft konnte Kim Schmitz beweisen, mit Megaupload ein kriminelles Netzwerk zu betreiben und absichtlich Filme, Serien und Musikstücke auf den Servern von Megaupload zu parken. Normalerweise wäre ein Hoster dazu verpflichtet diese Inhalte sofort zu löschen und den Vertrieb dieser Dateien zu unterbinden. Jedoch hat dies Kim Schmitz nicht gemacht und hat sogar absichtlich Files auf den Servern belassen um den Download voranzutreiben. Zusätzlich fälschte das Unternehmen die Top-Listen von Megaupload und verbarg somit die illegalen Dateien. Daher wussten die Macher von Megaupload genau was sie taten.

Weitere Webseiten involviert!
Doch es gab nicht nur Megaupload.com. Laut Quellen, hat Kim Schmitz mit den illegalen Kopien von Filmen und Serien ein wahres Netzwerk an Downloadsites aufgebaut, die sich nur damit beschäftigt haben, Kunden in die Premiummitgliedschaft von Megaupload zu locken. Dies hat anscheinend auch sehr gut funktioniert.

Ein großer Schlag gegen Raubkopierer!
Megaupload wurde in der weltweiten Visitstabelle auf Rang 18 geführt und es besuchten täglich rund 50 Millionen User das Portal.  Das Portal zählte zudem über 130 Millionen registrierte User die Unmassen an Content auf die Plattform geladen haben (natürlich nicht immer legalen Content).

Daher können wir das Fazit ziehen, dass Megaupload für den legalen Nutzen sicherlich sehr interessant war, aber durch seine illegalen Machenschaften einen enormen Schaden angerichtet hat. Hier weicht man lieber auf bessere Alternativen um (Dropbox).

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