Nach ein paar Wochen des Zitterns ist es nun endlich soweit. Die Rahmenbedingungen für den Verkauf von Orange an den Netzbetreiber Drei sind geschaffen. Orange geht für satte 1,3 Milliarden Euro über den Ladentisch. Doch wird nicht die gesamte Summe von Drei bestritten. So muss Drei ca. 910 Million Euro für die gesamten Orange-Kunden bezahlen. A1 muss für die Billigmarke YESSS! 390 Millionen Euro berappen.

EU Kommission prüft:
Bei solch einem großen Deal darf die EU natürlich nicht fehlen. So hat die Wettbewerbsbehörde in Österreich und auch Europa angekündigt den Deal genauer unter die Lupe zu nehmen. Natürlich ist dies bei solch einer großen Fusion Standard und wird in einigen Monaten über die Bühne gegangen sein. Falls die Wettbewerbsbehörde doch einen Verstoß feststellen sollte, könnte der jetzt fixierte Deal noch platzen.

Ende 2012 Geschäft abgeschlossen:
Analysten und auch Drei selbst, rechnen mit einem „Closing“ (Abschluss der Geschäfte und Prüfungen) im Herbst 2012. So müsste das Jahr 2013 für Drei eines der Besten überhaupt werden. Ab diesem Zeitpunkt hat Drei nämlich über 2,8 Millionen Kunden in Österreich und ist damit auf Platz 3 der Netzbetreiber aufgestiegen.

Besseres Netz:
Durch die Fusion mit Drei werden auch für Orange Kunden die Empfangsleistungen besser und auch die Netzabdeckung wird erhöht. Zusätzlich wird das 2G-Netz mit der Unterstützung von T-Mobile verbessert und erweitert. Wenn man diese Faktoren summiert, dürfte Drei das Beste Netz in Österreich sein (mit der höchsten Netzabdeckung).

Bleibt der Name Orange?
Zu diesem Thema hat sich bis dato kein Manager oder Orange Mitarbeiter geäußert. Leider können wir auch nicht sagen ob die sympathische Marke „Orange“ weiter bestehen bleibt. Branchen-Insider sind aber der Meinung, dass es wenig Gründe für ein Weiterbestehen des Namens gibt. Somit dürfte „Orange“ spätestens 2013 von der Bildfläche verschwunden sein.

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