megaupload wurde geschlossen nicht mehr erreichbar

Nachdem die Datenbanken und IP-Adressen der Firma Megaupload vom FBI gesichert worden sind, steigt die Angst in Österreich, Deutschland und der Schweiz, da die IP-Adressen teilweise eindeutig zugewiesen werden können. Dadurch macht sich das Gerücht breit, dass auch das FBI in Österreich tätig werden könnte und verschiedene User verklagen könnte.

Wer kann verklagt werden?
Im Moment geht es nur um Nutzer, die mit einer festen IP-Adresse arbeiten. Diese Nutzer können eindeutig zugewiesen werden und auch nachverfolgt werden. Alle Nutzer die über einen herkömmlichen Internetprovider surfen brauchen sich in erster Linie keine Gedanken machen, da die IP-Adressen dynamisch generiert werden und eine Verfolgung hier nicht möglich ist.

Uploader und Downloader?
Für den Anfang werden nur Uploader (die User die Daten bereit gestellt haben) zur Rechenschaft gezogen. Aber es könnte auch gut möglich sein, dass die Premiumuser die bei Megaupload bezahlt haben auch zur Rechenschaft gezogen werden. Durch das Hinterlegen von Kreditkarte oder PayPal Konten ist eine eindeutige Zuweisung durch das FBI jederzeit möglich.

Viel Wind um nichts?
Jetzt konzentriert sich das FBI in erster Linie auf die Drahtzieher hinter Megaupload. Jedoch sollte man auf Nummer sicher gehen und den Download von illegalen Dateien einstellen (was so oder so sinnvoll ist). Durch die neuen Streaming-Dienste wird das illegale Downloaden von Musik nicht mehr nötig sein.

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Ein Kommentar

  • Da in Österreich der ISP die IP-Adresse nur auf gerichtlichen Beschluss herausgeben darf, muss hier nicht übertrieben Panik gemacht werden. Unabhängig von dynamischer oder statischer IP-Adresse. Zudem ist die Rechtslage in Österreich nicht eindeutig zum Download. Daher ist das Downloaden zwar nicht offiziell erlaubt, aber auch nicht verboten.