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Nachdem gestern in zwei unserer Nachbarländer (Deutschland, Schweiz) überraschend iTunes Match freigeschaltet wurde, trudelten bei uns in der MacHelp-Redaktion einige Anfragen ein, die sich um die Funktionsweise von iTunes Match drehten. Wir versuchen nun, diese meisten dieser Fragen mit diesem Artikel zu beantworten.

Was macht iTunes Match und wie funktioniert dieser Dienst?

Um diesen Dienst überhaupt anbieten zu können, hat Apple den Streaming-Anbieter Lala übernommen. Dieser hat die sogenannte „Scan and Match“-Technik entwickelt. Das bedeutet, dass die eigene Musikbibliothek mit den Songs im iTunes Store abgeglichen wird. So muss nicht die gesamte Musikbibliothek hochgeladen werden. Songs, die nicht im iTunes Store zu finden sind, werden durch jene auf der eigenen Festplatte ergänzt. Dies ist der große Unterschied zu Angeboten von Amazon oder Google, wo die gesamte Musiksammlung hochgeladen werden muss. Ist der Abgleich der Daten erledigt, stehen alle Songs über iCloud auf jedem Mac/PC oder iDevice zur Verfügung.

Werden meine Songs, die von z.B. CDs gerippt wurden oder von anderen (eventuell zweifelhaften) Quellen stammen, legalisiert?

Ja! Wobei Apple hier anders argumentiert. Man geht bei Apple nicht unbedingt davon aus, dass die Musiktitel auf einem PC oder Mac grundsätzlich irgendwo „geklaut“ sind. Es wird der Standpunkt vertreten eine Möglichkeit zu bieten, Titel, die man selbst von CDs gerippt oder von Schallplatten und Audiokassetten digitalisiert hat, in verbesserter Klangqualität zurückzubekommen. Es werden nämlich von iTunes Match alle Songs im AAC-Format mit einer Abtastrate von 256 Kilobit pro Sekunde bereitgestellt.

Was kostet iTunes Match?

Die Jahresgebühr beträgt 24,95 Euro – das Limit liegt bei 25.000 Songs. Auf der Apple Homepage heißt es: „iTunes Match requires iOS 5.0.1 on iPhone 3GS or later, iPod touch (3rd and 4th generation), iPad, or iPad 2, or a Mac or PC with iTunes 10.5.1. Limit 25,000 songs. iTunes purchases do not count against limit. Access to some services is limited to 10 devices.“

Wir hoffen, dass nun die meisten Fragen zu  iTunes Match beantwortet sind. Bei unseren deutschen Nachbarn gilt die Vereinbarung mit der GEMA übrigens nur für ein Jahr. Man will die Situation in diesem „Testjahr“ genau beobachten und die Vertragsbedingungen gegebenenfalls nachjustieren.

Außerdem sind wir natürlich gespannt, wann iTunes Match endlich in Österreich gelauncht wird. Wir werden dann natürlich einen ersten Erfahrungsbericht nachreichen.

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2 comments

    • Hallo Hannes! Danke für den Hinweis! Wir haben weiter recherchiert und haben nach eher längerer Suche beim Kleingedruckten auf der Apple Homepage (http://www.apple.com/icloud/features/) folgendes gefunden: "iTunes Match requires iOS 5.0.1 on iPhone 3GS or later, iPod touch (3rd and 4th generation), iPad, or iPad 2, or a Mac or PC with iTunes 10.5.1. Limit 25,000 songs. iTunes purchases do not count against limit. Access to some services is limited to 10 devices." Das Limit liegt also bei 25.000 Songs - ganz eine Menge! Wir werden das auch im Artikel richtig stellen! Die Redaktion