Nachdem gestern der Verkaufsstart des iPhone 4S in den USA, aber beispielweise auch in Japan und Deutschland, für mehr oder wenige lange Schlangen vor den Apple Stores gesorgt hat, stellt sich nun die Frage, ob sich ein Umstieg aufs neue Modell lohnt. Wir haben heute einen ersten Blick auf das neue iPhone 4S werfen können und waren sehr von der Geschwindigkeit des Geräts überrascht. Die Apps öffnen sehr schnell und auch Spiele laden deutlich flotter als beim iPhone 4.

Leider hat uns Siri nicht ganz überzeugen können, da die Spracheingabe doch noch Lücken aufweist und die verknüpften Datenbanken keinen großen Wissensumfang haben. Sehr häufig wird dann auf das Internet verwiesen. Natürlich haben wir als Österreicher auch die Spracheingabe auf österreichisch getestet und wurden leider enttäuscht – das funktioniert überhaupt nicht.

Wer sich also ein iPhone 4S besorgt, dem muss klar sein, dass man mit Siri hochdeutsch sprechen muss – und das kann hier und da ziemlich komisch wirken. Ansonsten ist das iPhone 4S ein tolles Gerät welches schnell und sehr zuverlässig arbeitet. Wir werden im späteren Verlauf noch ein Video veröffentlichen wo wir die Sprachsteuerung von Siri genauer unter die Lupe genommen haben.

Zurück zur Frage, ob sich der Umstieg lohnt? Auf Grund dessen, dass Siri für unsere Verhältnisse noch nicht optimal funktioniert, lohnt sich der Umstieg vom iPhone 4 aufs iPhone 4S momentan nicht. Die höhere Geschwindigkeit und die bessere Kamera alleine rechtfertigen das nicht. Für Besitzer eines iPhone 3GS sieht die Sache ganz anders aus. Hier ist der Umstieg auf jeden Fall empfehlenswert! Dies beweist auch eine Umfrage aus den USA, wonach gut drei Viertel der iPhone 4S-Käufer zuvor noch ein iPhone 3GS oder ein noch älteres Modell besaßen.

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