Samsungs Forderung, einen Blick auf noch nicht veröffentlichte Produkte von Apple zu werfen, wurde vom Gericht als zu weitgehend angesehen. Das Gericht teilt somit die Meinung Apple, wonach nur bereits vorgestellte Produkte teil des Gerichtsverfahrens sein sollen. Apple hat ja vor einigen Monaten erreicht, dass das Unternehmen Einsicht auf die von Samsung angekündigten konkurrierenden Smartphones und Tablets erhält, um eventuelle auffällige Gemeinsamkeiten erkenn zu können. Der Versuch des Gegenschlags von Samsung ist somit gescheitert.

Eine weitere Forderung Apples, ein Import-Verbot für Samsung-Produkte vor Gericht durchzusetzen, wurde allerdings vorerst nicht genehmigt. Der Richter will hier noch die Vorstellung des zukünftigen iPhones und des iPad 3 abwarten und dann eventuelle Ähnlichkeiten untersuchen. Sollten sich diese ergeben könnte das Gericht immer noch einem Import-Verbot einzelner Samsung-Produkte zustimmen. Das Gerichtsverfahren könnte sich also noch etwas in die Länge ziehen. Eine außergerichtliche Einigung ist aber auch nicht ausgeschlossen. Laut Apple wurden bereits Verhandlungen dazu aufgenommen.

 

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