Apple News, Österreich iPhone 5 real echt Moke Up Design first look

Zum Verlust eines iPhone 5-Prototypen in einer Bar in San Francisco werden immer mehr Details bekannt. Apple hat den Verlust nach wie vor nicht bestätigt. Das hat jetzt unfreiwilliger Weise und durchaus nicht jeder Komik entbehrend die US-Polizei übernommen. In der Presseaussendung der Polizei war zwar nur von „einem verlorenen Gegenstand“ die Rede, verschickt wurde die Aussendung aber unter dem Filenamen „iphone5.doc“.

Außerdem wurde bekannt, dass die US-Polizei auf der Suche nach dem Prototypen geholfen hat. Aber es kommt noch besser! Es wurden dabei sogar behördliche Kompetenzen an Apple-Mitarbeiter abgegeben. So sollen dem 22-jährigen Sergio Calderon insgesamt sechs Zivilbeamte einen Besuch abgestattet haben, aber nur vier von ihnen waren angeblich Polizeibeamte. Die anderen Beiden waren Apple-Mitarbeiter, die dann auch die Wohnung auf Grund der Ortungsangabe des Prototypen durchsucht haben. Die richtigen Beamten warteten vor der Tür.

Auch haben sich die beiden Apple-Mitarbeiter laut Calderon demonstrativ wie Beamte benommen und dem Latino sogar gedroht, er könnte Probleme mit der US-Aufenthaltsberechtigung bekommen, wenn er nicht kooperiere. Weiters haben sie ihm 300 Dollar (210 Euro) angeboten, wenn er das iPhone herausgeben würde. Calderon schwört allerdings, dass er das gesuchte iPhone nie gehabt hat. Er gibt zwar zu, dass er an jenem Abend in der Bar war, aber ansonsten sei ihm nichts aufgefallen. Eine unserer Ansicht nach sowohl von Apple als auch der US-Polizei bedenkliche Vorgangsweise.

Ironie an der ganzen Geschichte ist, dass der Prototyp in die Hülle eines iPhone 4 verpackt gewesen sein soll, um neugierigen Blicken zu entkommen. Der Finder weiß also wahrscheinlich gar nichts von seinem Glück und hat das iPhone 5 ziemlich sicher, so wird zumindest vermutet, schon als gebrauchtes iPhone 4 verkauft. Wir halten euch auf dem laufenden, wie die Geschichte weitergeht.

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