Wir haben schon vor ca. einer Woche darüber berichtet, dass die IP-Adressen der IPv4-Technik in wenigen Wochen zur Neige gehen werden. Jetzt ist es allerdings noch schneller als erwartet gegangen.

Die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) hat in einem feierlichen Akt die letzten IP-Adressen an die fünf regionalen Internet-Registrierungsbehörden (RIR) übergeben. Sie erhalten jeweils einen Adressblock mit 16 Millionen Adressen. Kling viel, ist aber im Vergleich zu den bereits fast vergebenen 4,3 Milliarden Adressen sehr wenig. Sind diese Adressen aufgebraucht, können keine neuen Server mehr online gehen. Die Zukunft liegt also in der neuen IPv6 Technologie.

Die Umstellung ist technisch kein Problem. Alle neueren Server und auch Betriebssysteme „verstehen“ und unterstützen die neue Technologie. Allerdings ist dies für die Unternehmen trotzdem mit Kosten verbunden. Deshalb war bis jetzt der Druck umzusteigen nicht allzu groß. Momentan nutzen nur ca. ein Prozent aller Internet-Beteiligten IPv6. Jetzt werden die Unternehmen mehr oder weniger gezwungen umzusteigen. Auch hier ist laut Analysten das Geld das Argument. Langfristig gesehen würden sie mehr Geld verlieren, wenn sie nicht umsteigen.

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