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Wer die Charts der Spiele-Apps in den letzten Wochen ein wenig verfolgt hat, dem wird aufgefallen sein, dass immer wieder Nachahmer einer erfolgreichen App an die Spitze stürmen. Das beste Beispiel dafür ist „Flappy Bird“. Das Spiel wurde zum Überraschungs-Hit und fand auch gleich eine große Anzahl von Nachahmern. Der Grund, warum das so ist, ist schnell erklärt: Laut der Berliner Spielefirma Wooga drängen jedes Monat an die 1000 neue Spiele in die diversen App-Stores. Wer da vorne mitmischen will, braucht zunächst natürlich eine gute Idee, aber auch viel Zeit, Geld und Glück. Setzt man hingegen auf ein erfolgreiches Spielekonzept, ist die Wahrscheinlichkeit ungleich größer, am Erfolg mitzunaschen.

Kein generelles Verbot für Nachahmer
In jeder Industrie ist es in gewissen Grenzen erlaubt, sich an der Konkurrenz zu orientieren – überall gibt es Vorbilder. Dennoch haben die Entwickler natürlich auch Urheberrechte, was aber speziell bei Apps zu Problemen führt, so Candid Wüest von Symantec. Es sei nämlich der Programmcode einer App ziemlich leicht zugänglich und es benötige keine großartige Kenntnisse in Sachen programmieren, um Kleinigkeiten zu verändern und das Spiel in den Store zu bringen. Anleitungen dafür gäbe es im Internet genug. Grundsätzlich seien davon eher Android-Apps betroffen, weil hier nicht so genau geprüft werde, wie bei Apple.
Natürlich schadet diese Vorgangsweise den ursprünglichen Entwicklern. Sollten diese aber ein vermeintliches Plagiat entdecken, können sie dies beim jeweiligen Plattformbetreiber melden und die Entfernung aus dem Store verlangen.

 

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