Foxconn stellt bekanntlich unter anderem das iPhone für Apple her. Jetzt wurde bekannt, dass das Unternehmen eine Expansion nach Brasilien plant. Diese Information stammt von der brasilianischen Präsidentin Dilma Roussef selbst. Sie hat am Rande ihres Staatsbesuches in China mitgeteilt, dass Foxconn in Betracht ziehe, ca. zwölf Mrd. US-Dollar (8,3 Mrd. Euro) in Brasilien zu investieren.

Das taiwanesische Unternehmen, welches ca. 1 Million Arbeiter beschäftigt, will sich damit anscheinend ein zweites Standbein schaffen. Der Grund für diesen Schritt ist noch nicht bekannt. Brasilien dürfte allerdings mit Förderungen und anderweitigen Unterstützungen winken. Zudem ist das Lohnniveau in China in den letzten Jahren um ca. 30 Prozent gestiegen. Auch beispielsweise Sony und Nokia vergeben immer wieder Aufträge an Foxconn und könnten ebenfalls Grund für eine benötigte erhöhte Fertigungskapazität sein.

Negativ aufgefallen ist Foxconn im vergangenen Jahr wegen der schlechten Arbeitsbedingungen und Selbstmordfälle im Unternehmen.

 

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