Das sogenannte „behavioural advertising“ ist eine durchaus übliche Methode der Werbebranche, Surfverhalten mittels Cookies zu beobachten, um dann die Werbung zu personalisieren.

Der EU ist dies schon lange ein Dorn im Auge und hat daher eine Direktive beschlossen, welche Websiten dazu verpflichtet, die User um Erlaubnis zu fragen, bevor diese Cookies installiert werden. Die Werbeindustrie ist dieser Direktive jetzt allerdings zuvor gekommen und hat sich selbst verpflichtet Maßnahmen zu ergreifen. Ein derartiges Abkommen wurde von vielen großen Werbeanbietern, darunter Google, Microsoft und Yahoo, unterzeichnet.

Werbeflächen sollen in Zukunft, laut diesem Abkommen, eine eigen Schaltfläche mit dem Namen „AdChoices“ aufweisen. Hier kann dann vom Benutzer eingestellt werden, ob das Verhalten des Nutzer beobachtet werden darf oder nicht. Die Browser Internet Explorer 9 und Firefox 4 bieten schon seit ihrem Erscheinen, mit der „Do not Track“-Funktion, eine ähnliche Möglichkeit an.

 

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