Erfreuliche Nachrichten für alle die sich über die hohen Roaming-Gebühren aufregen. Die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes will, dass es bis 2015 keinen Unterschied mehr zwischen nationalen und EU-Weiten Gesprächsgebühren mehr gibt, berichtet der Standard.

Zitat: Die bisherigen Regulierungen hätten sich als nicht so effektiv erwiesen, wie man es eigentlich erhofft hatte. Zwar seien die Gesprächsgebühren zwischen den EU-Ländern allgemein gefallen, ein echter Wettbewerb fehle aber weiterhin. Auch hätten viele Anbieter die für den Großhandel angeordnete Senkung der Gebühren nicht an ihre KundInnen weitergegeben. Ähnlich wie Kroes hatte sich vor kurzem auch bereits der Industrieausschuss des EU-Parlaments zu Wort gemeldet.“

Des weiteren möchte die Kommissarin den Ausbau von drahtlosem Internet fördern, indem sie die EU-Mitglieder dazu auffordert, das 800-MHz-Band bis 2013 für diese Nutzung frei zu machen. Momentan werden diese Frequenzen noch teilweise vom analogen Fernsehen genutzt, durch den steigen Ausbau des digitalen terrestrischen Fernsehens aber zunehmend frei.

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