Laut Angaben des US-Marktforschungsinstitutes IDC hat das iPhone den Blackberry im vierten Quartal 2010 in der Statistik überholt. Apple hat zwar auch mehr iPhones verkauft, allerdings ist auf Grund des gleichzeitig wachsenden Smartphone-Marktes der Marktanteil des iPhones im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 16,1 Prozent stagniert. Die in den vergangenen Jahren, vor allem bei Geschäftsleuten beliebten Blackberrys, rutschten von 19,9 auf 14,5 Prozent ab.

Im Vergleich zu anderen Herstellern konnten Samsung und HTC am stärksten zulegen. Die Elektronikkonzerne aus Fernost vervielfachten ihre Marktanteile auf 9,6 bzw. 8,5 Prozent und werden somit zur ernsten Gefahr für die angestammten US-Hersteller. Beide Unternehmen verwenden Android von Google.

„Android legt weiterhin rasant zu“, stellte IDC-Analyst Ramon Llamas am Montag fest. Das treibe den gesamten Markt an.

Zudem werde, erklärt Llamas, durch vermehrt angebotene Einsteigergeräte der Markt weiter wachsen und die Preise für hochwertige Smartphones fallen. „Die Folgen wären ein größerer Wettbewerb und mehr Auswahl für die Nutzer sein.“

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